Hochwasser

Live-Blog: Diese Straßen sind noch gesperrt - Bürgerhilfe wird heute im Remscheider Rathaus ausgezahlt 

Die Vollsperrung der Autobahn 1 ist aufgehoben. Der Wupperverband untersucht Stoffe in der Wuppertalsperre. Alle Infos zum Hochwasser und seinen Folgen in Remscheid, Hückeswagen, Radevormwald und Wermelskirchen im Ticker.

+++AKTUALISIEREN+++

+++Update 20.40 Uhr+++ Flut: Volksbank und Morsbacher helfen

Remscheid. 4500 Euro Soforthilfen hat der Verein Die Morsbacher schon an Geschädigte des Hochwassers ausgezahlt, und die Sammlung geht weiter. Dazu werden am Samstag Waffeln, Kuchen und Kaffee im Hof des Hauses Morsbach 10 verkauft. Die Erlöse gehen direkt an Hochwasser-Opfer. Auch Spenden auf das Konto des Vereins sind möglich. Auch die Volksbank im Bergischen Land hilft.

Sie stellt Vereinen und anderen gemeinnützigen Institutionen aus ihrem Gebiet, die selber betroffen sind oder beim Wiederaufbau in der Nachbarschaft helfen, jeweils 1500 Euro zur Verfügung. „Wir wissen, dass das für viele nicht reicht, um ihre Schäden zu beseitigen“, sagt Vorstandsvorsitzender Andreas Otto. „Aber wir möchten möglichst vielen Institutionen unter die Arme greifen und eine Anschubfinanzierung leisten.“ Anträge sind online möglich. -wey-

bergische-volksbank.de/fluthilfe

+++Update 27. Juli, 15 Uhr+++ Fluthilfe startet Livestream am Freitag

Remscheid. Die Fluthilfe Remscheid, unterstützt vom RGA, organisiert am kommenden Freitag, 30. Juli, ihr erstes Event zugunsten der Flutopfer: ein Talkabend mit Horst Kläuser zur Fluthilfe Remscheid. In der Sonderausgabe von „Kall nit – help!“ stellen die Organisatoren die Fluthilfe Remscheid vor, sprechen über die Hilfsangebote, die Hilfs- und Spendenbereitschaft in Remscheid und vieles mehr.

Als Gäste sind dabei: Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Petra Köser von der Überflutungshilfe RS sowie Eva Kien vom Gemeinde- und Stadtteilzentrum „Die Esche“. Beide Frauen haben Spendensammlungen ins Leben gerufen und erklären, was benötigt wird. Weitere Gäste sind angefragt. Papa Joe sorgt für die musikalische Begleitung. Der Talk wird live aus dem Löf-Eventlokal von Maximilian Süss an der Theodor-Körner-Straße übertragen. Dort hat der Eventveranstalter ohnehin sein komplettes Livestream-Equipment aufgebaut. Los geht es um 19.30 Uhr, gestreamt wird über Youtube und Facebook. Spenden können Spendenwillige über das Konto der Stadt Remscheid: Iban: DE12 3405 0000 0012 1212 16. -mw-

+++ 14.22 Uhr+++ Remscheider Fluthilfe: Erste Spenden

Remscheid. Die Remscheider Fluthilfe will Opfern des Hochwassers möglichst schnell und unkompliziert helfen. Dies hebt Initiator Horst Kläuser hervor, der sich an diesem Freitag erneut ein Bild von den Schäden machte und unter anderem in Clemenshammer unterwegs war: „Wenn man das Ausmaß sieht, wird man demütig“, erklärt er mit Blick auf die Dimensionen.

Das erste Geld sei bereits auf dem Spendenkonto der Initiative eingegangen, die sich um die Betroffenen in Remscheid kümmert. Kleinere Anschaffungen könne sie sofort mitfinanzieren. „Allerdings sollten sich Interessenten vor dem Kauf bei uns melden.“ Im Idealfall gehen mehrere Anfragen ein, so dass durch Sammelbestellungen Rabatte erzielt werden können. „Etwa wenn in mehreren Haushalten die Waschmaschine überflutet wurde und nun neue gekauft werden müssen“, nennt Horst Kläuser ein Beispiel.

Unter Berücksichtigung jedes individuellen Einzelfalls will die Fluthilfe Remscheid, zu der sich ein breites Bündnis zusammengeschlossen hat, finanzielle Hilfen leisten und zum Beispiel Wohnungsinventar ersetzen. „Ohne Formulare, ohne Bürokratie“, wie der Initiator hervorhebt. Bei größeren Schäden entsendet die Initiative „Bekieker“ in die Ortslagen, um Hilfe zu sondieren. Mal seien Tapeten vonnöten, mal müsse eine neue Haustür her, mal sei der Garten verwüstet worden. Wer möchte, kann sich in diesen und anderen Angelegenheiten unter Email: info@fluthilfe-remscheid.de melden oder einen Ansprechpartner am Telefon erreichen, Tel. (0162) /251 68 00.

Es gibt weitere Straßensperrungen.

+++ 13.30 Uhr+++ Diese Straßen sind nach dem Starkregen noch gesperrt

Remscheid. Infolge des Hochwassers sind in Remscheid immer noch einige Straßensperrungen und -beschränkungen notwendig:

  • Die Verbindungsstraße zwischen Dörpmühle und Dörper Steg (Goldenbergshammer) wurde im Bereich der Einmündung auf die K2 bei Dörpmühle wegen einer Fahrbahnunterspülung gesperrt.
  • Die Zufahrt von der August-Erbschloe-Straße zum Lenhartzhammer wurde wegen einer Fahrbahnunterspülung und Böschungsabrutschung für den Fahrverkehr gesperrt.
  • In der Straße Gockelshütte wurde die Fahrbahn zum Teil ausgespült. Die Straßenmeisterei konnte hier eine provisorische Instandsetzung vornehmen, sodass die Straße nicht gesperrt werden musste. Es wird jedoch um entsprechende Vorsicht in diesem Bereich der Straße gebeten.
  • Durch das Hochwasser wurde die Straßenböschung im Bereich der Straße Neuplatzer Weg zum Teil beschädigt. Als Sofortmaßnahme wurde die Straße an mehreren Stellen eingeengt.
  • Wegen Ausspülungen an der Böschung bei der Einmündung der Straße Ölmühle in die Haddenbacher Straße bleibt die Fahrbahn weiterhin eingeengt.
  • Wegen Ausspülungen der Böschung ist der Verbindungsweg von Ehringhausen nach Hüttenhammer im Bereich oberhalb der Brücke Hammertal in Höhe von Haus Nr. 3 stark geschädigt. Die Technischen Betriebe haben den betroffenen Straßenrand in Höhe Haus Nr. 3 auf rund 5 Meter Länge mit Absperrschranken und Baken gesichert. Die Standsicherheit der Straßenböschung ist in dem vorgenannten Bereich nur noch eingeschränkt gegeben. Daher wird der Verbindungsweg von der Zufahrt Ehringhausen bis zur Brücke Hammertal bei Haus Nr. 3 für LKW gesperrt und ein Gewichtsbeschränkung auf 3 Tonnen aufgestellt. Die Zufahrt von Hüttenhammer aus bis zur Brücke Hammertal ist für LKW weiterhin möglich.
  • Die Brücke Prangerkotten bleibt wegen starker Unterspülungen eines Widerlagers weiterhin gesperrt.

