Aktion

Jugendliche malen beim Kunst-Flashmob mit viel Fantasie 

Dozentin Gabriele Zimmerbeutel (von links) mit den Kunst-Flashmob-Teilnehmern Susanne Reichmann, Gregor Schmölzer und Shio Gogichaishvili bei der Arbeit. Foto: Roland Keusch
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Dozentin Gabriele Zimmerbeutel (von links) mit den Kunst-Flashmob-Teilnehmern Susanne Reichmann, Gregor Schmölzer und Shio Gogichaishvili bei der Arbeit.

Kunst- und Musikschule beteiligte sich an der Aktion „Nachtfrequenz“.

Von Elisabeth Erbe

Remscheid. Wünsche, verborgene Sehnsüchte und unausgesprochene Gedanken wurden farblich ausgedrückt. Zum 2. Mal nahm die Remscheider Musik- und Kunstschule an dem Kunst-Flashmob „Nachtfrequenz“ teil.

Allerdings gab es durch die hohen Corona-Auflagen einige Veränderungen. Die Jugendlichen blieben dauerhaft auf Abstand und trugen beim Malen ihre Masken. Zusätzlich wurde der Flashmob als geschlossene Veranstaltung deklariert. Einlass nur mit Voranmeldung. Daher gab es nur zehn Besucher.

Die Organisatoren Gabriele Zimmerbeutel und Teona Gogichaishvili sehen trotz Auflagen einen Erfolg in dem Flashmob. Insgesamt neun Teilnehmer aus Remscheid und Köln entwickelten ein gemeinschaftliches Kunstprojekt. Mit Acrylfarben, Sprühdosen und Pigmenten wurden Grundfarben gemischt. „Kunst ist, sich zu trauen. Wir haben keine Angaben gemacht. Die Teilnehmer sollten frei malen. Zwei Teilnehmerinnen, die Vorgaben gewohnt waren, taten sich schwer. Es war ein Prozess, mehr intuitiv ins Spüren gehen, das zu visualisieren, ohne Angst zu haben, etwas falsch zu machen“, erklärte Teona Gogichaishvili, Fachbereichsleiterin im Bereich Kunst. Gabriele Zimmerbeutel aus Wuppertal unterstützte das Projekt als freischaffende Künstlerin und Designerin mit.

Der kreative Prozess steht im Vordergrund

Beim intuitiven Malen steht nicht das Ergebnis im Vordergrund, vielmehr der kreative Prozess. Gefühle können verarbeitet werden, Sehnsüchte und Bedürfnisse erhalten Raum. Gleichzeitig hilft das intuitive Malen, sich von Denkschablonen zu lösen und von innen heraus zu malen.

Kunst-Flashmob als kreatives Gemeinschaftsevent

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„Es sind wundervolle Bilder entstanden. Bei einer Umweltaktivistin sind urige Motive entstanden, viel Wald, Luft, viel Raum, ein grüner Planet. Andere malen surreale Motive“, sagte Gogichaishvili. Sie beobachtete, dass besonders in der Coronazeit die Gemeinschaft untereinander wichtig ist. Die Organisatoren beobachteten, dass besonders jetzt Veranstaltungen wie diese wichtig sind. „Es war total spannend, wie unterschiedlich die Teilnehmer malten. Soziale Medien spielten in der heutigen Zeit eine große Rolle“, waren sich beide einig.

Auf den festen Leinwänden konnten die Teilnehmer eigene Vorgaben festlegen. Farbenfrohe Zukunftsbilder entstanden, fast surreale Motive mit Fantasywesen wie aus einer Märchenwelt. „Wir sind zu verkopft“, sagte Zimmerbeutel. Das Malen wirke heilsam und schaffe wieder ein Gemeinschaftsgefühl trotz Distanz-Regelung.

Zusätzlich wurde der Tag filmisch begleitet und fotografiert. „Es ist etwas sehr Schönes entstanden. Wir hätten nicht gedacht, dass die Jugend so lange durchhält. Kunst ist in der schwierigen Zeit wichtig. Sie gibt positive Energie, um gesund zu bleiben, nicht nur körperlich. Ich bin so dankbar, dass es diese Möglichkeiten gibt“, freuten sich die beiden Dozentinnen.

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