Weitere Box in Lüttringhausen geplant

In dieser Telefonzelle gibt es viele Seiten: Awo weiht Bücherbox ein

„Stößchen!“: Ferdi und Christine Enk, Jürgen Heuser, Antonio Scarpino, Lothar Kaiser, Dagmar und Eberhard Schulze (v. l.) weihen die Box ein. Foto: Doro Siewert
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„Stößchen!“: Ferdi und Christine Enk, Jürgen Heuser, Antonio Scarpino, Lothar Kaiser, Dagmar und Eberhard Schulze (v. l.) weihen die Box ein.

Wer gern liest, wird ab sofort auf dem Mollplatz fündig. Das Prinzip: „Nimm eins, lies eins, bring eins“.

Von Sabine Naber

Remscheid. Drei Jahre hat es gedauert, aber jetzt ist sie da, die neue Bücherbox auf dem Mollplatz in Lennep. „Es war ein langer Weg“, machte Antonio Scarpino, Vorsitzender der Awo Lennep-Lüttringhausen, bei der Einweihung am Samstag deutlich. Er ließ diesen langen Weg Revue passieren, erinnerte an die einzelnen Etappen in diesem Projekt. Eine positive Rückmeldung vonseiten der Stadt habe es schnell gegeben, gleichzeitig aber auch den „Hinweis zur Notwendigkeit einer Aufbruchgenehmigung“, denn die Bücherbox sollte zunächst zwischen Bushaltestelle und Briefkasten aufgestellt werden. „Das wäre aber vermutlich kostenmäßig aus dem Ruder gelaufen. Deshalb haben wir den jetzigen Standort in den Rabatten vor der Hecke ausgesucht. Und nach dem Vorort-Termin im August vorigen Jahres bekamen wir grünes Licht von der EWR.“

Inzwischen habe die Arbeit Remscheid Bescheid gegeben, dass die Telefonzelle bereits gekauft worden und auf dem Weg nach Remscheid sei. „Nach einer Odyssee von drei Jahren steht sie nun, und es gibt sogar schon Bücherbox-Paten, die für Ordnung in der Zelle sorgen und die Bücher abends wieder in Reih und Glied stellen“, freut sich Scarpino. Das Konzept der Bücherbox: „Nimm eins – lies eins – bring eins“. Mit der Lesefutter-Telefonzelle möchte die Awo auch dafür sorgen, dass ihre Angebote sichtbarer werden. „Im Bereich Lesen haben wir damit schon begonnen. Bei ,Lennep liest‘ sind wir dabei, es gibt bei uns Lesungen bei Kerzenschein, und beim Lenneper Adventskalender sind wir auch aktiv“, nannte er Beispiele.

„Meine Frau hat gesagt, das liest sich gut.“

Rolf Haumann, Bezirksbürgermeister, brachte ein Buch für die Box mit

Und bedankte sich bei Ulrike und Lothar Kaiser, die den Anstoß gegeben hatten. „Ohne die finanzielle und tatkräftige Unterstützung Ihrer Stiftung wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen“, bekräftigte Scarpino und träumte schon vom nächsten Projekt: „In Alt-Remscheid und Lennep gibt es jetzt eine Bücherbox. Schön wäre es, wenn auch in Lüttringhausen noch eine stehen könnte.“ Das Ehepaar Kaiser griff die Idee spontan auf: „Wir sind gerne bereit, noch eine Bücherbox in Lüttringhausen zu stiften. Die könnte doch beispielsweise in Klausen stehen.“

Lenneps Bezirksbürgermeister Rolf Haumann (Grüne) brachte zur Eröffnung gleich ein Buch mit: „Meine Frau hat gesagt, das liest sich gut. Das würde in die Box passen“, sagte er und dankte allen. Und Awo-Vorstandsmitglied Jürgen Heuser berichtete, dass die Bücherbox schon seit dem ersten Tag gut gefüllt war: „Es wurden mehr Bücher reingestellt als rausgenommen.“

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