Zehn Fragen

Brigitte Neff-Wetzel kann Süßem nicht widerstehen

Brigitte Neff-Wetzel ist Fraktionsvorsitzende der Linken im Stadtrat.Foto: Peter Klohs
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Brigitte Neff-Wetzel ist Fraktionsvorsitzende der Linken im Stadtrat.

Brigitte Neff-Wetzel ist Fraktionsvorsitzende der Linken im Stadtrat.

Von Peter Klohs

Darüber hinaus ist die 67-jährige ehemalige Sonderschullehrerin beratendes Mitglied in der Bezirksvertretung Süd und im Verwaltungsrat der Stadtsparkasse. Sie ist in Remscheid geboren. Unsere Fragen beantwortet sie in ihrem Zuhause in der Doddestraße.

Worauf kann man als Remscheider stolz sein?

Brigitte Neff-Wetzel: Der Remscheider kann stolz auf die sensationelle Umgebung sein, die man erhalten muss, um sie weiterhin genießen zu können. Man ist – egal wo man in Remscheid lebt – schnell im Grünen.

Was ist für Sie der höchste kulinarische Genuss?

Neff-Wetzel: Ich esse sehr, sehr gerne Süßes. Und ganz besonders gerne Kuchen. Die alten Klassiker haben es mir angetan: Käsekuchen, Obstkuchen. Und das alles mit sehr viel Sahne.

Was können Sie besser als die meisten anderen Menschen?

Neff-Wetzel: Ich glaube, ich kann soziale Situationen schnell einschätzen und beurteilen. Ich habe eine hohe soziale Kompetenz. Und: Ja, das hilft auch in der Politik.

Welches Konzert haben Sie zuletzt besucht?

Neff-Wetzel: Mein Mann und ich haben starke Verbindungen zu Aachen-Classix. Dort finden Konzerte im Kurpark statt, mit großem Orchester und vielen musikalischen Gästen. Wir sahen als Gast des Symphonieorchesters Aachen den mexikanischen Tenor Rolando Villazón. Wir waren begeistert.

Mit wem würden Sie gerne einmal für einen Tag das Leben tauschen?

Neff-Wetzel: Mit Kamala Harris, der stellvertretenden Präsidentin der USA. Dass sie Vizepräsidentin ausgerechnet in der Zeit nach Trump geworden ist, ist toll. Ihren Job stelle ich mir ungemein spannend vor.

Ihr Lieblingsplatz in Remscheid?

Neff-Wetzel: Das ist unser Garten. Besonders im Sommer, wenn man lange draußen sitzen und den Fernblick Richtung Jägerwald genießen kann.

Wie würden Sie einen typischen Remscheider in drei Worten charakterisieren?

Neff-Wetzel: Etwas eigenwillig, zurückgezogen, aber auch zuverlässig.

Was ist für Sie der angenehmste Zeitvertreib?

Neff-Wetzel: Das Backgammon-Spiel mit meinem Mann. Oder doch das Spielen mit meinen Enkelkindern? Da mag ich mich nicht entscheiden.

Was würden Sie als OB von Remscheid als Erstes anpacken?

Neff-Wetzel: Ich würde mich vom DOC verabschieden. Dieses Projekt gehört für mich in die Schublade des Vergessens. Ich würde stattdessen Kindergartenplätze ausbauen und Grundschulen mit Ganztagsbetreuung ausstatten.

Welchen Traum hegen Sie?

Neff-Wetzel: Friede und Gerechtigkeit. Ich halte das nicht für naiv. Vor allem träume ich von der sozialen Gerechtigkeit, das heißt: keine Ausbeutung überall. Und weil ich das nicht für naiv halte, bin ich in die Politik gegangen.

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