Sitz im Morsbachtal

150 Jahre Wurm GmbH: Von der Sägenfabrik zum Hightech-Unternehmen

Peter Wurm (r.) auf der Couch von Horst Kläuser.
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Peter Wurm (r.) auf der Couch von Horst Kläuser.

So hat das Unternehmen sein großes Jubiläum gefeiert.

Von Peter Klohs

Remscheid. Die Wurm GmbH & Co. KG mit Sitz im Morsbachtal ist eine Expertin in der Automatisierung der Kälte- und Gebäudetechnik im Lebensmittelhandel und begeht in diesen Tagen ihren 150. Geburtstag.

Peter Wurm, der das Unternehmen lange Jahre lang geprägt und weiterentwickelt hat, hatte zu diesem Anlass zu einem Partnerfest eingeladen, das am Sonntag im Teo Otto Theater stattfand. 150 Bekannte, Geschäftskunden der ersten Stunde und Mitarbeiter kamen zusammen, um gemeinsam dem langen Wirken des Unternehmens den angemessenen Rahmen zu geben. Die Musiker Joe-Kiki sowie Dr. Mojo bereicherten die Veranstaltungen durch ihre Kunst.

Bekenntnis zum Standort Remscheid

Im großen Theatersaal, in dem der Remscheider Journalist Horst Kläuser das gut 90-minütige Programm moderierte, durfte natürlich bei einem solchen Jubiläum das Stadtoberhaupt nicht fehlen. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz schilderte das Ehepaar Britta und Peter Wurm als „engagiert, erfolgreich und sehr bescheiden.“ Er freue sich sehr, dass die Ausweitung des Unternehmens Wurm an der Morsbachtalstraße ein Bekenntnis zum Standort Remscheid sei. Schließlich, so das Stadtoberhaupt, sei Remscheid „die Industriestadt“.

Kläuser stellte in seinem Gespräch mit Peter Wurm den Menschen in den Vordergrund, ohne die unternehmerischen Daten und Fakten zu vernachlässigen. Mit viel Humor befragte er den Unternehmer und entlockte ihm so manches Unbekannte. So erfuhr das staunende Publikum, dass Peter Wurm ursprünglich Aufnahmetechniker werden wollte, dieser Plan aber daran scheiterte, dass er keine zwei Instrumente sehr gut beherrschte.

Britta- und Peter-Wurm-Stiftung fördert Kunst und Kultur und MINT

Wurm ging auch auf seine Bescheidenheit ein, sagte, dass ihm das Robuste nicht in die Wiege gelegt worden sei und schilderte seinen Vater als „Rampensau“. Ihm und seiner Frau Britta, die er im Übrigen vor seinem Eintritt in die elterliche Firma kennenlernte, sei Musik sehr wichtig. So singt Peter Wurm aktuell in zwei Chören. Die Britta- und Peter-Wurm-Stiftung fördert Kunst und Kultur im besonderen Maße und unterstützt ebenso großzügig Projekte in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik und Medizin.

Wurm: „Das ist jetzt ein Hightech-Unternehmen“

Das als Sägenfabrik gegründete Unternehmen befasst sich seit der Mitte der 60er Jahre mit der Kälte- und Gebäudetechnik im Lebensmittelhandel. „Es ist jetzt ein Hightech-Unternehmen im Morsbachtal, da wo früher die Hämmer gefertigt haben“, sagte Wurm.

Er selbst ist nicht mehr im Alltagsgeschäft tätig, gleichwohl noch jeden Tag im Unternehmen anzutreffen. „Ich komme halt später und gehe früher“, sagte er schmunzelnd. „Von Außen betrachtet“, schloss Horst Kläuser die Gesprächsrunde, „ist die Wurm GmbH ein guter Laden“. Ja, ein funktionierendes Betriebsklima sei ihm immer wichtig gewesen, sagte Wurm.

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