Zehn Fragen

Gerne wäre Christine Pomp mal ein Extremsportler

Christine Pomp, 30 Jahre alt, ist seit drei Jahren Leiterin des Kulturbereichs im Remscheider Jugendzentrum Kraftstation. Foto: Peter Klohs
+
Christine Pomp, 30 Jahre alt, ist seit drei Jahren Leiterin des Kulturbereichs im Remscheider Jugendzentrum Kraftstation.

Christine Pomp beantwortet unsere Fragen.

Von Peter Klohs

Christin Pomp ist seit drei Jahren Leiterin des Kulturbereichs im Remscheider Jugendzentrum Kraftstation an der Honsberger Straße, wo sie seit dem Jahr 2011 tätig ist. Die 30-jährige Pomp wurde in Wermelskirchen geboren, ist aber in Remscheid aufgewachsen und hat lange in der Stadt gelebt. Zur Zeit wohnt sie auf dem Ölberg in Wuppertal.

Worauf kann man als Remscheider stolz sein?

Christine Pomp: Darauf, das die Kooperation und die Zusammenarbeit zwischen Remscheider Institutionen wohlwollend und absolut gut laufen. Der gemeinsame Blick auf das kulturelle Geschehen ist nicht ellenbogenlastig. Partner werden geschätzt, toleriert und unterstützt.

Was ist für Sie der höchste kulinarische Genuss?

Pomp: Ich schwanke zwischen einem Käsebrot mit richtig altem Gouda (Old Amsterdam zum Beispiel) und kleinen Portionen aus der italienischen oder türkischen Küche. Aber klein müssen sie sein. Ich mag keine große Portionen.

Was können Sie besser als die meisten anderen Menschen?

Pomp: Ich habe eine hohe Lebensmotivation. Ich interessiere mich für alles und jedes. Fast zumindest. Ich werde nicht müde, immer Neues zu lernen und mich zu interessieren. Ich kann die Welt so aufsaugen, wie sie ist.

Welches Konzert haben Sie zuletzt besucht?

Pomp: Das war AnnenMayKantereit, die deutsche Rockband aus Köln. Ich habe sie in Trier gesehen. Das Konzert war klasse. Von der Musik zum Bühnenbild, das gleichzeitig bombastisch und minimalistisch war, war alles sehr schön.

Mit wem würden Sie gerne einmal für einen Tag das Leben tauschen?

Pomp: Mit einem Extremsportler, der sich mit einem dieser Fluganzüge, in denen er wie eine Fledermaus aussieht, inmitten einer grandiosen Naturlandschaft von einem Berg stürzt, um ins Tal zu fliegen. Den dazu benötigten Mut hätte ich gerne.

Ihr Lieblingsplatz in Remscheid?

Pomp: Der Wald in der Gerstau am Clemenshammer. Hier hat man halt die Stadt, aber dort in den Wäldern ist es so schön. Da bin ich oft, die Stelle hat etwas Besonderes.

Wie würden Sie einen typischen Remscheider in drei Worten charakterisieren?

Pomp: Anpackend, ein bisschen skeptisch, bodenständig

Was ist für Sie der angenehmste Zeitvertreib?

Pomp: Die ganze Bandbreite der Kultur zu genießen. Konzerte, Lesungen, Ausstellungen, alles das, was den Geist anregt. Daneben mache ich für mich jeden Tag Yoga. Das hilft mir und beruhigt mich, und ich fühle mich gut.

Was würden Sie als OB von Remscheid als Erstes anpacken?

Pomp: Ich würde gerne der Freiheitsstraße ein neues Gesicht verpassen. Ich wünsche mir ein Projekt mit Bürgerbeteiligung, um die Straße aufzuwerten. Das würde auch viel Künstlerisches beinhalten: Von Graffiti bis hin zum Gardening.

Welchen Traum hegen Sie?

Pomp: Ich habe einen Traum von einer positiven Zukunft. In ein paar Jahren sollen die Menschen zurückblicken und sagen können: Seht ihr, trotz Corona, trotz Klimaproblemen und all den anderen Schwierigkeiten haben wir es geschafft. Vielleicht sagen sie sogar: „Boah, das ist richtig gut geworden.“

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Eventgarten auf dem Schützenplatz startet mit Schlager in Open-Air-Saison
Eventgarten auf dem Schützenplatz startet mit Schlager in Open-Air-Saison
Eventgarten auf dem Schützenplatz startet mit Schlager in Open-Air-Saison
Corona: Inzidenz bleibt in Remscheid niedrig - Land überweist 200.000 Euro für Kinder
Corona: Inzidenz bleibt in Remscheid niedrig - Land überweist 200.000 Euro für Kinder
Corona: Inzidenz bleibt in Remscheid niedrig - Land überweist 200.000 Euro für Kinder
Brückensteig: Die Kletterer gehen an den Start
Brückensteig: Die Kletterer gehen an den Start
Brückensteig: Die Kletterer gehen an den Start
Welche Straße ist hier zu sehen?
Welche Straße ist hier zu sehen?
Welche Straße ist hier zu sehen?

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Kommentare