Historisches Foto

Wo war diese Diskothek?

Das neue Rätselfoto aus dem Oktober 1971 zeigt die Feuerwehr bei einem Einsatz. Dieser führte zu einem Gebäude, in dem eine bekannte Diskothek untergebracht war. Schicken Sie die Lösung, gerne verbunden mit persönlichen Erinnerungen, an den RGA, Alleestraße 77-81, 42853 Remscheid, per E-Mail: redaktion@rga.deRepro: Roland Keusch
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Welches Gebäude ist hier zu sehen?
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Das vergangene Rätselfoto zeigte das Hochhaus in der Hindenburgstraße 133.

Das neue Rätselfoto aus dem Oktober 1971 zeigt die Feuerwehr bei einem Einsatz. Dieser führte zu einem Gebäude, in dem eine bekannte Diskothek untergebracht war. Schicken Sie die Lösung, gerne verbunden mit persönlichen Erinnerungen, an den RGA, Alleestraße 77-81, 42853 Remscheid, per E-Mail: redaktion@rga.de

Blick auf den Stadtparkteich in der Hindenburgstraße

Von Andreas Weber

Remscheid. Uta Feldhoff führte das Rätselfoto am vergangenen Samstag in ihre Kindheit zurück: „Das Bild zeigt das rote Backstein-Hochhaus an der Hindenburgstraße direkt am Schützenplatz. Im zum Komplex gehörenden dreigeschossigen Haus rechts im Bild habe ich meine Jugendjahre gelebt.“ Ihr Blick fiel vom Hochhaus auf die Tennisplätze von Blau-Weiß, die in den 90er-Jahren für Neubauten weichen mussten und den Stadtparkteich. Weiter schreibt sie: „Meine Kindheit habe ich auf der anderen Straßenseite verbracht, nur mit einem Zaun vom Tennisplatz getrennt. Wir hatten als Kinder immer genügend Tennisbälle, die den Weg in unseren Garten und einmal sogar samt Fensterscheibe in unsere Küche fanden. Es war eine für Kinder traumhafte Wohnlage mit dem Stadtpark in der Nähe.“

Mehr historische Fotos

Zwischen 1958 und 1960 entstand hier ein Wohnkomplex mit für damalige Zeit neuartigen Eigentumswohnungen.

Heinz-Jürgen Schmitz nennt die genaue Adresse: Hindenburgstraße 133, Ecke Martin-Luther-Straße. „Am Rande des Stadtparks entstand zwischen 1958 bis 1960 ein ansprechender Wohnkomplex mit für den damaligen Zeitraum völlig neuartigen modernen Eigentumswohnungen. Die Anlage bescherte ruhiges Wohnen am waldreichen Stadtpark und bot eine gute Verkehrsanbindung. Man konnte von dort damals auch einen Blick auf den Schwanenteich genießen.“ Das Gewässer entstand um 1900 herum.

Auch wegen der Patenschaft mit der Stadt Sensburg (Polen) seit 1954 wurde jedes Jahr im Mai der Nikolaikener Stinthengst im Teich zu Wasser gelassen, wo er im Sommer seine Kreise zog. In den 2000er Jahren verschwand der Stinthengst vorübergehend. Nach der traurigen Verlandung des Teichs genießt der Stinthengst seinen Ruhestand in einem Rathaus-Flur.

Dieter Prill hofft auf die Renaturierung des Stadtparkteichs und erinnert sich: „Lang ist’s her, dass auf diesem Teich Schwäne und Enten schwammen. Im Sommer fuhren hier kleine Boote, im Winter war Schlittschuhlaufen angesagt.“

Straße wurde benannt nach dem Reichspräsidenten

Fast 60 Jahre, nachdem das historische Foto geschossen wurde, hat sich die Immobilie nicht grundlegend geändert.

Roland Benscheid geht auf den Schützenplatz ein: „Seit 1902 finden große Kirmes und Schützenfest des Remscheider Schützenvereins von 1816 statt. Zuvor wurde das Fest auf dem alten Schützenfeld am Scheid mit Schützenhaus und Kriegerdenkmal ausgerichtet. Auf diesem Platz, dem heutigen Theodor-Heuss-Platz, entstand von 1902 bis 1906 unser imposantes Rathaus. Das auf diesem Platz 1874 eingeweihte Sieges- und Kriegerdenkmal zog 1927 in den Stadtpark um und befindet sich heute noch im Staudengarten.“ Die Kirmes hat in den letzten Jahren an Attraktivität verloren. „Das beliebte Höhenfeuerwerk gibt es aber immer noch und der Platz wird gerne für Zirkus- und Trödelveranstaltungen genutzt“, führt Benscheid weiter aus.

Die Straße wurde benannt nach dem Reichspräsidenten Paul von Hindenburg (1847 bis 1934). Der Stadtpark wurde 1990 wegen PCB-Belastung geschlossen und erst 1994 wiedereröffnet, ergänzt Heinz-Jürgen Schmitz.

Weitere richtige Einsendungen schickten Helmut Schucht und Ulrich Hager.

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