Zudem rät die Stadt dazu, grundsätzlich im Bereich von Brücken, Böschungen und erkennbaren Fahrbahnschäden besonders achtsam zu sein.

+++Update 23. Juli, 13 Uhr+++ Bürgerhilfe wird morgen im Remscheider Rathaus ausgezahlt

Remscheid. Am heutigen Samstag gibt es eine erste finanzielle Hilfe für die Opfer des Hochwassers von 14./15. Juli: Im Rathaus können betroffene Privathaushalte zwischen 11 und 16 Uhr Geld aus dem Soforthilfepaket des Landes beantragen. Die Hilfe werde „unmittelbar“ gewährt, teilt die Stadt mit, mindestens 1500 Euro je Antragsteller, zusätzlich gibt es 500 Euro für jede weitere im Haushalt lebende Person, maximal 3500 Euro.

„Die Betroffenen müssen lediglich versichern, dass ihnen im eigenen Haushalt ein Schaden von mindestens 5000 Euro entstanden ist, der nach eigener Einschätzung nicht durch Versicherungsleistungen ersetzt wird“, heißt es von der Stadt. Das passende Antragsformular gebe es vor Ort, ein Personalausweis sei aber mitzubringen.

Wer es heute nicht ins Rathaus schafft, kann ab Montag einen Antrag an der Pforte im Rathaus abgeben oder in den Briefkasten neben dem Haupteingang einwerfen. Über die weiteren Hilfsprogramme des Landes für Unternehmen, Selbstständige, Land- und Forstwirte informiert die Remscheider Wirtschaftsförderung unter Tel. (0 21 91) 16 36 47.

+++Update 15.25 Uhr+++ Sperrung Morsbachtalstraße teilweise aufgehoben

Remscheid. Die seit vergangenen Montag geltende Sperrung der Morsbachtalstraße ist teilweise aufgehoben. Lediglich die Morsbachtalstraße (L216) zwischen Gockelhütte / Gockelshammer und Müngsten (Einmündung L216 zur B229) bleibt weiterhin gesperrt. Hintergrund sind Unterspülungen der Fahrbahn.

Die Zufahrt von der Ortschaft Morsbach bis Gockelshütte ist als Sackgasse gekennzeichnet und bis dahin befahrbar. Der Bereich der Morsbachtaltalstraße zwischen der Ortschaft Morsbach und Gestau beziehungsweise im weiteren Verlauf bis Haddenbach ist freigegeben und kann normal genutzt werden.

+++Update 15.20 Uhr+++ Hochwasser-Infos auf einer Seite

Remscheid. Vom Katastrophenerlass der NRW-Finanzverwaltung über Hilfsangebote der bergischen Großstädte bis hin zu Adressen von Sachverständigen hat die Bergische IHK Informationen für von der Flut betroffene Unternehmen im Städtedreieck auf einer Unterseite des eigenen Internet-Angebots zusammengestellt. Zu erreichen ist die Seite derzeit über einen Button auf der Startseite. Darunter finden sich auch die Daten für das Spendenkonto, mit dem die IHK für besonders betroffene Firmen sammelt.

www.bergische.ihk.de

+++Update 13.20 Uhr+++ Annahmestopp für Sachspenden in Lennep

Kira Henke hilft, angelieferte Kleidung zu sortieren.

Remscheid. Die Spendensammlung von Petra Köser und Melina Redecker macht am Samstag einen Stopp. Das Lager In der Lehmkule in Lennep ist randvoll mit Sachspenden, täglich kommen viele Lkw mit Hilfsgütern für die Flutopfer im Bergischen an. Das Lager muss nun aufgeräumt werden. Flutopfer, die etwas benötigen, können sich hier melden: Tel. 93 47 19 29.

+++Update 13.10 Uhr+++ Sparkasse Remscheid hilft Flutopfern mit Krediten - 25.000 Euro für „Fluthilfe Remscheid“ gespendet

Remscheid. Familien, Unternehmen und Vereinen, die von der Jahrtausend-Flut vergangene Woche schwer getroffen worden sind, möchte die Stadtsparkasse Remscheid als Kreditinstitut vor Ort helfen, wieder auf die Beine zu kommen – schnell und unbürokratisch, wie das Unternehmen betont. Die Stadtsparkasse Remscheid stellt daher für Geschädigte des Unwetters Kredite in Höhe von insgesamt 5 Millionen Euro zur Verfügung.

„Mit unserem zinslosen Kreditprogramm wollen wir eine schnelle Soforthilfe gewährleisten und ein Zeichen der Solidarität setzen“, erklärt Sparkassenchef Michael Wellershaus. Privatkunden können Kredite zwischen 5000 und 25.000 Euro beantragen, die Summen für gewerbliche Kunden liegt zwischen 5000 und 50.000 Euro, die zum Beispiel für Immobiliensanierungen oder Neuanschaffung von Möbeln benötigt werden. Gewerbliche Kunden richten ihre Anfragen bitte direkt an ihre persönlichen Beraterinnen und Berater, Privatkunden werden über das Kundenservicecenter mit der Nummer Tel. 16-60 weitergeleitet. „Wir sichern zu, dass jeder Kreditantrag schnell und unkompliziert bearbeitet wird, denn die Hilfe muss jetzt bei den Geschädigten ankommen“, so Wellershaus. Die Stadtsparkasse hat darüber hinaus bereits einen Betrag in Höhe von 25.000 Euro auf das städtische Konto für die „Fluthilfe Remscheid“ gespendet.

Hilfskonto der Stadt: „Fluthilfe Remscheid“, Kontonummer: 12 12 12 16, IBAN: DE12340500000012121216.

+++Update 10.45 Uhr+++ Lebensgefahr! Absperrungen und Betretungsverbot werden umgangen

Remscheid. Das Hochwasser der vergangenen Woche hat auch in vielen Remscheider Waldgebieten enorme Schäden an Wegen, Durchlässen und Brücken verursacht, die stellenweise eine länger andauernde Gefahr darstellen. So ist die Verbindung der Morsbachtalstraße in Höhe Clemenshammer durch den Wald in Richtung Gelpetal an mehreren Stellen unterspült und zum Teil vollständig durch die Wassermassen weggerissen worden.

In Höhe und oberhalb der dortigen Teichanlage droht ein längerer Wegeabschnitt nach wie vor in den Teich abzurutschen. Ein entstandener Spalt zwischen Weg und Hangkante zeigt deutlich eine weiterhin bestehende Bewegung und damit die große Gefahr, dass der gesamte Wegeabschnitt abrutschen könnte. Weitere Niederschläge erhöhen die Wahrscheinlichkeit eines gefährlichen Hangrutsches. Daher haben die TBR den gesamten Weg vom Clemenshammer bis kurz vor der Stadtgrenze zu Wuppertal mit einem massiven Bauzaun und eindeutigen Warnhinweisen zur Sperrung versehen.

