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Innenstadt: Beirat soll Ideengebern helfen

Innenstadt-Manager Jonas Reimann wird am Mittwoch zum Wahlleiter.Foto: Roland Keusch
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Innenstadt-Manager Jonas Reimann wird am Mittwoch zum Wahlleiter.
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Neues Gremium entscheidet über Fördermittel – für Straßen- und Kinderfeste oder Kunst im öffentlichen Raum.

Von Frank Michalczak

232 000 Euro stehen bis zum Jahr 2022 für Projekte zur Verfügung, die Remscheids Innenstadt beleben. Bürgerideen, Kreativität und Engagement sind dabei gefragt: Vieles ist denkbar – neue Veranstaltungen unter freiem Himmel, Skulpturen auf der Alleestraße oder Sitzbänke und Blumenbeete auf dem Theodor-Heuss-Platz am Rathaus. Bei all dem wirkt ein Innenstadtbeirat mit, der über die Projekte berät. Zudem gibt er den Ideengebern Tipps bei der Umsetzung und entscheidet über die Bewilligung von Fördermitteln. Der Beirat formiert sich am kommenden Mittwoch, 20. Februar, bei einem Treffen im Haus Markt 13 um 18.30 Uhr.

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Dort hat Innenstadtmanager Jonas Reimann sein Büro. Der Mitarbeiter des Dortmunder Fachbüros Stadt und Handel betreut fachlich den Revitalisierungsprozess des Remscheider Stadtkerns. Zu dieser Frischzellenkur sollen mehr als 30 Umbauprojekte und auch bürgerschaftliches Engagement beitragen. Vor diesem Hintergrund hat der Beirat eine zentrale Funktion: „In ihm werden Senioren, Jugendliche, aber auch Vertreter des Handels und der Vereine mitwirken. Es ist wichtig, dass möglichst viele Perspektiven einfließen“, erklärt Reimann. Hinzu kommt noch ein Ortspolitiker aus der Bezirksvertretung Alt-Remscheid.

26 Bewerber aus den unterschiedlichen Bereichen stehen auf der Kandidatenliste für den Beirat. Zehn von ihnen werden in das Gremium gewählt, zehn weitere sollen die künftigen Mitglieder vertreten, wobei es unterschiedliche Abstimmungen geben wird. Wer also am Mittwoch das Büro, Markt 13, besucht, kann mitentscheiden, wer die Sichtweisen der älteren Menschen, der Jugendlichen oder der Geschäftswelt in dem Beirat darlegt. „Grundsätzlich kann jeder Remscheider mitwählen. Allerdings sollte dann doch ein deutlicher Bezug zur Innenstadt vorhanden sein“, erklärt Reimann.

Innenstadtmanager Jonas Reimann hilft bei Anträgen

Das Geld, über dessen Verwendung der Beirat befindet, ist auf einen Quartiers- und einen Verfügungsfonds verteilt. Beim Quartiersfonds geht es unter anderem um Feiern und sonstige Veranstaltungen, die das Zusammenleben und den Zusammenhalt stärken – das kann zum Beispiel ein Straßenfest oder eine besondere Aktion für Kinder sein. Beim Ausfüllen des entsprechenden Förderantrags hilft Jonas Reimann. Dann folgen die Beratungen im Innenstadtbeirat, der viermal im Jahr tagt. „Die Mitglieder sollen Tipps und Hinweise geben, was die Veranstalter beachten sollten. Sie sollen Berater sein“, erklärt der Innenstadtmanager. Der Antrag kann sich für Ideengeber lohnen: Bis zu 100 Prozent Förderung für Projekte kann es geben. Das Geld stammt zu 80 Prozent von Land und Bund. Zwanzig Prozent steuert die Stadt bei. 82 000 Euro stehen in diesem Fonds bereit.

150 000 Euro gibt es bis 2022 beim Verfügungsfonds, bei dem es eher um die nachhaltige Aufwertung des öffentlichen Raums geht – also um neues Mobiliar oder Kunst auf der Straße. Hierfür kann es eine Förderung von bis zu 50 Prozent geben.

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