Konzert

Mit der Kammerphilharmonie Amadé endet der Kulturverzicht

Pfarrer Uwe Leicht, Geistlicher Vorsteher der Stiftung Tannenhof, und Kathrin Gilbert, Vorsitzende der Bürgerstiftung, freuen sich auf das Konzert von Amadé am kommenden Sonntag auf dem Tannenhof-Gelände. Foto: Michael Schütz
+
Pfarrer Uwe Leicht, Geistlicher Vorsteher der Stiftung Tannenhof, und Kathrin Gilbert, Vorsitzende der Bürgerstiftung, freuen sich auf das Konzert von Amadé am kommenden Sonntag auf dem Tannenhof-Gelände.

Bürgerstiftung und Tannenhof laden zum Open-Air-Konzert.

Von Elisabeth Erbe

Remscheid. Viele mussten in den letzten Monaten auf Kultur verzichten. Besonders Bewohner von Einrichtungen und Patienten waren isoliert. Die Evangelische Stiftung Tannenhof veranstaltet deshalb in Kooperation mit der Bürgerstiftung Remscheid ein ganz besonderes Konzert. Auf der Wiese vor dem Mutterhaus der Stiftung Tannenhof gastiert am Sonntag, 30. August, um 16.30 Uhr die Kammerphilharmonie „Amadé“ und spielt Werke von Mozart, Haydn, Dvorak und Strauß.

Gegründet wurde die Kammerphilharmonie Amadé 1997 unter der Leitung von Frieder Obstfeld, der auch heute noch am Dirigentenpult steht. Die internationalen Musiker haben es sich zur Aufgabe gemacht, „Musik zu den Menschen“ zu bringen. Solistin des Konzertes ist Phoebe Rosochacki. Sie debütierte im Alter von 10 Jahren mit dem Cape Town Symphony Orchestra, studierte mit 16 Jahren bei Sandor Végh in Salzburg und ist seit 2004 Konzertmeisterin.

Zum Auftakt erklingen Allegro, Andante und Presto von Wolfgang Amadeus. Mozart. Es folgen von Joseph Haydn ein Konzert für Violine und Orchester G-Dur „Allegro moderato“ und weitere Stücke. Die „Rosen aus dem Süden“ (Fassung für Streicherorchester) von Johann Strauß (Sohn) bilden den Abschluss.

Areal wirkt wie eine große Naturbühne

Die Bürgerstiftung Remscheid ist auf die jungen Musiker aufmerksam geworden. „Das Konzert ist eine Win-Win-Situation für alle. Die Musiker hatten in der Corona-Krise keine Auftritte“, erklärte Kathrin Gilbert, Vorstandsvorsitzende.

„Die Musiker wollen Danke sagen, Ermutigung aussprechen. Die Musik hat eine tröstliche, stimmungsaufhellende Funktion“, findet Pfarrer Uwe Leicht, Geistlicher Vorsteher der Evangelischen Stiftung Tannenhof. Die Wiese vor dem Mutterhaus, gegenüber der Kirche, ist für das Open-Air-Konzert geeignet. „Dieser Ort hier ist sehr schön. Die leichte Steigung erinnert an ein Amphitheater“, erklärt Leicht. „Hier ist es ruhig, es gibt höchstens Biolärm.“ Womit der Pfarrer das Rauschen der Blätter meint. Umrandet von Birke, Ahorn, Tanne und Kastanie wirkt dieser Ort wie eine große Naturbühne.

Auf der Höhe der Kirche wird der Platz abgesperrt. Autos können auf dem Parkplatz 2 parken, ebenso an der Kirche vorbei auf das provisorische Parkfeld. „Aber es schadet auch nicht, wenn die Besucher mit dem Bus, zu Fuß oder mit dem Rad kommen“, sagte Leicht.

In Absprache mit Dr. Frank Neveling, Leiter des Gesundheitsamtes, wird es genügend Abstand auf Bänken und Stühlen geben sowie Desinfektionsmittel am Eingang. Ein Mund-Nasen-Schutz muss nur beim Hinein- und Hinausgehen getragen werden. Bis zu 150 Besucher, Freunde, Bewohner, Patienten und Mitglieder der Kirchengemeinde werden erwartet. Das Konzert dauert 60 Minuten. Es findet auch bei Regen statt. Der Eintritt ist frei.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Zweitimpftermine für Remscheider der Sonderimpfaktion am 18. Mai
Zweitimpftermine für Remscheider der Sonderimpfaktion am 18. Mai
Zweitimpftermine für Remscheider der Sonderimpfaktion am 18. Mai
Aus für ThyssenKrupp: Über 60 Jobs gefährdet
Aus für ThyssenKrupp: Über 60 Jobs gefährdet
Aus für ThyssenKrupp: Über 60 Jobs gefährdet
Halle West bleibt noch länger Impfzentrum
Halle West bleibt noch länger Impfzentrum
Halle West bleibt noch länger Impfzentrum
Hektik ist beim Schweißen fehl am Platz
Hektik ist beim Schweißen fehl am Platz
Hektik ist beim Schweißen fehl am Platz

Kommentare