„Trotz der eigentlich für jeden deutlich erkennbaren Sperrung nutzen nach wie vor Radfahrer, Radfahrerinnen und Wandernde diesen Weg, in dem Sie die Sperrungsbarrieren wegschieben oder aufwändig umlaufen. Das ist nicht nur grob fahrlässig, sondern vor allem lebensgefährlich“, erklärt Markus Wolff, stellvertretender TBR-Betriebsleiter und verantwortlicher Stadtforstamtsleiter.

Bevor nicht ein Bodengutacher und -statiker diesen Bereich umfassend geprüft habe, müsse die Sperrung weiter aufrecht erhalten bleiben. Allerdings könne dies aufgrund der überregional entstandenen Hochwässerschäden sicher noch Wochen, wenn nicht sogar Monate andauern, da diese Fachleute derzeit vor allem in den Hauptschadensgebieten benötigt werden und längerfristig gebunden sein werden.

Hinzu kommt die Problematik, dass sich der Bereich in einem besonders geschützten Natur- und FFH-Schutzgebiet (Flora-Fauna-Habitat, als Naturschutzgebiet von europäischer Bedeutung) befindet, in dem nicht ohne Weiteres Tiefbauarbeiten beauftragt und durchgeführt werden kann. Hier sind zuvor noch umfangreiche Abstimmungen mit den zuständigen Behörden zu treffen.

Die TBR bemühen sich um die Ausweisung und Empfehlung einer möglichen Umleitung, was in diesem Gebiet, aufgrund der schwierigen Topografie und der Schutzbedürftigkeit, allerdings eine Herausforderung ist. Sie appellieren daher an die strikte Beachtung der Absperrungen und das dort geltend Betretungsverbot.

+++Update Donnerstag, 22. Juli, 10.20 Uhr+++ Arbeiten zur Sicherung des Beverdamms starten am Vormittag

Oberbergischer Kreis. Nach Kontrollen zur Standsicherheit des Beverdamms hat der Oberbergische Kreis entschieden, dass ein Teilabriss des Wehres am Beverdamm vorgenommen wird. Die entsprechenden Arbeiten starten im Laufe des Vormittags. Das Ordnungsamt der Stadt Hückeswagen hat vorsorglich Kontakt zu den Anwohnerinnen und Anwohnern aufgenommen und über die bevorstehenden Maßnahmen informiert.

+++Update 11.10 Uhr+++ Rotarier verteilen Bautrockner an Flutopfer

Die freiwillige Wehr Markt Hirschaid brachte die Geräte.

Remscheid. Auch der Rotary Club Remscheid reiht sich in die Kette der helfenden Hände ein: Die Mitglieder des Serviceclubs verteilten Montag und Dienstag 115 Bautrockner an Flutopfer. Diese wurden von einem Transportzug der freiwilligen Feuerwehr Markt Hirschaid des Landkreises Bamberg mit einer Elektrofirma in einer Blitzaktion am Sonntag geprüft und verladen, teilt Gabi Marx von den Rotariern mit.

Am Montag kamen sie in einer Halle der Brose Metallreinigung an. Von dort wurden die Geräte verteilt beziehungsweise von Bedürftigen abgeholt. Die Bautrockner wurden von der Ibach-Denk-Mal-Stiftung in Bischberg/Bamberg zur Verfügung gestellt. Dr. Wolf Ibach, Initiator der Stiftung mit Wurzeln in Remscheid, nahm am Wochenende Kontakt zu den Remscheider Rotariern auf, deren Mitglied er einst war, und stellte die Trockner zur Verfügung. Die Opfer der Flut nutzen diese nun in den nächsten Wochen leihweise und unentgeltlich, um die durchnässten Wände trockenzulegen. -mw-

+++Update 11 Uhr+++ Retter kommen auf 220 Einsätze

Remscheid. Auch eine Woche nach der verheerenden Flutkatastrophe haben die haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräfte Remscheids noch alle Hände voll zu tun. „Es laufen aktuell mittlerweile keine Einsätze mehr aufgrund des Hochwassers. Allerdings halten uns die Nachbereitung wie Reinigung und Reparatur unserer Materialien sowie Berichte und Meldungen an übergeordnete Stellen aktuell noch gut in Beschlag“, sagt die Vize-Feuerwehrchefin Katharina Kresse.

220 Einsätze in 160 Haushalten haben die Retter wegen des Starkregens am 14. Juli gefahren. Betroffen waren überwiegend die Tallagen wie Morsbachtal, Gelpetal, Hammertal und Eschbachtal. „Es reichte von vollgelaufenen Kellern bis Wasser in Deckenhöhe“, sagt Stadtdirektor Sven Wiertz. Etwa 30 Firme seien betroffen, zudem bis zu zehn Vereine, darunter der Steffenshammer, der Bergische Polizeihundeverein oder das Schützenhaus in Endringhausen. Der Kommunale Ordnungsdienst hat bereits Briefe an die Betroffenen verteilt mit der Frage: Was braucht ihr, wie kann man helfen? -mw-

Remscheiderinnen und Remscheider, die infolge der Flutkatastrophe Hilfe benötigen, können sich beim Hilfstelefon der Stadt melden: Tel. 16 90 00.

+++Update Mittwoch, 21. Juli, 9.30 Uhr+++ Remscheider Trinkwasser muss nicht abgekocht werden

Remscheid. Trinkwasser in Remscheider ist von höchster Qualität. Auch wenn durch die Hochwasser-Katastrophe in einigen Gebieten der Bundesrepublik, die besonders von den Überschwemmungen betroffen waren, ein Abkochempfehlung für das Trinkwasser herausgegeben wurde, so ist Remscheid davon nicht betroffen.

In Remscheid sind keine Kolibakterien im Trinkwasser, daher muss das Wasser vor dem Verzehr nicht abgekocht werden.

Die EWR bietet im ServiceCenter  im Allee-Center umfangreiche Beratung rund um das Thema Trinkwasser an (kostenlose Hotline: 0800 0 164 164). Für Fragen rund um das Remscheider Trinkwasser steht den Kunden auch Dr. Joachim Frings (Tel.: 02191/16-4782) zur Verfügung.

+++Update 15.30 Uhr+++ Straße nach Burg bleibt lange gesperrt

Remscheid. Das Hochwasser der vergangenen Woche wird den Straßenverkehr zwischen Remscheid und Solingen womöglich noch über Monate beeinträchtigen. Wie der Landesbetrieb Straßen NRW bekanntgab, wurde die Eschbachstraße zwischen Remscheid-Ehringhausen und Solingen-Unterburg so stark beschädigt, dass sie auf absehbare Zeit nicht passierbar sein wird. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Burgtalstraße und Kellershammer. Wie lange die Sanierung dauern wird, kann der Landesbetrieb derzeit noch nicht sagen. -ate-

+++Update 15.10 Uhr+++ IHK hilft hochwassergeschädigten Firmen

Remscheid. Vom Hochwasser betroffene Unternehmen in Remscheid erhalten weitere Unterstützung von der Bergischen IHK: Hauptgeschäftsführer Michael Wenge kündigt an, dass die schon für die Corona-Beratung bekannte Hotline unter Tel. (02 02) 2 49 05 55 künftig auch Informationen zu Hilfsmöglichkeiten für flutgeschädigte Betriebe anbieten wird. Sobald Konkretes über die von Bund und Land angekündigten Hilfsprogramme vorliege, werde die IHK auch darüber informieren.

