Historisches Foto

Wo trafen sich die Menschen im Sommer 1969?

Den „Summer of 69“ besang der kanadische Rockmusiker Bryan Adams in seinem Hit. Hier sorgt der Sommer des Jahres 1969 in Remscheid für einen Massenauflauf. Wo trafen sich die vielen Menschen, die RGA-Fotograf Rudi Honsberg damals aus erhöhter Position ablichtete? Schicken Sie Ihre Lösung, gerne auch verbunden mit persönlichen Anekdoten, bis zum 21. Juli an den RGA, Alleestraße 77 - 81, 42 853 Remscheid oder per E-Mail an „redaktion@rga.de“.
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Wo trafen sich die vielen Menschen, die RGA-Fotograf Rudi Honsberg damals aus erhöhter Position ablichtete?
  • Andreas Weber
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RGA-Rätselfoto zeigte die Jahnturnhalle an der Klausener Straße. Was suchen wir dieses Mal?

Den „Summer of 69“ besang der kanadische Rockmusiker Bryan Adams in seinem Hit. Hier sorgt der Sommer des Jahres 1969 in Remscheid für einen Massenauflauf. Wo trafen sich die vielen Menschen, die RGA-Fotograf Rudi Honsberg damals aus erhöhter Position ablichtete? Schicken Sie Ihre Lösung, gerne auch verbunden mit persönlichen Anekdoten, bis zum 21. Juli an den RGA, Alleestraße 77 - 81, 42 853 Remscheid oder per E-Mail an „redaktion@rga.de“.

Das Historische Foto der vergangenen Woche: Hier hatten die Fußballer des BVL ihre Heimat – 1905 wurde sie eröffnet, 23 Jahre später kam der Jahnplatz hinzu

Von Andreas Weber

Remscheid. Für einen Fußballer und Schiedsrichter wie Jürgen Koppka war es eine leichte Übung: „Es handelt sich um die Turnhalle in Lüttringhausen am Jahnplatz. Ich habe mich sehr oft in dieser Halle umgezogen.“ Die Halle an der Klausener-/ Ecke Richard-Pick-Straße steht unter Denkmalschutz, die Tür war der Eingang zur Hausmeisterwohnung, der auf der ersten Etage wohnte. Heute werden die Räume von der Jugendabteilung des FCR benutzt.

Der Sportplatz war ursprünglich Heimat des BV 08 Lüttringhausen, der am 9. August 1984 in BVL 08 Remscheid umbenannt wurde, und am 1. Juli 1990 mit dem VfB Remscheid zum FC Remscheid fusionierte.

Im Jahr 1904 wurde sie in Lüttringhausen gebaut, 1905 eingeweiht: die Jahn-Turnhalle an der Klausener Straße 7, mit dem Sportplatz direkt nebenan.

Bärbel Lamsfuß hatte in der Sporthalle am Jahnplatz als LTV-Mitglied als Kind Turnen, als Jugendliche Judo. „Der Sportunterricht der Volksschule Eisernstein fand ebenfalls dort statt. Meine Favoriten dabei waren Ringe, Stufenbarren und Völkerball.“

Als der Rektor Schützenkönig wurde, gab es Freikarten

Bei den Bundesjugendspielen konnte Lamsfuß stets eine Urkunde „abstauben“. Darüber hinaus denkt sie an die Zeit, als der Rektor der Schule Eisernstein, Herr Ferne, Schützenkönig war. „Da versammelten sich die Schüler der beiden Volksschulen beim Schützenfest, montags auf dem Jahnplatz. Jeder Schüler bekam eine Tüte mit Süßigkeiten und Freikarten für die Fahrgeschäfte. Dann ging es zum Kirmesplatz. „Eine tolle Zeit“, schwärmt Lamsfuß.

Der sportliche Wettbewerb ist auch Jutta Schulze präsent. Die RGA-Leserin, Jahrgang 1960 wuchs in Lüttringhausen auf. „In der Jahnhalle hatten wir unseren Sportunterricht und auf dem angrenzenden Sportplatz wurden die Bundesjugendspiele abgehalten. Bei denen ich mir meinen recht guten Schnitt immer mit dem Ballweitwurf verdorben habe.“ Bei Lothar Förder gab es eine andere Beziehung zur Sportanlage: „Meine Eltern waren mit dem damaligen Platzwart Walter Osenberg gut befreundet. Die Verbindung zur Sporthalle und zum BVL war prägnant.“

An Hausmeister Osenberg wie an Renate und Klaus-Dieter Jäckel, die über 30 Jahre in der Turnhalle wohnten und als städtische Angestellte für die Stadionanlage zuständig waren, kann sich auch Monika Thoma erinnern: „Mein Weg führte mich in den 1960er-Jahren immer dort vorbei zum Kindergarten und zur Grundschule. Gegenüber war ein Spielplatz, der auf dem Heimweg besucht wurde.“

Hat sich über die Jahrzehnte äußerlich kaum verändert: Die alte, schmucke Turnhalle in Lüttringhausen, in der der LTV heimisch war.

Zum historischen Hintergrund schreibt Heinz-Jürgen Schmitz: „Die Halle wurde 1904 in Auftrag gegeben und 1905 feierlich eröffnet. In den Anfängen wurde sie vom 1869 gegründeten Lüttringhauser Turnverein genutzt. Heute steht sie vielseitig für Schul- und Vereinssport (wie für die benachbarte katholische Grundschule KGS Franziskus) zur Verfügung. Der angrenzende Jahnplatz wurde im September 1928 eingeweiht und wird heute unter anderem von Mannschaften des FC Remscheid genutzt.“

Zu verdanken hätten die Lüttringhauser Sportvereine den Bau der Halle dem letzten Bürgermeister Lüttringhausens, Dr. Sudhoff-Groß, teilt Schmitz in seiner Zusendung mit. Die Richard-Pick-Straße wurde nach dem verstorbenen Ehrenbürger der ehemaligen Stadt Lüttringhausen, Richard Pick benannt.

Auch Helmut Schucht ordnete das „interessante Gebäude“ richtig zu. Weitere richtige Einsendungen schickten Hans-Werner Wallraff und Ulrich Hager.

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