Historisches Foto

Wo steht dieses imposante Gebäude?

Es steht heute fast noch genauso an gleicher Stelle, allenfalls das Dach und einige Details wurden über die Jahre verändert. Und natürlich die Nutzung. Dabei ist das Foto schon über 50 Jahre alt, es entstand im März 1956. Erkennen Sie, wo dieses beeindruckende Gebäude steht? Dann schicken Sie die Lösung, gerne verbunden mit persönlichen Erinnerungen und Anekdoten, bis Donnerstag, 29. September per Post an den RGA, Alleestr. 77-81, 42 853 Remscheid, oder per Mail an: redaktion@rga.de
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Es steht heute fast noch genauso an gleicher Stelle, allenfalls das Dach und einige Details wurden über die Jahre verändert.

Gesucht wurde in der vergangenen Woche die Gaststätte Dahm in der Burger Straße.

Von Sven Schlickowey

Das neue Rätselbild: Es steht heute fast noch genauso an gleicher Stelle, allenfalls das Dach und einige Details wurden über die Jahre verändert. Und natürlich die Nutzung. Dabei ist das Foto schon über 50 Jahre alt, es entstand im März 1956. Erkennen Sie, wo dieses beeindruckende Gebäude steht? Dann schicken Sie die Lösung, gerne verbunden mit persönlichen Erinnerungen und Anekdoten, bis Donnerstag, 29. September per Post an den RGA, Alleestr. 77-81, 42 853 Remscheid, oder per Mail an: redaktion@rga.de

Böses Zungen könnten unken, es lag am Thema, aber unser Rätselfoto der vergangenen Woche rief bei ausnahmslos allen Einsender eine Erinnerung hervor: die an eine Gaststätte. „Als gebürtiger Ehringhauser dachte ich sofort bei der Betrachtung des Fotos an die alten Zeiten“, schreibt uns zum Beispiel Claus Kind, ein ausgewiesener Kenner der Remscheider Gastronomie-Szene - und führt aus, dass es sich um die Gaststätte „Haus Dahm“ handelt.

Die Leuchtreklame, insbesondere die der ehemaligen Kipper-Brauerei, diente vielen wohl als Hinweis: Hier war früher eine Gaststätte untergebracht.

„Es war eine Gaststätte, in der sich damals alle sozialen Schichten, vom Arbeiter bis zum Vorstandsmitglied, sehr wohl fühlten. Kommunikation ohne Vorbehalte und ohne Ende“, schwärmt er. Und berichtet weiter, dass die Gaststätte in den 70er-Jahren bis Anfang der 80er Gastronomen Ehepaar Helga und Erich Mahlke betrieben wurde. Und später von Toni Pinna, dem „momentan älteste Wirt in Remscheid“.

An ein anderes Wirte-Paar erinnert sich Anke Stadler, wie sie uns schreibt - kein Wunder, Hans und Ingrid Lassak, die dort in den 1960er-Jahren wirkten, waren ihre Eltern. „Ich habe meine ersten Lebensjahre in dem Haus verbracht. Wenn ich an die Gaststätte denke, habe ich den Geruch von Bohnerwachs in der Nase, der Boden bestand aus Holzdielen, die jede Woche mit einer schweren Maschine gewachst und poliert wurde.“

Wo früher gut gegessen und getrunken wurde, wird heute in erster Linie gewohnt. Und auch die Reklame ist verschwunden. Das Haus selber hat aber nichts von seinem Charme eingebüßt.

Viel später, nämlich Ende der 80er- und Anfang der 90er-Jahre war Gudrun Matuschzik dort häufig zu Gast, die sich nun aus Winsen an der Aller beim RGA meldet. „Ich weiß noch, das war eine sehr gute Restauration“, berichtet sie. Eigentümer der Gaststätte, so vermutet sie, sei damals die Kipper-Brauerei gewesen. An die erinnert auch Helmut Schucht: „Leider stellte die Brauerei die Produktion 1993 ein.“

Ganz viele weitere historische Fotos für Rätselfreunde

Ihren Namen aber hatte die Gaststätte von ihrem ersten Besitzer Walter Dahm bekommen, schreibt uns Christa Hofheinz - dem Bruder ihrer Oma Hermine Blissenbach: „Als Kind war ich oft bei Großonkel Walter, seiner Frau Guste und Tochter Karin zu Besuch. Außerdem war ich glücklich, wenn ich mit dem Schäferhund der Familie Addi und mit meinem Opa fast täglich durch die umliegenden Wälder streifte, wo mein Opa mir Hupen und Flöten schnitzte aus Weidenstöcken.“ Ähnlich gute dürfte Christiane Mersmann-Pohl die Umgebung kennen: „Ich habe ein Haus weiter im ehemaligen Pfarrhaus gewohnt“, schreibt sie uns.

Dr. Wolfgang Diederichs berichtet, dass die Gaststätte an der Burger Straße vor vielen Jahren von einigen Mitgliedern des TC Blau Weiß Remscheid als regelmäßiger Treffpunkt benutzt. Ebenso wie Roland Benscheid weiß er zudem, dass in der ehemaligen Gaststätte heute Wohnungen untergebracht sind.

Die richtige Lösung wussten auch: Hans Walter Becker, Marliese Schubach, Ingo Schick und Ulrich Hager.

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