Weiterhin sammelt die Kammer Spenden für in ihrer Existenz bedrohte Firmen. Mehr als 100 000 Euro sind dafür bereits zusammengekommen. Die Auszahlung werde „möglichst schnell und natürlich fair“ erfolgen, so die IHK. -wey-

+++Update 15 Uhr+++ Stadt Remscheid startet Spendenaktion „Waffelbacken für die Hochwasseropfer“

Remscheid. Am kommenden Mittwoch, 21. Juli, startet die Stadt Remscheid eine Spendenaktion. Bei der Aktion„Waffelbacken für die Hochwasseropfer“, bietet die Verwaltung von 12 bis 14 Uhr im Eingangsbereich des Remscheider Rathauses Waffeln gegen eine Spende an. Der gesamte Erlös werde an die Aktion Lichtblicke übergeben, heißt es in einer Mitteilung. Die Aktion Lichtblicke e.V. (www.lichtblicke.de) kümmert sich besonders um Menschen, die schwere Schicksalsschläge hinnehmen müssen: Die Schwachen und Benachteiligten in unserer Gesellschaft, die keine Lobby für ihre Anliegen haben. Hier sind es vor allem Kinder, die besonders unter Notsituationen leiden, in die ihre Familien geraten.  Die Corona-Regeln müssen beim Abholen der Waffeln eingehalten werden.

+++Update 14.20 Uhr+++ Gemeinde- und Stadtteilzentrum Esche sucht helfende Hände

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Im Gemeinde- und Stadtteilzentrum Esche werden helfende Hände gesucht. Hausmeister Peter Ulrich ist Ansprechpartner und Koordinator der Hilfsaktion. Natürlich können sich auch bedürftige Menschen melden, um Spenden zu erhalten. Wer helfen möchte, spenden oder Hilfe benötigt wählt 015774947005.

+++Update 14 Uhr+++ Kräwi-Bus wird eingestellt

Remscheid. Die Stadtwerke stellen den Kräwi-Bus vorerst ein. „Aufgrund des Unwetters in der vergangenen Woche und der damit einhergehenden Naturkatastrophe, ist der Freizeitpark Kräwi ab sofort und bis auf Weiteres geschlossen. Der Wupperverband untersagt jegliche Nutzung der Wuppertalsperre“, teilen die Stadtwerke mit. Entsprechend werde die Verbindung, die sonst viermal täglich am Lenneper Bahnhof startet, nun gestrichen.

+++Update Dienstag, 20. Juli, 9.20 Uhr+++ Stadt hat Hilfe-Telefon eingerichtet

Remscheid. Auch Remscheid koordiniert die Hilfen für Opfer des Hochwassers jetzt zentral. Die Stadt hat ein Hilfe-Telefon eingerichtet. Unter der Nummer (0 21 91) 16 – 9000 kann Kontakt aufgenommen werden. Eine interne Servicestelle soll Anliegen und Ansprechpersonen unbürokratisch zusammenbringen und den Betroffenen schnell Rückmeldung geben, wie geholfen werden kann. Das Hilfetelefon ist zu folgenden Zeiten erreichbar: Montag bis Freitag von 7 bis 22.30 Uhr, Samstag von 10 bis 22.30 Uhr. 

+++Update 15 Uhr+++ Morsbachtalstraße ist aktuell immer noch gesperrt

Die seit vergangenen Montag geltende Sperrung der Morsbachtalstraße ist teilweise aufgehoben.

Remscheid. Nach den Überflutungen sind die meisten Straßen Remscheids wieder passierbar. Nach wie vor gesperrt ist laut Angabe der Stadt aber die Brücke Prangerkotten. Die Feuerwehr hatte diese bereits am Samstag gesperrt, weil Risse im Bauwerk aufgetreten sind. Die Technischen Betriebe sind informiert. Ebenfalls zerstört ist die Brücke Morsbacher Berg. Die Morsbachtalstraße ist aktuell immer noch gesperrt – von Müngsten bis Gerstau. Absperrschilder sind aufgestellt worden. Es herrscht aktuell die Gefahr einer Unterspülung der Straße. Dies hat Straßen NRW soeben verfügt. Länger gesperrt bleibt auch die L 216 zwischen Müngsten und Gockelshütte. Hier ist die Straße ebenfalls wegen der Starkregenkatastrophe unterhöhlt.

+++Update 12.20 Uhr+++ Schäden am Freibad Eschbachtal werden langsam sichtbar

Remscheid. Im Freibad Eschbachtal sprudelt der Kanal auf der Liegewiese neben dem Babybecken laut Sportamtsleiter Martin Sternkopf immer noch. Zäune sind kaputt, Wege unterspült, der Spielplatz ebenso. 

+++Update Montag, 19. Juli, 11.20 Uhr+++ Hofschaft Clemenshammer hat es arg getroffen

Die Stadt ist derzeit in Clemenshammer im Einsatz.

Remscheid. Die Stadt ist derzeit in Clemenshammer im Einsatz. Die Hofschaft hat es arg getroffen. Sozialdezernent Thomas Neuhaus hatte sich am Sonntag selbst noch ein Bild vor Ort gemacht und den Anwohnern Hilfe versprochen. Nun entsorgt Bauleiter Dustin Stroh mit einem Radlader den aufgetürmten Schlamm in einen Container. Harald Block von den TBR hat mit seinem 26-Tonner einen Container aufgestellt. Hier können die Anwohner nun ihren Sperrmüll reingeben. Um 14 Uhr sollen zudem Hilfskräfte der Arbeit Remscheid ins Bachtal kommen, um beim Aufräumen zu helfen. Carsten Thies vom Sozialamt bietet den Betroffenen eine Notwohnung der Stadt an. Gesperrt ist aktuell laut Stadt nur noch die Adresse Morsbacher Berg 1, alle anderen Straßen sind passierbar. Die Stadt plant zudem die Einrichtung eines Hilfstelefons. Das Ordnungsamt ist laut Neuhaus in den Tälern Remscheids unterwegs, um Anwohner zu fragen, wie die Stadt helfen kann. „Wir lassen unsere Bürger in dieser schweren Zeit nicht im Stich“, betont Sozialdezernent Thomas Neuhaus. -mw-

+++Update 15 Uhr+++ Mehrere Spendeninitiativen helfen Betroffenen des Hochwassers

Remscheid. Es gibt mehrere Hilfsinitiativen, die von Remscheid aus Flutopfern helfen möchten. Sachspenden nimmt eine Facebook-Initiative entgegen, in die auch die IG Hasenberg eingebunden ist. Betroffene können täglich von 10 bis 15 Uhr Sachspenden in einer leerstehende Gewerbehalle an der Straße In der Lehmkuhle in Lennep abholen. Eine Sammelstelle wurde auch in der ehemaligen Halle der Firma Magurit am Höhenweg in Lennep eingerichtet. Die Evangelische Auferstehungs-Kirchengemeinde sammelt in der „Esche“ Sachspenden - täglich von 8 bis 16 Uhr (Eschenstraße 25). Auch das Déjà-vu im Lenhartzhammer hat eine Spendendose für die Flutopfer in NRW und Rheinland-Pfalz aufgestellt.

