Dr. Kai Jessen übernimmt Amt des Präsidenten

Dr. Kai Jessen (links) übernimmt das Präsidentenamt von Dr. Oliver Kempkes. Foto: Michael Schütz
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Dr. Kai Jessen (links) übernimmt das Präsidentenamt von Dr. Oliver Kempkes. Foto: Michael Schütz

Die Projekte des Rotary Clubs Remscheid-Lennep liefen auch zu Corona-Zeiten weiter

Von Peter Klohs

Die Corona-Pandemie macht natürlich auch nicht vor solch einer honorigen Vereinigung wie dem Rotary Club Remscheid-Lennep Halt. Seit Ende März konnten die Mitglieder nicht mehr zum persönlichen Treffen im Clublokal im Wermelskirchener Hotel Zum Schwanen kommen. Seitdem findet an jedem Donnerstag ein Online-Meeting statt.

Am vergangenen Donnerstag traf man sich dank der geänderten Regelungen zum ersten Mal nach langer Zeit, gerade richtig, um die routinemäßigen Ämterwechsel innerhalb des Clubs gebührend anzugehen. Das Rotarierjahr beginnt nicht kalendarisch am 1. Januar, sondern am 1. Juli und endet am 30. Juni des Folgejahres.

Es ist langpraktizierte Praxis den Präsidenten sehr frühzeitig zu wählen. Bereits im Dezember 2019 hatten die Rotary-Mitglieder Dr. Kai Jessen zum Präsidenten gewählt, der dieses Amt am 1. Juli von Dr. Oliver Kempkes übernimmt. Auch der Sekretär des Clubs wechselt jährlich. Dr. Tim Heistermann wird Nachfolger von Dr. Wolfram von Borzeszkowski. Allein der Clubmeister, verantwortlich für die Organisation der Events innerhalb des Clubs, wird nicht gewählt, sondern ernannt. Dr. Horst-Peter Wurm gibt dieses Amt nun an Arndt Köhler ab.

Das soziale Engagement der Rotarier, so erläutert Dr. Kai Jessen, wurde auch durch Corona nicht behindert. Zahlreiche Projekte wurden unterstützt, so z die Bergischen Symphoniker, die Ärztliche Kinderschutzambulanz und die Gedenkstätte Pferdestall. Mehr als 24 000 Euro wurden für Unterstützungszahlungen aufgebracht. Außerdem wurde „Kochen für Helden“ mit 2400 Euro unterstützt.

Projekte im Bergischen Land und in aller Welt

Aber Dr. Jessen hat sich für seine Amtszeit noch viel mehr vorgenommen. „Wir wollen die Evangelische Jugendhilfe Bergisch Land fördern“, erklärt er, „die Bewohner der Wohngruppen vom Waldhof in Reinshagen sollen Rechner bekommen.“ Außerdem ist das Nachhaltigkeitsprojekt des Wuppertaler Zoos dem Rotary Club wichtig. Aber nicht nur Projekte im Bergischen erfahren durch die Rotarier Zuwendung. So wird ein Sozialprojekt in den Bergdörfern von Peru, das „Herzen für eine neue Welt“ heißt, unterstützt. Auf die Frage, was ihn zur Kandidatur als Präsident des Rotary-Clubs Remscheid-Lennep gedrängt habe, antwortet Dr. Jessen pragmatisch: „Das gehört einfach dazu.“ Der Radevormwalder Tierarzt ist seit 23 Jahren Mitglied bei den Rotariern. Dr. Oliver Kempkes, trennt sich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Aber ich habe ja auch eine Arbeitsstelle“, erklärt er, „und da ist gewiss genug zu tun.“ Er ist geschäftsführender Gesellschafter der Kuli-Hebezeuge GmbH.

Der Rotary-Club Remscheid-Lennep hat gut 50 Mitgliederaus Remscheid, Wermelskirchen, Radevormwald und anderen Städten der näheren Umgebung. Der Club wurde 1964 gegründet.

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