Ringstraße/Rader Straße

Jetzt soll die Baustelle vor Weihnachten fertig werden

Seit 18 Monaten Baustelle: Die Kreuzung Ringstraße / Rader Straße steht vor der Fertigstellung. Foto: Roland Keusch
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Seit 18 Monaten Baustelle: Die Kreuzung Ringstraße / Rader Straße steht vor der Fertigstellung.
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Kabel im Erdreich verzögerten die Arbeiten – Nach Abschluss der Markierungsarbeiten wird die Ringstraße geöffnet.

Von Axel Richter

Remscheid. Eigentlich sollten sie längst fertig geworden sein. Doch die Kreuzung Ringstraße / Rader Straße hielt in ihrem Untergrund für die Bauarbeiter der Firma Dohrmann so manche Überraschung bereit. Jüngst sorgte ein Leitungspaket unter dem Asphalt für eine erneute Verzögerung. Es musste neu verlegt werden, was wiederum einige Tage kostete. Statt Ende November gilt deshalb nun ein neues Fertigstellungsziel: Vor Weihnachten soll die Ringstraße in Richtung Remscheid wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Aktuell hoffen die Kreuzungssanierer auf trockenes Wetter, nur dann können die neuen Straßenmarkierungen noch rechtzeitig aufgetragen werden. Gelingt das nicht mehr, sollen zunächst gelbe Streifen aufgebracht werden. Ganz fertig werde der Knotenpunkt ohnehin erst im nächsten Jahr, sagt Gunter Breidbach, der die Bauarbeiten für die Technischen Betriebe Remscheid koordiniert. Es sollen sich dann aber nur noch um kleinere Arbeiten handeln. Den Verkehr über die Ringstraße sollen sie nicht mehr stören.

18 Monate haben die Dohrmänner dann an der Kreuzung gebaut. Unter Einhaltung des Etats von 4,5 Millionen Euro, der für den Ausbau veranschlagt worden war. Mit dem Ergebnis zeigen die Technischen Betriebe sich zufrieden.

„In Kombination mit dem Ausbau der Trecknase ist sehr viel Gutes für den Verkehrsfluss getan worden“, sagt Breidbach. Insbesondere würden zusätzliche Fahrbahnen und Abbiegespuren dafür sorgen, dass die Grünphasen der Ampeln von deutlich mehr Fahrzeugen genutzt werden können.

Dafür sei es am Ende unerheblich, ob das Designer Outlet Center nun gebaut werde oder nicht, sagt Breidbach. Letztlich ist die Kreuzung Ringstraße / Rader Straße schon heute einer der am stärksten frequentierten Verkehrsknoten der Stadt. Das war den Fahrbahnen deutlich anzusehen. Wie früher die Speichenräder der Kutschen die Hohlwege formten, hatten die Lkw tiefe Spuren in den oberen Asphaltschichten hinterlassen.

Kurz vor der Fertigstellung hat bei den Technischen Betrieben bereits das nächste Baustellenjahr begonnen. Bei Gunter Breidbach liegen die Pläne für die Bushaltestellen am Lenneper Kreishaus auf dem Tisch. Wie berichtet, soll dort umfangreich saniert werden. Eine Werbetafel und eine Litfaßsäule fallen weg, Schaltschränke werden verlegt, der Kiosk gestrichen, der Mittelbereich wird neu gepflastert. 114 000 Euro stehen dafür zur Verfügung.

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