Projekt für Stadtteilentwicklung

„Hons-Werkstatt“ wird Bildungsort für Kinder

Dr. Robert Winterhager von der „Montag Stiftung Urbane Räume“ stellte die Pläne im Rathaus vor.Foto:Roland Keusch
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Dr. Robert Winterhager von der „Montag Stiftung Urbane Räume“ stellte die Pläne im Rathaus vor.

Die Stadt, Gewag und „Montag Stiftung Urbane Räume“ schließen sich zusammen.

Von Peter Klohs

Remscheid. Der Honsberg hat sich äußerst positiv entwickelt und schickt sich an, den Ruf des etwas heruntergekommenen Quartiers abzulegen. Dass diese erfolgreiche Weg sich fortsetzt und in die Zukunft geführt wird, arbeiten die Stadt Remscheid, die Wohnungsbaugesellschaft Gewag sowie die „Montag Stiftung Urbane Räume“ auch weiterhin zusammen und haben nun das Projekt „Hons-Werkstatt“ ins Leben gerufen.

Nicht nur der Honsberg soll von den künftigen Aktivitäten partizipieren, denn natürlich –so Oberbürgermeister Burkhart Mast-Weisz – „ist der Kremenholl und auch Stachelhausen ebenso im Boot. Das gemeinsame Projekt ,Hons-Werkstatt‘ greift auf, dass der Honsberg ein Stadtteil mit eigenem Gesicht und mit engagierter Bürgerschaft ist.“

Remscheid: Zunächst sollen am Honsberg Wohn- und Bürohausgemeinschaften entstehen

Dr. Robert Winterhager von der „Montag Stiftung Urbane Räume“ bekräftigte das Engagement der in Bonn ansässigen Stiftung. „Wir werden hier tätig, weil das Positive im Stadtteil das Engagement wert ist.“

Die Planung besteht aus zwei Teilaspekten. Im ersten Schritt sollen am Honsberg Wohn- und Bürohausgemeinschaften entstehen. Für die Wohnungen ist eine Fläche von 3200 Quadratmetern vorgesehen, für die Büros etwa 450. Der Baubeginn wird voraussichtlich im Herbst 2021 sein.

„Wir werden hier tätig, weil das Positive im Stadtteil das Engagement wert ist.“

Dr. Robert Winterhager, Montag Stiftung Urbane Räume

Darüber hinaus soll die eigentliche „Hons-Werkstatt“ errichtet werden. Eine gemeinwohlorientierte, chancengerechte Stadtteilentwicklung wird damit gefördert. Das Projekt beinhaltet einen Bildungsort für Kinder und Jugendliche, einen interkulturellen Salon, der zur Hauptsache für Mädchen und Frauen gedacht ist, die Juniorhandwerksakademie sowie ein offener Stadtteilgarten. Der Baubeginn könnte frühestens im Herbst 2022 erfolgen.

„Das ganze Projekt ist wichtig“, betont Peter Heinze, Technischer Dezernent der Stadt. „Das ist im Moment ein noch offenes Gedankenkonstrukt, und das soll auch so bleiben.“ Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Remscheid, der Gewag und der „Montag Stiftung Urbane Räume“ wurde von allen Seiten als sehr gewinnbringend bezeichnet. Seit 2017 arbeiten die drei Partner vertrauensvoll zusammen.

Am vergangenen Donnerstag hat der Remscheider Stadtrat in seiner Sitzung beschlossen, die Stadtverwaltung mit der Entwicklung einer gemeinnützigen Bildungseinrichtung, die den vorläufigen Namen „Hons-Werkstatt“ hat, als Projekt der Städtebauförderung zu beauftragen. „Was mit den Künstlern von Ins Blaue begonnen hat, führen wir jetzt fort“, freut sich auch Sozialdezernent Thomas Neuhaus. Oliver Gabrian vom Vorstand der Gewag betonte den indikativen Charakter des Projekts, das „auch über Remscheid hinaus strahlen wird“.

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