+++Update Sonntag, 18. Juli, 14.15 Uhr+++ Die Autobahn 1 zwischen Wermelskirchen und Leverkusen ist wieder frei

Die A1 ist zwischen dem Autobahnkreuz Leverkusen und der Anschlussstelle Wermelskirchen wieder in beiden Fahrtrichtungen befahrbar. Im Autobahnkreuz Leverkusen stehen wieder alle Verbindungen zwischen der A1 und der A3 zur Verfügung. Durch den Starkregen war die Fahrbahn überflutet worden; die Strecke war mehrere Tage gesperrt. Normalerweise fahren hier täglich rund 75.000 Fahrzeuge her.

Update Samstag, 17. Juli, 14 Uhr+++ Umweltalarm an Wuppertalsperre - Kräwi geschlossen

Der Wupperverband hat für die Wuppertalsperre Umweltalarm ausgelöst. Die Überschwemmungen durch das Hochwasser haben Stoffe in die Sperre geschwemmt. Jede Nutzung der Talsperre ist vorerst verboten. Auch die Freizeitanlage Kräwi ist geschlossen. Mehr dazu hier. Am Samstag landeten zahlreiche Ausflügler vor verschlossenen Toren. Es gibt wenige Alternativen in Remscheid.

Unterdessen hat sich die Situation in Hückeswagen selbst etwas entspannt. Der Damm des Beverteiches hat gehalten; Fachleute schätzen ihn nun als standsicher ein.

+++Update 19 Uhr+++ Greenpeace: Starkregen ist Klimawandel-Folge -Video-Treffen

Remscheid. Die Klimaerwärmung ist nach Ansicht von Greenpeace Remscheid schuld an Starkregen wie am Mittwoch. „Wenn wir diese nicht begrenzen, werden Wetterextreme immer häufiger“, sagt Prof. Dr. Jörg Krone. Daher geht es beim Video-Treffen am Dienstag, 20. Juli, 18 Uhr, um das Thema „Klimawandel, Wetterextreme und Flächenversiegelung“. Zugangsdaten: gp-remscheid@web.

+++Update 16.30 Uhr+++ Remscheider haben gefährdete Talsperre im Blick

Klaus Schippel sucht nach Bewegungen im Damm.

Im Kreis Euskirchen ist die Sorge vor einem Dammbruch der Steinbachtalsperre nach wie groß. Drei Remscheider haben das Stauwerk genau im Blick. Dr. Thomas Schochow, Klaus Schippel und David Kalderon sind Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks (THW). Mit speziellem Gerät beobachten sie den Damm. Bricht er, sind sie es, die die Menschen rechtzeitig vor der Flutwelle warnen müssen.

Der Einsatz in Euskirchen ist nur einer von vielen. Heute rückte das THW mit 40 Mitarbeitern in den Süden von NRW aus. Unter anderem hatten sie Pumpen dabei. Zudem sind die Remscheider Experten, wenn es um das Abstützen von Gebäuden geht. Seit Mittwoch waren die Helfer aus Remscheid unter anderem in Hagen und in Wuppertal im Einsatz. In Elberfeld war ein Starkstromkabel zu sichern. Bereits am Dienstag hatten die THWler 1400 Sandsäcke gefüllt.

An der Steinbachtalsperre komme es im Fall eines Dammbruchs auf jede Sekunde an, sagt Dr. Thomas Schochow. Zwar seien die Orte innerhalb der Gefahrenzone geräumt. Die Vorwarnzeit sei dennoch entscheidend, um weitere Menschenleben zu retten.

Mit ihrer Spezialtechnik, die es nur an drei Orten in NRW gibt, können die Einsatzkräfte selbst kleinste Bewegungen im Damm der Talsperre registrieren. Anders als die Talsperre im Kreis Euskirchen droht den Sperren im Bergischen Land nach Mitteilung des Wupperverbandes keine akute Gefahr. Auch an der Bevertalsperre entspannt sich die Lage. Dort ergießt sich das überlaufende Wasser in einen kleinen Teich. Er hat dem Druck bisher Stand gehalten. -ric-

+++Update 16 Uhr+++ Anteilnahme: Flaggen wehen auf Halbmast

Remscheid. Aus Sorge um die bergische Partnerstadt hat Pirnas Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke Remscheids Stadtdirektor Sven Wiertz die Unterstützung der Feuerwehr Pirna bei der Bewältigung von Starkregenfolgen angeboten. Angesichts der aktuellen Lage in Remscheid muss aber auf dieses Hilfsangebot nicht zurückgegriffen werden. Die Stadt lässt zudem an allen öffentlichen Gebäuden Fahnen auf Halbmast wehen.

Das Land Rheinland-Pfalz hatte als Zeichen der öffentlichen Anteilnahme die Trauerbeflaggung angeordnet. Die Stadt Remscheid und ihre Bürger bekunde damit in diesen schweren Stunden ihre tiefe Verbundenheit mit den Opfern, Verletzten und ihren Angehörigen. Dank, Anerkennung und Respekt verdienten zudem die zahllosen Rettungskräfte, die immer noch im Einsatz seien. -mw-

+++Update 14 Uhr+++ A1 wird wohl länger gesperrt bleiben

Wermelskirchen. Es ist nicht absehbar, wann die A1 zwischen Wermelskirchen und Leverkusen wieder geöffnet werden kann. Grund sind Überschwemmungen durch den Starkregen zwischen Burscheid und Leverkusen. Um die Ausweichstrecken zu entlasten, wurde die Sperrung am Donnerstag bis Wermelskirchen erweitert. Inzwischen fließt das Wasser ab - allerdings stehe es kurz vor Leverkusen in Senken zum Teil bis zu den Baumkronen, sagte ein Sprecher der Autobahn GmbH des Bundes. Und: Die komplette Fahrbahn muss aber gereinigt werden, bevor sie für den Verkehr wieder frei gegeben werden kann.

Außerdem sei nicht absehbar, ob die Wassermassen auch Schäden unterhalb der Fahrbahn angerichtet haben, sagte ein Sprecher der Autobahn GmbH des Bundes. Die A1 ist in diesem Abschnitt eine der besonder stark befahrenen Autobahnstrecken in NRW: Rund 75.000 Autos und Lkw fahren hier täglich - Tendenz steigend. Das jedenfalls geht aus der Verkehrszählung 2015 der Autobahn GmbH hervor; inzwischen dürften die Zahlen noch höher liegen. Die Ausweichstrecken sind überlastet - wer kann, sollte den gesamten Bereich meiden.

+++Update 12.30 Uhr+++ Spendenkonto für Betriebe eingerichtet - Pirna bietet Hilfe an - Fahnen auf Halbmast

Remscheid. In Remscheid hat die vorgestrige Flutkatastrophe vor allem Gewerbetreibende beziehungsweise Unternehmen in den Auenlagen geschädigt. Die Bergische IHK hat eigens für Betriebe, deren Existenz durch die Flut nachhaltig gefährdet werden, ein Spendenkonto eingerichtet. Sie nimmt Spenden unter dem Stichwort „Hochwasserhilfe“ auf diesem Konto entgegen: Bergische IHK, IBAN: DE21 3305 0000 0000 1157 17, BIC: WUPSDE33XXX.

