Rotationstheater eröffnet Saison

Remscheid spricht mit dem Wolf

Wolf Haumann (l.) mit Feuerwehrchef Guido Eul-Jordan.
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Wolf Haumann (l.) mit Feuerwehrchef Guido Eul-Jordan.

Kurzweiliger Abend mit Talks, Saxofon, Sketch, Gesang.

Von Peter Klohs

Lennep. Am Wochenende wurde nicht nur die neue Spielzeit im Teo Otto Theater eröffnet, sondern auch die im etwas kleineren Rotationstheater. Die Ehre gebührte Wolf Haumann und seiner Talkshow „Der mit dem Wolf spricht“, die zum vierten Mal stattfand. Neben drei interessanten Gästen vervollständigten zwei Eckpfeiler der Bergischen Musikszene sowie eine Schauspielerin das Programm.

Das Haus war mit rund 50 Gästen ausverkauft. Dirk Trümmelmeyer veredelte mit „When I fall in love“ einen der größten Hits Nat King Coles und setzte anschließend einem seiner musikalischen Helden, Sting, ein Denkmal. Im Laufe des Abends überraschte der Saxofonist mit einer fulminanten Gesangseinlage. Sängerin Bianca Rosa Clever bestach außer durch ihre kraftvolle und wandelbare Stimme durch ihre stilistische Vielfalt. Von „Männer muss man loben“ (Barbara Schöneberger) bis zu Soul („I can’t stand the rain“) reicht ihr Repertoire. Beide Musiker wurden gebührend mit reichlich Applaus belohnt. Gemeinsam mit Haumann spielte Alexia von Wismar einen Sketch.

Als ersten Talkgast begrüßte Wolf Haumann den Leiter der Remscheider Feuerwehr, Guido Eul-Jordan, der über die Multifunktionalität der Feu-erwehrleute berichtete und über die Aufstiegsmöglichkeiten bei den Brandschützern aufklärte. „Natürlich kann man bei uns auch in Rente gehen“, schloss er. Mit Klaus-Peter Hennig war ein ehemaliger Leistungssportler zu Gast, der als Diskuswerfer bei den Olympischen Spielen in Mexiko (1968) und München (1972) teilgenommen hatte und darüber sprach. Nicht viele der Gäste im Rotationstheater wussten, dass die Einnahme von Anabolika bis 1973 völlig normal und keineswegs verboten war.

Sven Wiertz war der dritte Talkgast des Abends. Der Remscheider Stadtkämmerer äußerte sich über die Vorteile der kommunalen Politik („Wenn sich jemand beschweren will, dann kann er in mein Büro kommen.“) und ging auch auf sein Amt als Kulturdezernent ein. Nach über zweieinhalb Stunden endete ein kurzweiliger Abend.

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