Historisches Foto

Wer erkennt diese belebte Straße?

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Richtig was los ist auf unserem neuen Rätselfoto, auf der doch recht engen Straße, die hier zu sehen ist, sind gleich mehrere Autos und ziemlich viele Fußgänger unterwegs. 

Rätselfoto der vergangenen Woche zeigte die Sporthalle am Stadtpark mit ihrer markanten Fensterfassade - Ehemalige Schüler und Sportler treten eine Zeitreise an.

Von Sven Schlickowey

Remscheid. Richtig was los ist auf unserem neuen Rätselfoto, auf der doch recht engen Straße, die hier zu sehen ist, sind gleich mehrere Autos und ziemlich viele Fußgänger unterwegs. Können Sie erkennen, um welche Straße es sich dabei handelt? Schicken Sie ihre Lösung bis zum Donnerstag, 17. Februar, gerne auch verbunden mit Ihren persönlichen Anekdoten, an den Remscheider General-Anzeiger (RGA), Alleestraße 77-81, 42 853 Remscheid, oder per E-Mail an: redaktion@rga.de.

Das Rätselfoto der vergangenen Woche

„Das war ja einfach diesmal“, schreibt uns Jörg Chmilewski zu unserem Rätselfoto aus der vergangenen Woche. Er hatte, wie viele andere, richtig erkannt: Es zeigt die Sporthalle an der Grundschule Stadtpark. Eine „schöne Zeitreise“, wie er weiter schreibt: „Auf dem Ascheplatz Deutsche Eiche vor der Turnhalle habe ich viele Sonntage meinem Vater Günter beim Feldhandball des PSV Remscheid zugesehen.“ Er selber war eher in der Halle zuhause, wo er unter dem „rührseligen Betreuer Hugo Hessenbruch, dem akribischen Herrn Lemke und dem tadellosen Sportsmann und Trainer Hennes Marson“ trainierte.

Die charakteristischen Rundbögen könnte man fast für die des Teo Otto Theaters halten.

Auch anderen Lesern fiel die Lösung nicht schwer. „Wer, wie ich, in der Martin-Luther-Straße aufgewachsen ist, hatte bei diesem Rätsel Heimvorteil“, meint Walter Rubensdörffer. Derweil erinnerte sich Ralf Peter: „Der Sport-Unterricht für uns Schulkinder war hier immer etwas Besonderes.“ Und Brigitte Weischet, die aus Hückeswagen schreibt, war nicht nur regelmäßig nur auf der nahe gelgenen Rollschuhbahn unterwegs, ihr ältester Sohn wurde auf der Grundschule dort eingeschult.

Noch einfacher hatte es sogar Irmgard Beitzer, die nicht nur, wie sie schreibt, die Schule selber besucht hat, sondern auch noch eine besondere Beziehung zu Gebäude hat: „Mein Vater war Architekt der Schule: Max Ronneburger.“

Tatsächlich zeigte unser Foto aus der Vorwoche aber die Sporthalle am Carl-Grüber-Weg.

Frank Kohl erinnert sich, die Grundschule von 1975 bis 1979 zusammen mit seinem Zwillingsbruder besucht zu haben: „Unsere Klassenlehrerin damals hieß Frau Paulusch, schön war auch immer der Adventskranz, der in der Schule im Eingang hing und immer vom Hausmeister Herr Soth angezündet wurde.“

Und ob Zufall oder nicht, auch Bruder Jörg Kohl hat sich gemeldet, der sich ebenfalls an Lehrerin Paulusch erinnert: „Da ich mit meinem Zwillingsbruder in dieselbe Klasse ging, hatte sie immer Schwierigkeiten, uns auseinander zu halten. Im ersten Schuljahr trugen wir oft auch die gleiche Kleidung, was es noch schwieriger machte, auch für andere Lehrer.“

Ein Phänomen, das anhielt – bis zum 25-jährigen Klassentreffen: „Zu einem Klassentreffen hatten wir natürlich auch unsere ehemalige Lehrerin eingeladen. Sie begrüßte mich prompt mit dem Namen meines Zwillingsbruders.“

An den Carl-Grüber-Weg, an dem die Halle liegt, und dessen Namensgeber erinnert Heinz-Jürgen Schmitz: „Dieser Weg wurde benannt nach dem Förderer des Remscheider Turnwesens und Stadtturnrat.“ Schmitz geht auch auf die Optik der Halle ein: „Typisch sind die Fensterfassaden mit ihren Halbbögen und dem stillosen Anbau.“ Die Bögen wiederum sind auch Dieter Prill aufgefallen: „Wenn man nicht genau hinschaut, könnte man meinen, es handelt sich bei diesem Foto um das Teo Otto Theater“, schreibt er uns. Die Ähnlichkeit sei verblüffend: „Das Teo Otto Theater hat sieben Fensterelemente, die Halle am Stadtpark dagegen nahezu identische acht Elemente.“

Sogar an die Zeit vor dem Bau kann sich Hermann Schmitz erinnern: „Als ich früher mit meiner Mutter diesen Weg Richtung Königstraße gegangen bin, sagte Sie: Wir gehen durch die Sümpfe.“ Thorsten Wolff kennt die Sporthalle als Schüler des Leibniz-Gymnasiums (damals am Brüderweg), später als Teilnehmer von Badmintonkursen des RSV.

Die richtige Lösung wussten unter anderem auch: Brigitte Herbertz, Helmut Schucht, Max Dallheimer, Rita Faulwetter, Ulrich Hager, Michael Mannß, Arif Oguz, Helmut Frehle, Edelgard Diederichs, Roland Benscheid, Heinz-Peter Riedemann, Carmen Vogt.

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