In Remscheid wehen ab heute die Fahnen auf Halbmast. Damit zeigen die Stadt Remscheid und ihre Bürgerschaft „ihre tiefe Verbundenheit mit den Opfern, Verletzten und ihren Angehörigen“ der Hochwasserkatastrophe, teilt die Stadt Remscheid mit: „Dank, Anerkennung und Respekt verdienen die zahllosen Rettungs- und Einsatzkräfte, die unermüdlich und mit aller Kraft geholfen haben und auch noch weiter im Einsatz sind. Wir gedenken jener Einsatzkräfte, die in Ausübung ihres Dienstes selbst Opfer der Katastrophe wurden. Unsere Gedanken richten sich an die Familien und Freunden, die einen Menschen verloren haben und denen wir uns in Trauer verbunden führen. Wir hoffen für die Verletzten auf baldige und vollständige Genesung.“

Remscheids Partnerstadt Pirna hat heute die Unterstützung der Feuerwehr Pirna bei der Bewältigung der Starkregenfolgen angeboten. „Angesicht der aktuellen Lage in Remscheid muss glücklicherweise auf dieses Hilfsangebot nicht zurückgegriffen werden“, teilt die Stadt mit.

+++Update 10 Uhr+++ Evakuierung für Hückeswagen aufgehoben

Hückeswagen. Die Lage am Beverteich in Hückeswagen hat sich entspannt. Der Krisenstab hat die Aufhebung der Evakuierung beschlossen. Dies bedeutet, dass alle Bewohner in ihre Häuser zurückkehren können. „Der Damm des Beverteiches vor der Ortslage Hartkopsbever ist standsicher. Auch der Überlauf aus der Bevertalsperre konnte deutlich reduziert werden. Der Wasserpegel sinkt daher weiterhin konstant, so dass kein Bruch des Dammes mehr zu befürchten ist. Die Experten des Wupperverbandes und der Unteren Wasserbehörde des Oberbergischen Kreises werden aber weiterhin den Zustand des Dammes überprüfen“, teilen die Verantwortlichen mit. Die Bevertalstraße ist wieder für den Verkehr freigegeben.

+++Update 9.40 Uhr+++ Drohender Dammbruch in Euskirchen - Technisches Hilfswerk im Einsatz

Remscheid. Das Technische Hilfswerk Remscheid ist in Euskirchen im Einsatz. Aktuell fährt zudem ein ganzer Einsatzzug mit 40 Kräften in ein weiteres Einsatzgebiet im südlichen Nordrhein-Westfalen.

+++Update Freitag, 16. Juli, 7.45 Uhr+++ A1 ab Wermelskirchen gesperrt - Polizei erneuert dringende Warnung

Die Autobahn 1 ist zwischen Wermelskirchen und Kreuz Leverkusen aktuell wegen des Hochwassers gesperrt.

Die Polizei warnt erneut eindringlich davor, Absperrungen zu umfahren oder Warnbaken beiseite zu räumen. „Das ist nicht nur gefährlich für denjenigen selbst, sondern auch für alle, die nachfolgen - und denken, dass der Abschnitt wieder gefahrlos befahren werden kann“, sagt Polizeisprecher Stefan Weiand. Oft sei die Gefahr größer, als es auf den ersten Blick erscheine - etwa weil in einer Senke nicht nur eine Pfütze steht, sondern ganze Kanaldeckel fehlen oder Straßenteile weggebrochen sind.

Insgesamt entspanne sich die Lage aus Sicht der Polizei langsam, bleibe aber weiter angespannt. Neben Solingen ist vor allem Wuppertal noch stark betroffen. Daher bittet die Polizei dringend darum, alle nicht notwendigen Fahrten zu unterlassen und möglichst zuhause zu bleiben.

+++Update, 19.05 Uhr+++ Brücke über den Morsbach weggerissen

Auf der Stadtgrenze zu Wuppertal haben die Wassermassen eine Brücke über den Morsbach weggerissen. Die Straße im Bereich Morsbacher Berg ist nicht mehr passierbar. Gesperrt ist nach Mitteilung der Stadt auch ein Verbindungsweg zwischen Clemenshammer und Gelper Hof. Dort haben die Regenfluten den Asphalt unterspült.

+++Update, 16.55 Uhr+++ 130 bis 160 Liter Regen kamen pro Quadratmeter am Donnerstag

Bergisches Land. Im Bergischen Land sind bei dem Unwetter am Mittwoch flächendeckend 130 bis 160 Liter Regen pro Quadratmeter niedergegangen. Dies sei ein Ereignis, mit dem statistisch gesehen einmal in mehr als 1000 Jahren zu rechnen sei, berichtete Wupperverband-Vorstand Grog Wulf. Bei solchen Wassermassen seien Überflutungen unvermeidbar. Mit seinem Talsperrensystem habe der Wupperverband sogar noch größere Schäden vermieden. Der Abfluss dieser Anlagen sei so gesteuert worden, dass diese Wassermassen nicht mit den größten Flutwellen aus den Nebenflüssen der Wupper zusammentrafen.
Auch der neu gebaute Hochwasserschutz am Eschbach im Solinger Stadtteil Unterburg war nach Wulfs Angaben überlastet. Die Überschwemmungen dort seien nicht nur auf den Rückstau an der Mündung des Eschbachs in die Wupper zurückzuführen gewesen. Auch ohne diesen wäre der Eschbach über die Ufer getreten - allerdings wohl deutlich später als in Zeiten vor dem Umbau.

+++Update, 16.05 Uhr+++ Straßensperrung im Gelpetal

Remscheid. Aufgrund der starken Regenereignisse wurde auf Remscheider Stadtgebiet der asphaltierte Weg im Gelpetal, der Verbindungsweg zwischen Clemenshammer und Gelper Hof, wegen Unterspülungen, Abrutschungen und starken Rissbildungen aus Sicherheitsgründen für sämtlichen Fahrverkehr sowie für Fußgänger von der Straßenmeisterei gesperrt.

+++Update, 15.50 Uhr+++ IHK sammelt für betroffene Firmen

Die Bergische Industrie- und Handelskammer (IHK) hat ein Spendenkonto für die von der Flutkatastrophe geschädigten Firmen eingerichtet. „Schnelle und unbürokratische Hilfe ist dringend notwendig, um den betroffenen Unternehmen eine Perspektive zu geben. Viele hatten gerade erst begonnen, sich von den Folgen der Corona-Lockdowns zu erholen“, erklären IHK-Präsident Henner Pasch und Michael Wenge, Hauptgeschäftsführer der Kammer.

