Metallbranche

Innovativer Austausch beim ersten „Nachglühen“

Beim „Nachglühen“ stellen die Referentinnen Inga Bauer und Veronika Kowolik Konzepte für die Zukunft vor.
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Beim „Nachglühen“ stellen die Referentinnen Inga Bauer und Veronika Kowolik Konzepte für die Zukunft vor.

Initiative bergisch.metall bringt Unternehmen zusammen.

Von Michelle Jünger

Remscheid. Nachhaltig zusammenarbeiten, voneinander profitieren, lernen wie man sich neu erfindet: Dafür brauchen Unternehmen Plattformen – zum Austausch und zum Vernetzen. Eine solche bot nun „Nachglühen – der Stammtisch der bergischen Metallbranche“ von der Initiative Bergisch Metall (Eigenschreibweise: bergisch.metall), der am Mittwoch zum ersten Mal stattgefunden hat.

Bergisch Metall ist eine Partnerschaft von Neue Effizienz gGmbH, Bergischer Universität, Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe e.V. und Wuppertal Institut. Einen Anstoß wollen sie geben, aber auch Ansprechpartner für Pläne und Forschungsvorhaben sein. „Beim Nachglühen wollen wir zeigen, wie Unternehmen sich transformieren können“, sagt Veronika Kowolik (Neue Effizienz).

Einige der Unternehmen, die am Stammtisch teilgenommen haben, seien bereits in einem Transformationsprozess. Sie könnten sich hier austauschen – und vielleicht weitere Projekte angehen, wie beispielsweise eine Kreislaufwirtschaft einzurichten, um Materialströme zu bündeln, Abfälle zu vermeiden oder auch alte Geräte oder Produktbestandteile zu „upcyclen“.

Kombination von Nachhaltigkeit und moderner Produktion

Eins dieser Unternehmen ist Bauer & Böcker, wo das „Nachglühen“ stattfand. Agil wie ein Start-up mit der Tradition eines Familienunternehmens, so beschreibt Inga Bauer ihre Vorstellung der Unternehmensführung. Sie leitet das Unternehmen in dritter Generation.

Angefangen hat alles mit Rohrsteckschlüsseln, mittlerweile ist die ehemalige Schmiede auf Magnete, Inspektionswerkzeuge und Industrielampen ausgelegt, die seit wenigen Monaten auch für den Heimbereich designt werden. „Die Lampen sind vollständig reparierbar, weil sie komplett demontiert werden können“, so Inga Bauer. Außerdem würden die meisten Bestandteile direkt vor Ort produziert.

Reparierbare Produkte schaffen und lieber Schrauben statt Kleben, ist ein Ansatz, den viele der teilnehmenden Unternehmer unterstützen. Ein Teil des Austausches beschäftigte sich mit der Produktion und dem Weg, den Bauer & Böcker genommen hat. Und den großen Hürden, die es zu überwinden gilt. Teilweise wurden beim ersten „Nachglühen“ auch schon Ideen ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft – genau wie geplant.

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