Evangelische Auferstehungs-Kirchengemeinde

Gemeinde tastet sich langsam wieder an „Wein und Käse“ heran

Dr. Mojo präsentierte eine altbewährte Mischung aus Oldies, Blues und Folksongs auf unterhaltsame Art und Weise. Foto: Doro Siewert
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Dr. Mojo präsentierte eine altbewährte Mischung aus Oldies, Blues und Folksongs auf unterhaltsame Art und Weise.

80 Gäste kamen in die Johann-Sebastian-Bach-Straße. Neues Organisationsteam lud Musiker Dr. Mojo ein.

Von Sabine Naber

Remscheid. An die seit Jahren beliebte Veranstaltungsreihe „Wein und Käse“ musste sich die Evangelische Auferstehungs-Kirchengemeinde wegen der Corona-Pandemie erst einmal langsam wieder herantasten. Wurde seit September nur innerhalb der Gemeinde dafür geworben, dass sich ein kleiner Kreis im Gemeindesaal an der Johann-Sebastian-Bach-Straße treffen durfte, ist es am Montag richtig losgegangen.

Allerdings in einem etwas anderen Format als zuvor. Ein Team um Diakonin Andrea Fabris – auch Ehrenamtliche sind dabei – hat die Organisation übernommen. Die Abende beginnen mit einer kurzen Andacht, am Montag stand der Krieg – und wie die Kinder damit umgehen – im Mittelpunkt. Nach dem gemeinsamen Gebet stellten Helfende runde Holztabletts mit Käsespießen und Körbchen mit Brot auf die Tische. „Mir ist es wichtig, dass wir gemeinsam anfangen, zu essen. Und es deutlich wird, dass es an diesen Veranstaltungsabenden um Leib und Seele geht“, macht die Diakonin deutlich. Sie habe inzwischen viele positive Rückmeldungen bekommen. Auch dafür, dass zukünftig nicht mehr als 80 Gäste dabei sein dürfen, die sich vorher im Gemeindeamt oder innerhalb der Gruppen anmelden müssen. „Wenn das so läuft, dann kommen wir. Das habe ich schon von vielen Gästen, die zunächst noch ängstlich waren, gehört“, sagt Fabris.

In den vergangenen Monaten war das Programm von Pfarrern oder Presbyteriumsmitgliedern gestaltet worden. Am Montag war mit Dr. Mojo, der eine altbewährte Mischung aus Oldies, Blues und Folksongs unterhaltsam präsentierte, erstmals wieder ein externer Unterhalter dazu eingeladen worden.

Zu Gast war am Montagabend auch wieder das Ehepaar Inge und Hans Kypker, das die Veranstaltungsreihe einst ins Leben gerufen hatten. „Auf einer Presbyteriumssitzung hatte ich den Vorschlag gemacht. Und die Reihe dann 15 Jahre und zwei Monate organisiert“, erzählt Hans Kypker. Beim ersten Treffen seien 31 Gäste gekommen, bei den darauffolgenden 170 „Wein und Käse“-Abenden seien es dann immer 150 bis 200 gewesen.

Am 25. April um 19.30 Uhr –Einlass ist eine Viertelstunde früher – wird der Pfarrer Axel Mersmann ein Quiz aus den vergangenen 100 Jahren präsentieren und fragen: „Wer weiß denn sowas?“ Am 16. Mai zu gleichen Zeit werden Pfarrerin Anne Simon und andere aus dem Kirchenkreis das Thema Klima in den Mittelpunkt stellen. „Anders als vorher, planen wir zurzeit noch in kleineren Abständen“, sagt Fabris.

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