Die Spenden sind vor allem für Schäden gedacht, die die Versicherungen nicht übernehmen. Über die Verteilung der Gelder entscheidet ein eigens dafür eingerichtetes Gremium aus Unternehmerinnen und Unternehmern. Betriebe können ihre Spende auf folgendes Konto überweisen: Bergische IHK, Iban: DE 21 3305 0000 0000 1157 17, BIC: WUPSDE33XXX, Stichwort: „Hochwasserhilfe“. -böh-

+++Update, 14.40 Uhr+++ TBR warnt davor, Bereiche rund um die Bäche zu betreten

Meterlange Baumstämme wurden vom Eschbach angespült und blockieren teilweise den Durchfluss.

Remscheid. Die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) warnen davor, die Gebiete rund um die über die Ufer getretenen Bäche zu betreten. Das machte Stadtförster Markus Wolff im RGA-Gespräch deutlich. Zu groß sei die Gefahr durch Treibgut. Zudem seien viele Wege stark beschädigt mit teils einem halben Meter tiefen Rillen. Dies betreffe insbesondere den Verbindungsweg zwischen Unterburg und Müngsten, der in den Zuständigkeitsbereich der TBR fällt. So sei dort zum Beispiel ein Weg zur Schwebefähre „kaum noch existent“, so Wolff. Rund um diese Stelle gebe es auch einen Punkt der TBR-Schatzsuche. Er bittet die Teilnehmer, das Gebiet zu meiden.

Im gesamten städtischen Waldgebiet haben die andauernden Regenfälle Schäden angerichtet. Markus Wolff berichtet unter anderem von umgestürzten Bäumen. „Das Betreten des Waldes geschieht immer auf eigene Gefahr.“

+++Update 14.30 Uhr+++ Wupper in Radevormwald bleibt reißend gefährlich - Bürgermeister dankt Helfern

Glück gehabt - es hätte viel schlimmer kommen können. Das ist das erste Fazit der Stadt Radevormwald, nachdem sich die Hochwasserlage zumindest hier vor Ort leicht entspannt hat. Es gebe nach ersten Erkenntnissen keine Personenschäden - das wiegt zahlreiche Sachschäden auf. Etliche Straßen sind gesperrt.

+++Update, 13.20 Uhr+++ Ausläufer des Beverteichs bergen Gefahr

Die Idylle ist trügerisch...

Die Ausläufer des Beverteichs sind aktuell die gefährlichsten Orte in Hückeswagen. Es ist unklar, ob der Damm des Beverteiches halten wird.

+++Update, 13 Uhr+++ Die Lage am Freibad Eschbachtal ist noch immer angespannt

Remscheid. „Die Lage im Freibad Eschbachtal ist bescheiden, aber nicht hoffnungslos“, sagt Schwimmmeister Dennis Halbach. Seit 5.15 Uhr ist er wieder im Freibad, vier weitere Kollegen unterstützen ihn. Dabei sind ihnen die Hände gebunden: Viel können sie aktuell nicht tun. Der Eschbach führt immer noch viel Wasser, 3 Meter lange Bäume sind angespült worden und haben den Zaun zum Freibadgelände eingedrückt. Aus dem Kanal, der Wasser vom Falkenberg führt, sprudelt immer noch Wasser auf die Liegewiese und flutet weiter das Nichtschwimmerbecken. „Das Wasser ist hinüber“, sagt Halbach. „Wir müssen bis Montag oder Dienstag abwarten, dass das Wasser abläuft. In der Hoffnung, dass es keinen weiteren Regen gibt.“ Wie es weitergeht und ob das Freibad überhaupt noch öffnet, wird gerade in Rathaus beraten. Die Becken müssen auf jeden Fall grundgereinigt werden. Dafür braucht man normalerweise schon 3 Wochen. Wohin das Schmutzwasser mit Fäkalien abgepumpt werden soll? „Keine Ahnung“, sagt Halbach. Erst müssen die Kanäle frei sein. Und die sind immer noch überfüllt. 

+++Update, 12.20 Uhr+++ Lebensgefahr: Autofahrer ignorieren Absperrungen

Die Polizei bittet Autofahrer noch mal ausdrücklich, die wegen des Unwetters gesperrten Straßen nicht zu befahren. Bereits seit heute Morgen halten sich viele Autofahrer nicht daran. Sie ignorieren die Sperren und fahren daran vorbei. Das sei lebensgefährlich, so die Polizei. Hinter den Absperrungen befänden sich Erdrutsche und Überflutungen. Vom Auto aus könne man zudem häufig gar nicht sehen, wie tief das Wasser tatsächlich sei. Die Polizei geht davon aus, dass sämtliche Sperrungen im Bergischen noch den ganzen Tag bestehen bleiben werden. Das gelte auch für die L74 und die Morsbachtalstraße. Auch die Ittertalstraße und der Odenthaler Weg sind gesperrt. Müngsten ist zwar offen, die Polizei rät aber, auf Autofahrten dorthin zu verzichten. Es besteht die Gefahr von Erdrutschen.

Aktuell gesperrt sind:

  • L101 Wermelskirchen Ortschaft Bremen halbseitige Sperrung, starke Wasseransammlung
  • L 409 Wermelskirchen Eipringhausen Vollsperrung
  • L 294 Markusmühle – Dabringhausen Vollsperrung wegen Überflutung / Haus eingestürzt
  • L 407 Solingen Unterburg – Vollsperrung, Wupper über Ufer
  • L 359 Leichlingen-Balken – Vollsperrung Hangrutsch / Überflutung
  • L 359 Leichlingen – Stadtmitte Vollsperrung Wupper über Ufer

Stau:

A1: Zwischen Remscheid und Burscheid, 9 km Stau, mehrere Stunden Zeitverlust

+++ Update 11.45 Uhr+++ Kurzes Durchatmen für die Rettungskräfte

Rettungskräfte am Freizeitbad.

Hückeswagen. Die Rettungskräfte aus dem Oberbergischen nutzen nach dem Dauereinsatz den Moment für eine kleine Pause am Freizeitbad.

+++ Update 11.20 Uhr+++ Klingelnberg: So etwas hat es noch nie gegeben

Bei der Firma Klingelnberg in Hückeswagen ist das Wasser offenbar bis in den Betrieb geflossen.

Hückeswagen. Fassungslosigkeit herrscht bei der Firma Klingelnberg, gelegen in Hückeswagen - normalerweise fließt die Wupper hier in gebührendem Abstand vorbei. Heute ist das Wasser offenbar bis in den Betrieb geflossen. „Seit 1922 ist die Wupper noch nie so sehr über die Ufer getreten“, sagt Klingelnberg-Geschäftsführer Christoph Küster. Das Wasser sei binnen Sekunden gestiegen.„Wir wissen noch nicht, wie hoch die Schäden sind.“

Update 10.50 Uhr+++ Hückeswagen: Mann aus Auto gerettet

Hückeswagen. Teile der Ortslage Kleineichen in Hückeswagen sind inzwischen evakuiert. Die Stadt Hückeswagen hat eine Auffangstelle in der Mehrzweckhalle eingerichtet.

Wie tückisch das Wasser ist, erlebte Hans Gert Schmitz am eigenen Leibe: Er fuhr in Kleineichen über die scheinbar nur leicht überflutete Straße. „Ich habe nicht gewusst, dass ein Auto wirklich schwimmen kann.“ Genau das passierte aber mit seinem Mercedes. Das führte dazu, dass er das Auto nicht mehr selbst verlassen konnte - er musste durch das Seitenfenster seines Wagens gerettet werden.
Unsere Fotostrecke wird permanent aktualisiert.

