Indische Gerichte haben es ihr angetan

Jutta Velte. Foto: pek
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Jutta Velte.

Jutta Velte beantwortet die RGA-Fragen

-pek- Jutta Velte wurde 1957 in Radevormwald geboren, lebt seit 1981 in Remscheid und liebt die Stadt und ihre Menschen. Sie war von 2012 bis 2017 Abgeordnete von Bündnis 90 / Die Grünen im Landtag. Sie ist stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Ratsfraktion und Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Mobilität und Mitglied in der Lüttringhauser Bezirksvertretung. Als Autorin hat sie Elternratgeber für die Verbraucherzentrale geschrieben.

Worauf kann man als Remscheider stolz sein?

Jutta Velte: Auf die Stadt und die Einwohner als solches. Ich liebe diese „Remscheider Art“ der hier lebenden Menschen, zwischen stur und liebenswürdig. Und natürlich darauf, dass hier so viele Menschen unterschiedlicher Nationalität in Frieden miteinander leben.

Was ist für Sie der höchste kulinarische Genuss?

Velte: Ich esse sehr gerne indisch und orientalisch. Das geht in Remscheid, zumindest außerhalb von Corona. Ansonsten genieße ich auch gerne in Düsseldorf, Wuppertal oder Köln indisches Essen.

Was können Sie besser als die meisten anderen Menschen?

Velte: Ich kann gut Menschen zusammenbringen. Ich mag es, wenn man bemerkt, dass sie voneinander lernen. Ich bringe gerne etwas nach vorne. Ich bin eine Teamplayerin.

Welches Konzert haben Sie zuletzt besucht?

Velte: Das war ein klassisches Konzert in der Düsseldorfer Tonhalle, das von Christian Ehring moderiert wurde. Ansonsten gibt es in der Kölner Philharmonie Konzerte für Kinder. Da sind wir öfter mit unserer Enkeltochter.

Mit wem würden Sie gerne einmal für einen Tag das Leben tauschen?

Velte: Meine Großmutter wurde auf Schalke geboren. Das prägt, besonders in fußballerischer Hinsicht. Und auch, wenn es im Moment sehr schwierig ist: mit dem Trainer von Schalke 04.

Ihr Lieblingsplatz in Remscheid?

Velte: Das ist die Naturschule Grund. Und zwar nicht nur, weil ich dort Vorsitzende bin. Man ist mitten in der Natur und hat einen tollen Blick auf die Stadt. Da ist man sehr für sich.

Wie würden Sie einen typischen Remscheider in drei Worten charakterisieren?

Velte: Ideenreich, hartnäckig, engagiert.

Was ist für Sie der angenehmste Zeitvertreib?

Velte: Fahrrad fahren und Laufen auf der Balkan-Trasse oder um die Eschbachtalsperre. Und ich lese gerne Krimis und bin ein Fan von Raymond Chandler. Aber auch Sachbücher, gerne mit politischen Themen, kann ich verschlingen.

Was würden Sie als OB als Erstes anpacken?

Velte: Ich würde die Vielfalt in unserer Stadt sichtbarer machen. Ich würde die Verkehrswende in Remscheid voranbringen, mehr Fahrradwege bauen. Kurz: Ich würde ein Nachhaltigkeitskonzept nach vorne bringen.

Welchen Traum hegen Sie?

Velte: Ich neige nicht zum Träumen. Aber die Nachhaltigkeitsziele der EU sollten verwirklicht werden.

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