Pandemie

Hoher Krankenstand: Remscheider Stadtwerke müssen am Mittwoch Busfahrten absagen

Manche Busse konnten zuletzt nicht starten. Es fehlt das Personal bei den Stadtwerken – krankheitsbedingt. Archivfoto: Roland Keusch
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Manche Busse konnten zuletzt nicht starten. Es fehlt das Personal bei den Stadtwerken – krankheitsbedingt.
  • Frank Michalczak
    VonFrank Michalczak
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Corona-Fälle und Quarantänen tragen zu Personalengpass bei – Jeder vierte Mitarbeiter erkrankt.

+++Update, 26. Januar, 10.40 Uhr+++ Fahrten fallen heute aus

Remscheid. Nachdem der Fahrplan am Montag wieder normal lief, gibt es nun krankheitsbedingt doch Ausfälle im Busverkehr der Stadtwerke. Diese Fahrten finden am Mittwoch nicht statt:

Linie 655

12:59 Uhr Stadtpark - Badeparadies H2O

Linie 664

14:08 Uhr Lennep Bf. - Kremenholl

15:11 Uhr Kremenholl - Lennep Bf.

Linie 669

13:43 Uhr Badeparadies H2O - Kreishaus

Unser Artikel vom 21. Januar

Remscheid. Das erste städtische Tochterunternehmen hat einen so hohen Krankenstand, dass es einen reibungslosen Betrieb nicht mehr gewährleisten kann: Die Stadtwerke mussten am Freitag ihren Betrieb einschränken, teilt der Geschäftsbereichsleiter Mobilität Armin Freund mit. 18 Busfahrten fielen aus.

Rund ein Viertel der 170 Fahrer seien derzeit nicht in der Lage, ihrer Arbeit nachzugehen. In dieser Ausnahmesituation müssten die Stadtwerke Prioritäten setzen. „Diese liegen auf dem Schülerbusverkehr“, berichtet Freund. Hierbei seien auch in der kommenden Woche keine Ausfälle zu befürchten. Außerdem versuche das Unternehmen, vor allem die Hauptlinien zu bedienen.

Bei dem personellen Engpass kämen aktuell mehrere Faktoren zusammen. „Wir haben sechs akute Coronafälle, einige Mitarbeiter befinden sich zudem in Quarantäne. Andere leiden unter Grippe ähnlichen Symptomen oder haben Probleme nach einer Booster-Impfung“, listet Armin Freund auf.

Für das Wochenende sei der Betrieb vollständig gesichert. „Wie es am Montag aussieht, lässt sich noch nicht abschätzen“, erklärt der Geschäftsbereichsleiter. Die Stadtwerke müssten die Lage täglich neu bewerten – und auf der Grundlage des Personalstands über eventuelle Streichungen entscheiden. Wer also auf Nummer sichergehen will, ob sein Bus fährt, kann sich im Internet informieren oder an die Hotline des Unternehmens wenden.

Armin Freund rechnet nicht damit, dass der Engpass kurzfristig überwunden sein wird. „Der Bundesgesundheitsminister erwartet eine Wende bei den Infektionszahlen für Mitte Februar. Bis dahin müssen auch wir uns auf einen hohen Krankenstand einrichten.“

Dabei liege die Impfquote im Team der Busfahrer bei „weit über 90 Prozent“. Ansteckungsgefahren durch den Kontakt mit den Passagieren seien durch die Trennwände aus Glas minimiert worden. „Das Virus dürfte sich eher durch Kontakte im persönlichen Umfeld ausbreiten. Viele Kinder und Jugendliche wissen gar nicht, dass sie infiziert sind und tragen es in die Familien“, vermutet Freund, der eine derartige Personalnot noch nicht erlebt hat. „Nicht einmal auf dem Höhepunkt einer großen Grippewelle.“

Tagesaktuelle Informationen gibt es am Telefon, Tel. (0800) 30 40 50, oder auf der Homepage beziehungsweise dem Facebook-Kanal der Stadtwerke:

www.stadtwerke-remscheid.de
www.facebook.com/SR.Remscheid

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