Straßenname

Kranerhöhe: Hier gab es viele Kröten und Frösche

Der Hang bei Stursberg II scheint als „Kraden“ oder „Kradental“ bezeichnet worden zu sein, schreibt Heimatforscher Wilhelm Engels über alte Siedlungs- und Flurnamen im Stadtkreis Remscheid.

Sowohl Kranerhöhe als Kranenholl und Kranerweg gehen auf das Wort „Kraden“ zurück. Schlägt man in Gustav Hermann Halbachs Bergischem Sprachschatz nach, findet man die Bedeutung Kröte oder Frosch.

Die Straßenbezeichnung geht auf einen Naturnamen zurück, folgert Stadtarchivarin Viola Meike. Es handelt sich um eine Ablautform zum althochdeutschen „kreta“ oder „krota“ (Variationen sind „Krod“ und „Krott“). Leser erfahren bei Engels, dass es früher nicht nur in Lüttringhausen eine an Kröten oder Fröschen reiche Gegend gegeben hat, sondern auch in Remscheid: Bei Westhausen lag der Busch „Em Kradendahl“, und der Wasserlauf von Müngsten bis Unterburg wurde das „Kradendahler Wasser“ genannt.

Die Straße Kranerhöhe selbst wurde um 1980 angelegt und mit 20 Einfamilienhäusern bebaut. -AWe-

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