Überflutungen im Bergischen: Die Lage am Donnerstag

Hans Gert Schmitz musste aus seinem Wagen gerettet werden. Er erlebte in Kleineichen (Hückeswagen) am eigenen Leib, wie tückisch das Wasser ist.
Hans Gert Schmitz musste aus seinem Wagen gerettet werden. Er erlebte in Kleineichen (Hückeswagen) am eigenen Leib, wie tückisch das Wasser ist. © Axel Richter
Kleineichen am Donnerstag gegen 11 Uhr.
Kleineichen am Donnerstag gegen 11 Uhr. © Axel Richter
In Kleineichen (Hückeswagen) steht das Wasser auf der Straße.
In Kleineichen (Hückeswagen) steht das Wasser auf der Straße. © Axel Richter
Die Lage am Beverdamm in Hückeswagen am Donnerstag gegen 10 Uhr.
Die Lage am Beverdamm in Hückeswagen am Donnerstag gegen 10 Uhr. © Axel Richter
Die Lage am Beverdamm in Hückeswagen am Donnerstag gegen 10 Uhr.
Die Lage am Beverdamm in Hückeswagen am Donnerstag gegen 10 Uhr. © Axel Richter
Auf den Straßen herrscht vielerorts Aquaplaning-Gefahr - so wie hier in Remscheid.
Auf den Straßen herrscht vielerorts Aquaplaning-Gefahr - so wie hier in Remscheid. © Leon Hohmann
An der Bevertalsperre.
An der Bevertalsperre. © Axel Richter
Die Wupper hat Brücken überspült und Geröll mit sich gebracht.
Die Wupper hat Brücken überspült und Geröll mit sich gebracht.  © Alexandra Scholte
Die Wupper bei Radevormwald am Donnerstagfrüh.
Die Wupper bei Radevormwald am Donnerstagfrüh. © Alexandra Scholte
Die Wupperorte in Radevormwald - über die Straßen ergießen sich nach wie vor Sturzbäche.
Die Wupperorte in Radevormwald - über die Straßen ergießen sich nach wie vor Sturzbäche. © Alexandra Scholte
Der Überlauf der Wuppertalsperre am Donnerstagfrüh.
Der Überlauf der Wuppertalsperre am Donnerstagfrüh. © Axel Richter

Update 9.30 Uhr+++ Hückeswagen: Evakuierung per Boot - Was bedeutet „Bever läuft unkontrolliert über“?

Hückeswagen. In Hückeswagen läuft die Evakuierung. „Bei den Evakuierungsmaßnahmen muss viel mit dem Boot gemacht werden, weil die Straßen nicht mehr befahrbar sind“, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstagmorgen. Betroffen sei vor allem der Stadtteil Kleineichen unterhalb der Bevertalsperre. Bei den Rettungsmaßnahmen seien zwei DLRG-Helfer verletzt worden.

Der Beverdamm scheint unterdessen gesichert. Die Bever läuft unkontrolliert über. Das bedeutet aber nicht, dass Wasser über den Damm schwappt. Vielmehr laufe das Wasser in den Überlauf - vergleichbar mit dem Not-Ablauf einer Badewanne, verdeutlichten Mitarbeiter des Wupperverbandes vor Ort. Man hoffe, auf diese Weise das überschüssige Wasser ableiten zu können. Es gebe zwar auch einen Grundablauf - dieser solle aber auf keinen Fall geöffnet werden, um die unterhalb der Talsperre liegenden Ortschaften zu schützen.

Ungezählte Mitarbeiter und Helfer sind seit gestern im Einsatz. Unter anderem sorgen Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks seit Mittwoch, 16 Uhr, dafür, dass die Technik innerhalb des Beverdammes trocken bleibt. Geschlafen hat von ihnen seither niemand.

Neben dem Beverdamm ist in Hückeswagen die Wupper zweiter Einsatzschwerpunkt. Auch hier kam es zu Überflutungen.

+++Update, 8.40 Uhr+++

Remscheid. Die Morsbachtalstraße ist zurzeit komplett gesperrt. Es bilden sich lange Staus rund um die Gerstau.Viele autofahrer versuchen, die Absperrung zu umfahren. Nach wie vor ist auch die L74 komplett gesperrt.

+++Update 8 Uhr+++ Todesopfer in Solingen - A1 gesperrt

Berg. Land. In Solingen hat das Hochwasser ein Todesopfer gefordert. Eine Person sei aus einem Kellerschacht gerettet worden, trotz aller Rettungsmaßnahmen aber auf dem Weg ins Krankenhaus verstorben, berichtet der Krisenstab in Solingen.

Die Autobahn 1 ist zwischen Burscheid und Leverkusen in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt.

+++Update 15. Juli, 7 Uhr+++ Wupper: Wasser wird kontrolliert abgelassen - Polizei bittet: Absperrungen dringend beachten - Bever läuft unkontrolliert über

Berg. Land. Die Hochwasserlage im Bergischen bleibt angespannt. An der Wuppertalsperre kann das Wasser inzwischen kontrolliert abgelassen werden - in Hückeswagen hingegen läuft die Bevertalsperre unkontrolliert über, bestätigte die Feuerwehr am frühen Morgen. „Die Lage lässt sich momentan nicht steuern“, erklärte er weiter. Demnach seien Einsatzkräfte der Feuerwehr und Rettungsdienste zur Koordinierung und Räumung vor Ort. Häuser müssen evakuiert und über 1000 Menschen in Notunterkünften untergebracht werden, hieß es. Wann die Evakuierungsmaßnahmen abgeschlossen werden können, sei noch nicht absehbar.

In Radevormwald hingegen hat sich die Lage nicht weiter zugespitzt. Bewohner evakuierter Ortslagen konnten inzwischen wieder zurück.

In Remscheid sind zahlreiche Straßen aktuell gesperrt. Die Polizei bittet dringend darum, Absperrungen nicht zu umfahren. Unter anderem im Bereich Fürberg sei das bereits geschehen. Die A1 ist zwischen Burscheid und Köln weiter gesperrt.

In Wuppertal bleibt der Pegel der Wupper hoch. Es könne noch keine Entwarnung gegeben werden, teilt der dortige Krisenstab mit. Busse und Bahnen im Tal fahren nicht, auf der Tal-Achse sind einige Straßen überschwemmt. Abpumpen von Hochwasser macht noch keinen Sinn, solange der Pegel nicht sinkt. Beyenburg, Heckinghausen, Langerfeld und Barmen sind besonders betroffen, Überschwemmungen sind aber entlang der ganzen Wupper möglich.

Die Feuerwehr ist zudem seit etwa 6.45 Uhr in Lüttringhausen im Einsatz: In einer Firma an der Dreherstraße brennt ein Sicherungskasten. Hier geht es zum aktuellen Stand.

Hier geht es zu Teil 1 des Tickers zum Hochwasser in Remscheid, Radevormwald, Hückeswagen und Umgebung.

Rubriklistenbild: © Symbolfoto: Uli Preuss

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