Afterworkparty

Gründerschmiede holt die digitale Werkstatt

Ansgar Rahmacher (re.) informierte in der Erlebbar über eStandards und zeigte auch etliche Beispiele. Foto: Roland Keusch
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Ansgar Rahmacher (re.) informierte in der Erlebbar über eStandards und zeigte auch etliche Beispiele.

In der Erlebbar wurde mit Roboterarmen, 3-D-Druckern und Computerbrillen gearbeitet und gespielt.

Von Sabine Naber

Dort, wo in der Erlebbar an der Hindenburgstraße sonst die Gläser abgestellt werden, standen am Dienstagabend Rechner, ein 3-D-Drucker und ein Roboterarm. Daneben lagen zwei Computerbrillen, mit deren Hilfe man computergenerierte Inhalte in das Blickfeld des Benutzers einblenden kann.

Die Gründerschmiede hat gemeinsam mit dem Mittel-stand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards die Digital-Werkstatt nach Remscheid geholt. „Für uns als Gründerschmiede ist es wichtig, Zukunftstrends in die Stadt zu bringen“, betont Christoph Imber vom Vorstand der Gründerschmiede.

Interessierte trafen sich hier zu einer Afterworkparty und ließen sich von Ansgar Rahmacher, Fachreferent im Kompetenzzentrum der Hagen-Agentur, über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung informieren. Mit dem Kompetenzzentrum fördert das Bundeswirtschaftsministerium die Demonstration, Erprobung und Anpassung offener, frei zugänglicher Software und Standards. Am 3-D-Drucker schilderte der Experte den Weg vom Entwurf zum fertigen Produkt. Er zeigte, wie die industrielle Bauteileproduktion 4.0 arbeitet. Er zeigte zudem, wie ein Scanner-Aufsatz funktioniert und wie per Computer Arbeitsanweisungen gegeben werden können.

Mit der VR-Brille ging es auf die virtuelle Achterbahn

Dazu setzte er sich eine entsprechende Brille auf: „Die kann Gesten und Bewegungen des Kopfes verstehen. Und verfügt über eine Spracherkennung“, versicherte er. Ein Freiwilliger wurde gesucht, der sich die Brille aufsetzt. „Jetzt sind auf dem Bildschirm zwei Totenköpfe zu sehen. Nimm mal eine Hand hoch, mach eine Faust und öffne sie wieder“, hieß die Aufgabe. Als sich die Faust öffnete, teilten sich die Köpfe. „Wer hat Lust, Achterbahn zu fahren“, fragte Rahmacher. Eine Zuhörerin setzte sich die VR-Brille auf und tauchte ein in die virtuelle Welt ein. Die Brille, die einmal für die Spiele-Industrie entwickelt worden war, wird inzwischen auch in anderen Bereichen eingesetzt.

Beteiligt an der Digital-Werkstatt war auch Marvin Mertens von der cscp, ein Projektpartner des Kompetenzzentrums. „Man hat die Sorge, dass nur die großen Unternehmen die Kapazitäten haben, sich mit der neuen Technik zu befassen. Deshalb bieten wir unsere Leistungen den kleinen und mittleren Unternehmen kostenlos an und unterstützen sie auf diese Weise“, sagt Mertens. Durch die Digitalisierung könne sich ein Unternehmen sowohl für den Markt, als auch für potenzielle Mitarbeiter interessanter machen.

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