Geheimversteck von Röntgen gefunden

Unter anderem bekamen die Kinder bei der digitalen Führung eine alte Röntgenpraxis zu sehen. Archivfoto: Roland Keusch
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Unter anderem bekamen die Kinder bei der digitalen Führung eine alte Röntgenpraxis zu sehen. Archivfoto: Roland Keusch

Pädagogin bot online Museumsrundgang an

Von Sabine Naber

Lennep Anlässlich des Internationalen Museumstags hatte Sonja Klarhof gestern Vormittag Kinder zu einem digitalen Rundgang durch das Röntgen-Museum eingeladen. „Ich zeige Euch, wie Wilhelm Conrad Röntgen die nach ihm benannten Strahlen entdeckt hat“, sagte die Museumspädagogin und nahm ihre Besucher mit ins Labor.

So ähnlich habe auch Röntgens Labor in Würzburg ausgesehen, in dem er vor mehr als 125 Jahren die Röntgenstrahlen entdeckt hatte. Sie zeigte die entsprechende Apparatur mit der Glasröhre – dem Herzstück – in der Mitte. „Angeschlossen an Strom, fängt es an, geheimnisvoll blau zu leuchten. Und im Licht dieser Lampe führte Röntgen erst den Kristallen Licht zu, bevor seine Hand unter die Lampe geriet. Röntgen sei der erste Mensch gewesen, der durch diese Strahlen, die Knochen seiner eigenen Hand gesehen habe.

Vom Labor ging es ins Arbeitszimmer des Physikers, in dem neben einer imposanten Bücherwand auch ein Schreibtisch stand. „Ich weiß, dass es hier ein Geheimversteck gibt. Aber weil meine letzte Führung durch Corona so weit zurückliegt, weiß ich nicht mehr genau, wo es ist. Wo soll ich suchen?“, forderte Klarhof die Kinder zum Mitmachen auf.

Das Versteck war an der Schmalseite des Schreibtisches. Durch ein Guckloch war zu sehen, dass Schokolade darin lag. „Röntgen liebte Schokolade. Seine Frau füllte den Vorrat jeden Tag wieder auf“, erklärte die Museumspädagogin. „Wenn Ihr uns im Museum besucht, dann liegt auch für Euch ein Stück Schokolade bereit“, versprach sie.

Weiter ging es in den Keller es Museums, in dem ein Pedos-kop steht. „Das ist ein Röntgengerät, durch das man erkennen kann, ob die Schuhe passen. Das stand früher in Schuhgeschäften und war für die Kinder eine Attraktion“, erzählte Klarhof. Auch eine alte Röntgenpraxis wurde gezeigt. 40 bis 50 Minuten habe es gedauert, bis ein Röntgenbild fertig war.

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