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Mittagstisch: Hier gibt es Fast-Food-Klassiker und auch Hausmannskost

Stephanie Licciardi genießt Currywurst mit Pommes im Krajner Country Grill. Frank und Waltraud Lenhart schauen zu. Foto: Roland Keusch
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Stephanie Licciardi genießt Currywurst mit Pommes im Krajner Country Grill. Frank und Waltraud Lenhart schauen zu.

RGA-Testesserin probiert den Krajner Country Grill in Bergisch Born aus.

Von Stephanie Licciardi

Remscheid. Johnny Cash blickt nachdenklich von der Wand herunter. Ob er Frank Lenhart beim Zubereiten der Speisen zusieht oder auf die Gäste wartet, nun gut. Neben dem legendären Countrysänger ist das Motto im Krajner Country Grill schnell ersichtlich: Western „Made in USA“. Zugleich duftet es bereits köstlich nach Gulasch, Currysauce; in der Auslage verlocken frisch zubereitete Salate den hungrigen Gast zum (Aus-)Probieren. Ich bin zu Gast bei Familie Lenhart im alteingesessenen „Krajner“.

Der Krajner Country Grill schneidet im Test sehr gut ab.

Frank Lenhart erklärt mir, was es Gutes gibt: Gulasch mit Nudeln, Schnitzel oder Currywurst. Currywurst? Gar mit frischen Pommes frites? Da muss ich als bekennender Fritten-Fan nicht lange nachdenken und wenig später steht der Teller mit einer ordentlichen Portion vor mir. Die Pommes frites sind schön kross, und die drei Kleckse Mayonnaise runden das Geschmackserlebnis ab. Die Bratwurst schmiegt sich mit einem Curry-Paprikapulvergewand an die deftig-würzige Soße; nach einem Geheimrezept angefertigt, wie ich von Inhaberin Waltraud Lenhart erfahre.

Doch neben der Deutschen liebsten Wurst erfahre ich, dass Waltraud Lenhart ihre Gäste seit über 34 Jahren gerne deftig und vor allem mit frischen Zutaten bekocht. „Königsberger Klopse, gefüllte Paprika, Schaschlik und Gulasch mit Nudeln sind bei uns sehr gefragt, und alles ist selbst gemacht.“

Ehrensache, dass es vom Bankkaufmann über den Bauarbeiter bis hin zum Bergisch Borner der Speisezettel à la Muttern und das Bistro daher gefragt sind. „1985 haben meine Eltern den früheren Krajner Grill vom Vorbesitzer übernommen“, erzählt Frank Lenhart.

Der Name war Programm, „der musste also weiter bestehen bleiben. Doch mein Vater Friedrich ist ein großer Johnny-Cash-Fan. Daher der Zusatz Country“, erklärt Lenhart Junior weiter. Das Geschäft läuft, auch wenn Corona und die derzeitige Baustelle einen Einbruch der Kundschaft von 60 bis 70 Prozent mit sich brachte.

„Veranstaltungen können leider zurzeit nicht stattfinden“, bedauert die Familie. Trotzdem freuen sie sich über jeden Gast und ein lockerer Spruch gehört zum Country-Inventar dazu, wie der Cowboyhut auf dem Cowboy.

Fazit: Schmackhafte und authentische Hausmannskost wie bei Muttern!

Serie: Jede Woche testet der RGA den Remscheider Mittagstisch.

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