BV geht auf Namenssuche für neuen Platz

Honsberger Straße

Alt-Remscheid -AWe- Ein Name für den neu entstehenden Quartiersplatz an der Honsberger Straße beschäftigte die Bezirksvertretung (BV) Alt-Remscheid. Die SPD hatte angeregt, diesen nach Herbert Goerlich zu benennen. Goerlich, der von 1922 bis 2006 lebte, arbeitete bei der Stadtverwaltung, wurde ab 1955 in den Betriebsrat gewählt, saß später im Personalrat, dessen Vorsitzender er lange war. Goerlich war auch Gewerkschafter (ÖTV), Wohlfahrtspfleger, Sozialdemokrat, Bezirksvorsteher, Mitstreiter in der Städtepartnerschaft Quimper und im Seniorenbeirat.

Beatrice Schlieper (Grüne) bat, den Antrag zurückzuziehen und nach geeigneten Frauen zu schauen, zum Beispiel Remscheider Widerstandskämpferinnen im Dritten Reich. Fritz Beinersdorf (Linke) pflichtete dem bei. Auch er regte an, sich im antifaschistischen Widerstand umzuschauen und eine Frau zu würdigen. Er dachte an Emmi Leyendecker, die an der Ecke Süd-/Freiheitstraße beheimatet war, und Maria Katzenberger aus der Honberger Straße, deren drei Söhne von den Nazis ermordet wurden und einen Stolperstein vor ihrem Wohnhaus erhielten. Rosemarie Stippekohl (CDU) hatte eine andere Idee. Sie möchte die Kraftstation und deren Klientel einbinden. Stippekohl fand eine Umfrage unter jungen Leuten spannend, um einen Namensfavoriten zu küren. Ausschussvorsitzender Otto Mähler (SPD) versprach, mit der Kraftstation Kontakt zu knüpfen. Nadine Gaede, Sprecherin der SPD in der BV, stimmte der Vertagung zu. Die BV stimmte zu, eine Liste erstellen zu lassen mit potenziellen Namen für Straßen und Plätze.

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