IHK: Solinger kandidiert gegen den umstrittenen Jörg Heynkes

Am 8. Juni wählen die Unternehmer ihren ersten Repräsentanten

-wey/ric- Eine Zeit lang hatte es ganz so ausgesehen, als ob der neue Präsident der Bergischen Industrie- und Handelskammer (IHK) schon vor der Wahl feststünde, nun ist klar: Wenn die Vollversammlung am kommenden Dienstag zusammentritt, um aus ihrer Mitte die neue Präsidentin oder den neuen Präsidenten zu wählen, dann treten mindestens zwei Kandidaten gegeneinander an. Neben Jörg Heynkes aus Wuppertal bewirbt sich auch der Solinger Henner Pasch um das Amt des ersten Repräsentanten der bergischen Unternehmerschaft.

„Wir freuen uns auf eine spannende Wahl“, erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge. Die findet unter Coronabedingungen am 8. Juni in der Historischen Stadthalle Wuppertal statt. Wahlberechtigt sind die 80 Mitglieder der IHK-Vollversammlung.

Jörg Heynkes (58) ist Gesellschafter der Entrance Robotics GmbH, Geschäftsführender Gesellschafter der Utopia Invest und in der IHK nicht unumstritten. Vor zwei Jahren war eine monatelange Schlammschlacht auf Heynkes Facebook-Kanal eskaliert. Unter anderem warf er der eigenen Kammer Transusigkeit vor und nannte Verkehrsminister Scheuer einen „Irren“.

Die Suche nach einem Gegenkandidaten wurde daher intensiv betrieben und war nun erfolgreich: Henner Pasch (40) ist Geschäftsführender Gesellschafter beziehungsweise Geschäftsführer der Beratungsunternehmen Fourtexx GmbH in Solingen und Alina GmbH in Bad Oeynhausen. Er engagiert sich seit 2017 in der Vollversammlung und ist seit vielen Jahren Mitglied der Wirtschaftsjunioren Solingen. Weitere Bewerbungen sind noch am Wahlabend möglich.

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