Kommentar

Standpunkt: Hinter Trennwänden

frank.michalczak@rga.de
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frank.michalczak@rga.de

Die Meinung von Frank Michalczak zur Situation von Ukraine-Flüchtlingen.

Es sind nun sechs Monate seit Kriegsbeginn in der Ukraine vergangen. Seither kamen nahezu 1000 Geflüchtete in Remscheid an, die vorübergehend oder dauerhaft ein neues Zuhause in unserer Stadt finden.

So wie bei der Krise 2015 ist es auch heute eine Herkulesaufgabe für die Stadtverwaltung, ihnen allen ein Dach über dem Kopf zu geben. Dabei darf die Unterbringung in einer Turnhalle oder einem Schulgebäude nur eine Notlösung bleiben.

Es sind vor allem die Kinder, die unter diesen Umständen zu leiden haben. Erst müssen sie ihre Heimat verlassen, von Verwandten und Freunden Abschied nehmen, dann finden sie sich in einer wildfremden Umgebung wieder, wo sie hinter Trennwänden übernachten müssen. Diese Schicksale darf die Stadtgesellschaft nicht vergessen – bei allen Alltagsproblemen und Zukunftsängsten, die längst auch Remscheid erfasst haben. Sechs Monate nach Kriegsbeginn.

Zu: Weitere Sammelunterkunft: Geflüchtete könnten ins Kolleg ziehen

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