Experiment

Heute bauen wir unsere eigene feurige Lavalampe

Das benötigst du: Öl, eine Glasflasche mit Schraubverschluss, Lebensmittelfarbe, Brausetabletten.
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Das benötigst du: Öl, eine Glasflasche mit Schraubverschluss, Lebensmittelfarbe, Brausetabletten.

In Zusammenarbeit mit dem RöLab stellt der RGA verblüffende Experimente für zu Hause vor – Heute: die Faszination der Dichte.

Von Melissa Wienzek und Anna Kätker

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Liebe Kinder, ihr müsst mal eure Eltern fragen: In den 90er Jahren waren Lavalampen der totale Hit. Keine Sorge – in dieser Leuchte war keine echte Lava aus einem Vulkan enthalten. Allerdings bewegt sich im Inneren durch die Kraft der Physik so einiges, so dass es so aussieht, als würde heiße, rote Lava aufsteigen. Spucken wie ein Vulkan konnte die Lavalampe indes nicht. Und heute wollen wir gemeinsam so eine besondere Lampe bauen.

Achtung: Bitte führe die Experimente zu Hause immer nur unter Aufsicht eines Erwachsenen durch!

Für dieses Experiment benötigst du:

Eine Glasflasche mit Schraubverschluss

Lebensmittelfarbe (die man zum Beispiel fürs Backen verwendet)

Öl (zum Beispiel Rapsöl)

Brausetabletten (zum Beispiel Vitamintabletten oder Aspirin). Am besten Papa oder Mama hierfür fragen.

Wow! Annas Lavalampe ist fertig. Wie sieht deine aus? Zeig es uns!

Los geht’s: Fülle als erstes die Flasche zu etwa ¼ mit Wasser auf und füge ein wenig von der Lebensmittelfarbe hinzu, die dir am besten gefällt. Schraube anschließend den Deckel auf und schüttle ordentlich, bis die Farbe das Wasser gut eingefärbt hat. Nun gießt du vorsichtig das Öl in die Flasche, bis sie fast voll ist. Entweder du lässt das Öl am Flaschenrand entlang einlaufen, so dass es sich nicht zu sehr mit dem Wasser vermischt oder du wartest nach dem Eingießen einfach eine Weile, bis sich Öl und Wasser wieder von ganz alleine getrennt haben. Brich dann die Brausetabletten in vier Teile und gib ein Stück hinein. Schraube den Deckel wieder fest auf. Wenn du magst, kannst du die Flasche auch leicht schütteln. Wenn es wieder weniger blubbert, kannst du einfach noch ein Stück Brausetablette hineingeben – so oft du willst! Tipp: Wenn du die Flasche zusätzlich mit einer Taschenlampe beleuchtest, ist der Effekt noch faszinierender!

Schreib uns: Wir wollen wissen, wie du das Experiment durchgeführt hast und was du beobachtet hast. Schreib uns doch eine Mail mit deinem Namen und deinem Alter an: melissa.wienzek@rga-online.de

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Die Erklärung: Anna Kätker erklärt, was dahintersteckt: Wenn du die gleiche Menge von Öl (zum Beispiel 500 ml) und Wasser (500 ml) nacheinander wiegen würdest, so würdest du feststellen, dass das Öl weniger wiegt (Probiere es aus!). Anders gesagt: Es hat eine geringere Dichte als Wasser. Das ist auch der Grund, warum es oben auf dem Wasser schwimmt und sich nicht mit diesem vermischt. Die Brausetablette ist schwerer als Öl und beginnt sich erst im Kontakt mit dem Wasser aufzulösen. Dabei entstehen viele kleine Gasblasen (Kohlenstoffdioxid), die aufgrund ihrer geringeren Dichte bis ganz nach oben steigen und dabei etwas gefärbtes Wasser mitnehmen. An der Oberfläche entweicht das Gas – und das Wasser sinkt wieder durch das Öl hinab, da es schwerer als dieses ist. Dadurch entsteht der tolle Lavaeffekt!

Anna und das RöLab

Anna: Anna Kätker leitet seit 2019 das Röntgen-Labor, kurz: RöLab, im Deutschen Röntgen-Museum in Remscheid. Die 30-Jährige stammt aus Bochum und hat Geowissenschaften und Geophysik studiert.

RöLab: Das RöLab ist ein Schülerlabor für alle Altersstufen. Kinder und Jugendliche können selbst experimentieren – unter der Aufsicht von Anna Kätker. Es gibt Kurse für Grundschüler und für Fünft- bis Siebtklässler, die sogenannten neuen „X-perimente Kits“. Zudem bietet das RöLab Schülern in Klasse 9 ein Praktikum zur Umweltradioaktivität an. Für die Oberstufe gibt es das „Röntgenpraktikum“. Das RöLab hat sogar vier Schulröntgengeräte.

Folgt uns: Sowohl der RGA als auch das RöLab sind auf Instagram vertreten. Das Röntgen-Museum hat auch einen Youtube-Kanal. Klickt doch mal rein!

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