„Ich versuche, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen“

Markus Pickhardt ist bei der psychologischen Beratungsstelle „Seele in Not“ auf der Hindenburgstraße tätig. Foto: Peter Klohs
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Markus Pickhardt ist bei der psychologischen Beratungsstelle „Seele in Not“ auf der Hindenburgstraße tätig.

Markus Pickhardt beantwortet die zehn RGA-Fragen

Von Peter Klohs

Markus Pickhardt ist 1971 in Remscheid geboren und lebt nach wie vor in der Stadt. Der 50-Jährige ist bei der psychologischen Beratungsstelle „Seele in Not“ auf der Hindenburgstraße tätig. Unter anderem kümmert er sich um das Notfall-Handy. Außerdem betreut er die Ex-In-Beratungsstelle und bietet Genesungsbegleitung an. Sobald das Café Mokassin wieder öffnen kann (wahrscheinlich ab November), ist Pickhardt auch dort im Einsatz.

Worauf kann man als Remscheiderin stolz sein?

Markus Pickhardt: Ich bin stolz auf die sozialen Einrichtungen in der Stadt. Außerdem auf den Menschenschlag hier in Remscheid. Auch in schwierigen Zeiten spürt man einen großen Zusammenhalt.

Was ist für Sie der höchste kulinarische Genuss?

Pickhardt: Gemüse ist schon lecker. Aber ein richtiges Lieblingsgericht habe ich nicht. Ich weiß, was ich nicht esse: Sauerkraut. Aber sonst sehr vieles.

Was können Sie besser als die meisten anderen Menschen?

Pickhardt: (sehr spontan) Nichts! Ich versuche, jedem Menschen auf Augenhöhe zu begegnen. Der Eine kann das besser, der Andere dieses. Jeder kann irgendetwas gut.

Welches Konzert haben Sie zuletzt besucht?

Pickhardt: Wenn ich mich richtig erinnere, war dies das Musical „Tarzan“. Ich glaube, es war in Osnabrück und könnte im Theater Liberi gewesen sein. Tolle Choreografie, gute Musik. Es war ausverkauft. Und das bedeutete in Zeiten vor Corona: Es war pickepackevoll.

Mit wem würden Sie gerne einmal für einen Tag das Leben tauschen?

Pickhardt: Mit niemanden. Ich würde nicht tauschen wollen, auch nicht für einen Tag. Weil ich mich so, wie ich lebe, am besten entfalten kann. Ich akzeptiere das Leben, wie es ist.

Ihr Lieblingsplatz in Remscheid?

Pickhardt: Ich gehe gerne über die Alleestraße und zwar oben und unten. Auch der Stadtpark ist sehr schön, um durch die Natur zu spazieren. Manchmal nehme ich auch Klienten mit.

Wie würden Sie einen typischen Remscheider in drei Worten charakterisieren?

Pickhardt: Ehrlich, fleißig, heimatverbunden.

Was ist für Sie der angenehmste Zeitvertreib?

Pickhardt: Alleinsein ist nicht so mein Ding. Ich bin gerne bei Freunden, die ich schon lange kenne. Das kann durchaus ein kleiner Kreis sein. Da fühle ich mich wohl.

Was würden Sie als OB von Remscheid als Erstes anpacken?

Pickhardt: Ich würde mich schlau machen, welche Möglichkeiten es im Gesundheitswesen noch gibt, um erkrankten Menschen zu helfen. Da gibt es so viel, das man machen könnte. Vielleicht könnte ich etwas tun, um die zuweilen zu langen Wartezeiten abzukürzen. Und ich würde das Positive an Remscheider deutlicher herausstellen.

Welchen Traum hegen Sie?

Pickhardt: Zwei. Ich mache gerade eine Ausbildung als Alltagsbegleiter. Ich träume davon, dadurch vielen Menschen im Alltag helfen zu können. Und ich träume von einem Haus in Remscheid, in dem Menschen mit und ohne Behinderungen leben und arbeiten, von einem Inklusionshaus sozusagen.

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