Hans Schürmann brachte das SB-Prinzip ins Bergische

Schürmann, hier das Lager, war über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Archivfoto: Rudi Honsberg
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Schürmann, hier das Lager, war über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Archivfoto: Rudi Honsberg

Bekannter Remscheider Geschäftsmann gestorben

-wey- Der bekannte Remscheider Geschäftsmann Hans Schürmann ist tot. Er starb Mitte Januar nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 95 Jahren, nur wenige Woche nach seiner Ehefrau, wie ihr gemeinsamer Sohn Peter Schürmann mitteilt.

Hans Schürmann hatte Anfang der 1950er Jahre das Prinzip der SB-Supermärkte nach Deutschland gebracht, der erste dieser Art in Deutschland soll der auf der Alleestraße gewesen sein, und so das von seinem Vater übernommene Unternehmen Adolph Schürmann zu einer Kette mit über 90 Filialen und 2000 Mitarbeitern ausgebaut.

Nachdem die Firma 1976 in die Michael Brücken GmbH („Kaufpark“) in Hagen überging, widmete sich Schürmann einem neuen Projekt: Er übernahm die damals elf Filialen der Reformhaus Bacher GmbH. Heute hat das Unternehmen, das auch mit einer Filiale im Allee-Center vertreten ist, mehr als 100 Niederlassungen. Bis zu seinem 65. Lebensjahr blieb Schürmann Geschäftsführer der Firma.

Seine Eltern seien sehr naturverbunden gewesen, erinnert sich Peter Schürmann. Ihr großes Hobby sei die Jagd und der Erhalt des Wildbestands gewesen. Eine Leidenschaft, die die Familie Schürmann auch regelmäßig nach Österreich und in die Schweiz geführt hat.

Daraus hätten sich zahlreiche Beziehungen und Freundschaften entwickelt, sagt Peter Schürmann: „Meinem Vater war es immer wichtig, Menschen um sich zu haben und Freundschaften zu pflegen.“ Dazu gehörte auch Schürmanns Engagement im Rotary Club Remscheid, für dessen Mitglieder er zum Beispiel Wanderungen organisierte.

Hans Schürmann wurde am vergangenen Montag im engsten Familienkreis beigesetzt.

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