Engagement

Ins Sportbund-Team kommt Bewegung

Das Sportbund-Team – hier in der Turnhalle der Jan-Wellem-Straße – will nach der Pandemie mit den hiesigen Vereinen Remscheids Sportlandschaft wieder in Schwung bringen: (v. l.) Sonja Robbe, Jonas Pyschny, Franziska Jansen und Emel Dutkun.
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Das Sportbund-Team – hier in der Turnhalle der Jan-Wellem-Straße – will nach der Pandemie mit den hiesigen Vereinen Remscheids Sportlandschaft wieder in Schwung bringen: (v. l.) Sonja Robbe, Jonas Pyschny, Franziska Jansen und Emel Dutkun.
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Mit Sonja Robbe und Jonas Pyschny sind zwei Fachkräfte eingestellt worden.

Von Andreas Weber

Buchstäblich Bewegung ist ins Mitarbeiterteam des Sportbundes Remscheid gekommen: Seit Anfang des Jahres widmen sich Sonja Robbe und Jonas Pyschny zwei verschiedenen Fachgebieten. Robbe kümmert sich um das Thema „Integration durch Sport“, Pyschny ist für die Bereiche „Bewegt älter werden“ und „Bewegt gesund bleiben“ zuständig.

Beide füllen zusammen eine volle Stelle aus, gefördert über Landesmittel. Mit Sonja Robbe kehrt eine ausgewiesene Fachkraft an ihre alte Wirkungsstätte zurück. Ab 2005 war sie bereits einmal für die Sportjugend beim hiesigen Sportbund zuständig und über acht Jahre Vorsitzende der Stadtsportjugend. Nach einem Ausflug ins Marketing bei Energieversorger RWE kehrte die heute 45-jährige Wermelskirchenerin nach der Geburt ihrer beiden Kinder beruflich zu dem zurück, wofür ihr Herz schlägt: Sport und Bewegung.

Sonja Robbe stellt das „Sportfest der Kulturen“ auf die Beine

Seit 2019 ist als Fachberaterin für anerkannte Bewegungs-Kitas im Rheinisch-Bergischen Kreis auf Honorarbasis unterwegs und als Referentin im Lehrteam des Landessportbundes gefragt. Beim hiesigen Sportbund richtet sie ihren Blickwinkel auf Zugewanderte und Flüchtlinge. „Miteinander statt nebeneinander“ ist ihr Motto. Alle Vereine, die sich Migranten annehmen, aber auch Institutionen wie den Integrationsrat und das Kommunale Integrationszentrum holt sie ins Boot.

Erster öffentlichkeitswirksamer Ausfluss ihrer Tätigkeit wird das „Sportfest der Kulturen“ am 21. August sein, das am Stadtpark stattfindet. Bis zum 10. Juni können sich noch Vereine melden. Es sind aber auch die vielen kleineren Initiativen, die ihre Tätigkeit prägen. So zum Beispiel eine Kooperation mit der türkischen ATIB-Gemeinde, die Frauen, die noch nicht im Verein sind, für sportliche Tätigkeit gewinnen möchte.

Sonja Robbe löst als Integrations-Fachkraft Emel Dutkun ab, die sich seit Februar auf ihre Funktion als Geschäftsführerin beim Sportbund konzentrieren kann. Jonas Pyschny ersetzt Martine Klein (Elternzeit). Wie für Robbe, so kam für den 27-jährigen Leichlinger das Angebot zur rechten Zeit. Der Leichtathlet und ehemalige Zehnkämpfer hatte Anfang 2022 sein Studium an der Sporthochschule Köln (Richtung Gesundheit, Prävention, Rehabilitation) mit einem Master abgeschlossen und erhielt nach einem dreiwöchigen Praktikum in der Jan-Wellem-Straße 29 einen Anschlussvertrag. Als Breitensportreferent wird er sich unter anderem mit Programmen für Senioren, wie zum Beispiel am Hasenberg beschäftigen, ist für Qualifizierungen wie Fortbildungen, Übungsleiterausbildung und Koordination der Sportabzeichenabnahme.

„Sport im Park“ beginnt im Sommer

Zu den Projekten, die Jonas Pyschny betreut, zählt „Sport im Park“, ein niederschwelliges Angebot, das es Remscheidern ermöglichen soll, ohne Vereinsbindung Outdoorsport zu betreiben. Das kann im Hardt- oder Stadtpark sein oder der Bachtalrunde in Lennep. Beginn wird im Sommer sein. Details werden noch bekanntgegeben. Ebenso in Pyschnys Verantwortungsbereich liegt die zweite Runde des Landesprogramms „Moderne Sportstätte 2022“, bei dem 500 000 Euro an Remscheid fließen. Dabei geht es um öffentlich zugängliche Freiluftsport-Aktivitäten. Die Verteilung der Gelder wird gerade festgelegt.

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