Historisches Foto

Welchen Ort suchen wir heute?

40 Jahre später sieht dieser Ort ganz anders aus. Wer erkennt ihn trotzdem?
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40 Jahre später sieht dieser Ort ganz anders aus. Wer erkennt ihn trotzdem?
  • Andreas Weber
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Historisches Foto der vergangenen Woche weckte Erinnerungen an Hochzeiten, Taufen, Kommunion, Messdiener-Tätigkeit und ein sportliches Großereignis

Remscheid. Diese RGA-Aufnahme, die wir diesmal suchen, entstand um 1980. Über 40 Jahre später sieht diese Stelle ganz anders aus. Alles ist dort seit langem bebaut. An welcher Stelle Remscheids wurde das heutige Rätselfoto aufgenommen? Schicken Sie die Lösung bis Donnerstag, 15. Juli, entweder per E-Mail oder Post, verbunden mit persönlichen Anekdoten, an: RGA, Alleestraße 77-81, 42 853 Remscheid; oder E-Mail: redaktion@rga.de

Das Rätselbild der vergangenen Woche

Es war ein leichtes Rätsel. „Abgebildet ist die Skyline von Lüttringhausen“, schrieb Thorsten Wolff. Und mit ihm lagen auch alle anderen Einsender völlig richtig. Für Heinz Stets ist es seit 44 Jahren ein erfreulicher Anblick: „In Turmnähe der evangelischen Kirche lauschten meine Frau und ich im letzten Corona-Jahr gerne an manchen Abenden dem wohltuenden Turmtrompeter.“ Den Lüttringhauser Ortskern hat Heinz Stets auch schon zweimal als Aquarell festgehalten.

Wegen der beiden Kirchtürme war das historisches Foto leicht zu verorten.

Buchstäblich herausragend auf dem historischen Foto waren die beiden Kirchen. Gut zu erkennen sind die Türme der evangelischen Stadtkirche (links) am Ludwig-Steil-Platz und der katholischen Kirche Heilig Kreuz an der Richard-Pick-Straße.

Heinz-Jürgen Schmitz geht ins Detail: „Die katholische Kirche Heilig Kreuz wurde benannt nach dem verstorbenen Ehrenbürger der Stadt Lüttringhausen. Pfarrer Schönen war ein im Zuchthaus Lüttringhausen tätiger Pfarrer. Dieser erwarb den Kirchbauplatz durch Tausch mit dem Standort des heutigen Rathauses. 1925 wurde mit dem Bau der im Barockstil gehaltenen Kirche begonnen und diese dann 1929 fertiggestellt. Nach mehreren Restaurierungsarbeiten wurde 1974 die Decke ausgemalt.“

Zur Geschichte ergänzt Roland Benscheid: „Die 1735 erbaute evangelische Stadtkirche ist Lüttringhausens älteste Kirche. 1856 erhält Lüttringhausen das Stadtrecht. Bei der Gemeindegebietsreform 1929 wird es geteilt und verliert einige Hofschaften und auch den Stadtteil Beyenburg an die neugegründete Stadt Wuppertal. Lediglich der Kern Lüttringhausens wurde ein Stadtteil Remscheids. Eine weitere evangelische Kirche gibt es auf dem Gelände der weit über Remscheid bekannten Evangelischen Stiftung Tannenhof. In Lüttringhausen stehen sehr viele Gebäude unter Denkmalschutz, wie auch das 1908 erbaute Rathaus.“

Nach 30 Jahren im Dorf verschlug Carmen Vogt die Liebe nach Remscheid

Mit dem Gotteshaus verbinden viele Leser Erinnerungen. Carmen Vogt hat in der katholischen Kirche vor 22 Jahren geheiratet: „Wir sind bis heute sehr glücklich darüber. Als Kind ging ich in dieser Kirche zur Kommunion und war auch Messdienerin. Ich habe 30 Jahre in Lüttringhausen gewohnt, bis die Liebe mich nach Remscheid zog.“

Der Blick über Lüttringhausen, der nicht nur die RGA-Leser Heinz Stets und Herbert Hildebrandt erfreute.

Herbert Hildebrandt wurde in der evangelischen Kirche getauft und getraut. „Nach vielen Jahren wohnhaft in Remscheid bin ich jetzt in Lüttringhausen und kann beide Kirchtürme von meiner neuen Wohnung aus sehen.“

Klaus Rörig denkt an ein sportliches Großereignis in Verbindung mit den Kirchen: „Von hier ausgehend, findet alle zwei Jahre im Sommer der Bergische 24-Stunden-Lauf statt, der nächste hoffentlich 2022.“ Für das ökumenische Gemeindefest 2012 seien die Türme der beiden Kirchen durch ein langes Band verbunden worden, schreibt Rörig weiter.

Helmut Schucht spricht von einem „liebenswerten Stadtteil Remscheids im Grünen“ und einer der „ältesten Siedlungen des Bergischen Landes, die vielleicht schon vor 1100 bestanden hat“. Thorsten Wolff vergisst nicht zu erwähnen: „Auf der Gertenbachstraße und der Richthofenstraße gibt es viele Geschäfte, die sich lohnen zu besuchen.“

Richtige Antworten schickten auch Silke Karstens, Ulrich Hager und Dieter Prill.

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