Historisches Foto

Welche Hochhäuser sind hier zu sehen?

Hoch hinaus - bei unserem neuen Rätselfoto muss man die Hochhäuser erkennen, von denen es noch mehr in der Straße gibt. Schicken Sie die Lösung, gerne auch verbunden mit ihren Erinnerungen, an den RGA, Alleestraße 77-81, 42853 Remscheid, E-Mail: redaktion@rga.deRepro: Roland Keusch
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Welche Gebäude sind hier zu sehen?
  • Andreas Weber
    VonAndreas Weber
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Rätselfoto zeigte den Vorplatz des Hauptbahnhofs – Heute ist es nur noch ein „mickriger Haltepunkt“.

Hoch hinaus - bei unserem neuen Rätselfoto muss man die Hochhäuser erkennen, von denen es noch mehr in der Straße gibt. Schicken Sie die Lösung, gerne auch verbunden mit ihren Erinnerungen, an den RGA, Alleestraße 77-81, 42853 Remscheid, E-Mail: redaktion@rga.de

Backfisch im Bahnhof war ein Festessen

Von Andreas Weber

Remscheid. Vor sechzig Jahren sah es an der Stelle ganz anders aus. Dennoch die Älteren erkannten den alten Remscheider Hauptbahnhof auf dem RGA-Rätselfoto. „Da bin ich ab 1963 ein paar Jahre jeden Tag vorbeigegangen. Unterhalb des Hauptbahnhofs war die Spedition Lassen. Dort habe ich meine Ausbildung gemacht und anschließend gearbeitet. War eine wunderschöne Zeit“, schreibt Brigitte Reinshagen.

Der Vorplatz am Remscheider Hauptbahnhof in den 60er-Jahren. Dort hat sich alles verändert.

Prof. Dr. Martin Ohst musste zweimal hinschauen, lag aber goldrichtig: „Bei nochmaligem Hinsehen habe ich gemerkt, dass ich einem Irrtum aufgesessen bin: Bei dem abgebildeten Platz im Zentrum handelt es sich nicht um den Zentralpunkt, sondern um den Bahnhofsvorplatz mit dem abgerissenen Empfangsgebäude des Hauptbahnhofs.“

Helmut Schucht stellt fest: „Im Vordergrund ist die Freiheitstraße, eine Bundesstraße, die aus Solingen kommt und in Richtung Oberberg weiterführt.“ Schucht erinnert sich an die Taxi-Firma Erich Miebach in den 50er/60er-Jahren. „Bahnkunden konnten sich zu ihrem Bestimmungsort bringen lassen.“ In den 70er-Jahren, so Schucht, wurde der Verkehrsknotenpunkt Bahnhofskreisel für den Gesamtverkehr weiter ausgebaut, großzügig wurde der Verkehr vom Willy-Bandt-Platz in alle Richtungen ermöglicht. Mitte der 70er-Jahre stellte sich der Verkehrsknoten auf die veränderten Bedürfnisse ein. „Die Buddelei begann. Tunnelsystem und die elegante Neuenkamper Brücke trugen dazu bei.“

Weitere Rätselfotos

Dieter Prill stellt fest: „Das ist der Vorplatz des ehemaligen Remscheider Hauptbahnhofes, bevor er zum deutschlandweit einzigen Kreisverkehr mit mittig durchführendem Linienbusverkehr mit Haltestelle umgebaut wurde (Willy-Brandt-Platz). Der ehemalige Hauptbahnhof, obwohl doch sehr in die Jahre gekommen, ist nach diesem Umbau in meinen Augen zu einem mickrigen Haltepunkt degradiert worden.“

Volker Hebda denkt an die Bahnhofsrestauration: „Hier gab es in den 50er Jahren so leckeren Backfisch. Für die damalige Zeit ein Festessen, wenn man mit seinen Eltern dort einkehrte.“ Die Gastro hat auch Ernst Busch auf dem Schirm: „Der Bahnhofsvorplatz in Remscheid entstand, nachdem der schöne Park, in der eine Villa stand, entfernt wurde. In einem der beiden hintenliegenden Schieferhäuser befand sich ein Café. Der Bahnhof enthielt eine Gaststätte, die von der Familie Hoppe betrieben wurde.“

Alles ist an dieser Stelle anders geworden: Fußgängerbrücke, das Cinestar-Kino und der Tunnel für die B 229.

Gudrun Matuschzik kann sich an die Perspektive, von der das Foto aufgenommen wurde, gut erinnern. Denn im Gewag-Hochhaus in der Freiheitstraße 1 lebte einst ihre Oma Marie Keuchel. 1961 zog sie dort ein, bis 1970 lebte sie dort. Heinz-Jürgen Schmitz glaubt: „Meiner Meinung nach wurde das Foto von den Gewag-Hochhäusern aufgenommen. Gut zu erkennen sind die beiden Bergischen Schieferhäuser. Im rechten Schieferhaus befand sich die bekannte Gaststätte Küpper, deren Inhaber ein schwergewichtiger Zeitgenosse, genannt der ‚Dicke Küpper‘ war. Dort war auch das Vereinslokal von Marathon Remscheid.“

Harald Strack aus Hückeswagen meldet sich mit folgendem Beitrag: „Seit April 1960 besuchte ich die Handelsschule in Remscheid, ab April 1962 begann ich eine Ausbildung als Industriekaufmann in der Neuenkamper Straße. Täglich fuhr ich mit dem gelben Bus (vorne rechts im Bild) nach Wermelskirchen / Hückeswagen und umgekehrt.

Roland Benscheid ergänzt: „Der erste Remscheider Hauptbahnhof war ein kleiner Fachwerkbau unweit des heutigen Haltepunktes Remscheid. Diesen alten Fachwerkbau benannte man wegen seines beschränkten Raumangebotes im Volksmund „die Zigarrenkiste“.

Weitere richtige Einsendungen schickten Jörg Wagner, Petra Zangaro, Heike Schäfer, Elfi Keck, Jürgen Koppka, Edeltraud Althaus, Renate Müller, Danny Zobel, Tanja Berghöfer, V. Seipelt, Deborah Danne, Benno Meyer, Heinz Kühnel, Tordis Knipp, Anke Rösner, Horst Niemeyer, Erika Piastowski.

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