Lüttringhausen

Heimatbund: Neuer Vorstand will nicht viel anders machen

Alter und neuer Vorsitz des Heimatbundes Lüttringhausen (v. l.): Bernhard Hoppe, Christiane Karthaus und Sarah von Zütphen.
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Alter und neuer Vorsitz des Heimatbundes Lüttringhausen (v. l.): Bernhard Hoppe, Christiane Karthaus und Sarah von Zütphen.

Bernhard Hoppe und Sarah von Zütphen folgen auf Christiane Karthaus.

Von Peter Klohs

Remscheid. Die letzte Jahresversammlung des Lüttringhauser Heimatbundes konnte im Jahr 2019 stattfinden. Corona verhinderte in den Folgejahren eine Versammlung in Präsenz. Umso froher zeigte sich der Vorstand des Heimatbundes, dass man sich nun endlich wieder persönlich treffen konnte. Am Dienstagabend fand die Hauptversammlung in den Räumen des evangelischen Gemeindehauses am Ludwig-Steil-Platz statt.

Bereits im Vorfeld hatte die Vorsitzende des Heimatbunds, Christiane Karthaus, erklärt, dass sie für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung stehen würde. Vorstandsmitglied Karlheinz Meermagen würdigte vor den Neuwahlen die Arbeit der scheidenden Vorsitzenden. „Nie waren die Zeitläufe so kompliziert wie gerade jetzt“, sagte er und dankte der scheidenden Vorsitzenden für die Arbeit in den vergangenen Jahren.

Er wies darauf hin, dass sich mit Bernhard Hoppe ein verdientes Mitglied des Heimatbundes bereiterklärt hatte, für den Vorsitz zu kandidieren. Der 59-jährige Hoppe gab seiner Freude Ausdruck, dass mit der 24-jährigen Sarah von Zütphen eine junge Frau als stellvertretende Vorsitzende kandidierte.

Die Wahl selbst verlief unspektakulär: Mit jeweils eigener Enthaltung wurden die beiden einstimmig in ihr neues Amt gewählt. „Ich will nicht alles anders machen“, sagte Bernhard Hoppe nach der Wahl. „Es ist viel Erfahrung im Heimatbund, und die möchte ich nutzen.“ Sarah von Zütphen gab bekannt, dass ihr die Digitalisierung des Heimatbundes sehr am Herzen liege. „Wir müssen mehr Präsenz auch in den sozialen Medien zeigen“, befand sie.

Vor den Neuwahlen erledigte der Vorstand die zuvor nötigen Tagesordnungspunkte souverän und gelassen. Dazu gehörte der launige Bericht des Schriftführers Klaus Everling, der in seinen Worten auf die Geschicke im Dorf einging und besonders das Bürgerfest auf dem neu gestalteten hinteren Bereich des Rathauses erwähnte.

Schatzmeister Andreas Stuhlmüller berichtete sehr ausführlich und genau über die finanzielle Ausstattung des Vereins. Die abschließende Entlastung für ihn und den gesamten Vorstand wurde einstimmig erteilt.

Bernhard Hoppe übernahm unmittelbar nach seiner Wahl den Vorsitz der Versammlung und gestaltete den Rest des Abends, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Längere und kontroverse Diskussionen kamen auf, als man sich nicht über den Wortlaut der vorgeschlagenen Satzungsänderungen einig werden konnte. Klar blieb lediglich, dass man per Satzung darauf aufmerksam machen wollte, dass der Heimatbund alle Menschen willkommen heiße, gleich welcher Herkunft und Orientierung sie seien. „Nur die Rechten, die wollen wir hier nicht haben“, war der Tenor. Die Satzungsänderung wurde auf die nächste Jahreshauptversammlung verschoben.

Hintergrund

Rund 750 Mitglieder sind im Lüttringhauser Heimatbund tätig. Ein „großes Ding“ steht 2029 an, und der Heimatbund muss sich darüber klar werden, ob er zu diesem Anlass – der 500. Todestag des in Lüttringhausen geborenen Märtyrers Adolf Clarenbach – tätig werden will. Und wenn ja, auf welche Weise.

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