Lennep

Markus Kötter stellt sich den Fragen der Lenneper

Auf eine Tasse Kaffee im Gartencenter Kremer: Markus Kötter (l.) stellte sich den Fragen Lenneper Bürger.
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Auf eine Tasse Kaffee im Gartencenter Kremer: Markus Kötter (l.) stellte sich den Fragen Lenneper Bürger.

Der Bürgermeister sprach mit den RGA-Lesern über die Themen im Stadtteil. Vieles hängt vom DOC ab.

Von Axel Richter

Spannende Wochen liegen vor Lenneps Bürgermeister Markus Kötter (CDU). Was umstrittene Themen angeht, hat der schönste Stadtteil Remscheids derzeit jedenfalls die Nase vorn. Und das nicht nur wegen des DOCs. Das und mehr erfuhren am Freitag die RGA-Leserinnen und -Leser, die der Einladung zur RGA-Aktion „Auf eine Tasse Kaffee mit ...“ gefolgt waren. Im Café des Gartencenters Kremer ging es unter anderem um diese Themen:

Wo feiern denn nun die Vereine, wenn auf dem Kirmesplatz erst die Autos der DOC-Kunden in einem Parkhaus stehen?

Die Schützen am Lenneper Bahnhof, da ist sich Markus Kötter sicher. „Ich kann mir gar keinen besseren Platz dafür vorstellen.“ Trotz einer drohenden Klage durch einen Immobilienbesitzer. Für das Oktoberfest zeichne sich ebenfalls eine Lösung ab. Die habe mit dem DOC zu tun, hielt Markus Kötter fest: An der Ringstraße plant der Investor bekanntlich einen Parkplatz für seine Mitarbeiter – auf dem Hof der alten Straßenmeisterei könnte künftig die Festzeltgaudi stattfinden. Für die Jecken gibt es noch keine Lösung.

In den alten Hertie ziehen Edeka und Aldi. Warum hat die Stadt nicht auf das DOC gewartet? Da wären vielleicht noch andere Mieter gekommen.

Vielleicht sagt Markus Kötter. Verlassen will er sich darauf aber nicht. Schließlich bestehe nach wie vor das Risiko, dass das DOC nicht komme. Die Bausubstanz des alten Hertie nehme zudem weiter ab. „Noch ein paar Jahre, und wir bekommen vielleicht keinen Investor mehr.“

In Hackenberg wird Ersatz für das Röntgenstadion geschaffen. Der FCR möchte lieber nach Reinshagen. Fällt das Stadion Hackenberg deshalb kleiner aus?

Nicht unbedingt, sagt der Lennep-Bürgermeister. Derzeit werden die Umzugspläne des FCR geprüft. Sind sie umsetzbar und gewollt, „müssen wir einen neuen Bebauungsplan aufstellen und dann schauen, was möglich ist“. Joachim Weber, Vorsitzender der SG Hackenberg, kann der Idee etwas abgewinnen: „Es kann der Stadt doch gar nichts Besseres passieren, wenn sie zwei moderne Stadien bekäme.“ Aber: Muss alles neu geplant werden, verzögert das den Sportstättenbau, befürchtet Gunther Brockmann (Karnevalsgesellschaft): „Nachher ist das Röntgenstadion abgerissen und die Sportler haben noch lange keinen neuen Platz.“

Wie ist eigentlich die Stimmung in der Bürgerinitiative gegen das DOC?

Gut, sagt ihre Sprecherin Ursula Wilms. „Bei uns macht sich noch lange keine Resignation breit.“ Am Ende dürften Bürger, die unmittelbar vom DOC betroffen sind, gegen das Projekt klagen. „Wir prüfen das“, sagt Ursula Wilms. Der Ausgang vor Gericht Düfte über Erfolg oder Scheitern des Projekts entscheiden.

Der Streit um die Tische und Stühle der Wirte in der Altstadt ist beigelegt. Der ums Parken brodelt weiter. Wie steht Markus Kötter zur Forderung nach einem Parkverbot?

Darüber sollen die Gastronomen und Einzelhändler sich einig werden, sagt der Politiker. Tatsache sei, dass sich Fußgänger und Autofahrer oft heute schon unschön begegnen. Das vermutlich erst recht, sollten dank DOC erst viel mehr Passanten in die Altstadt strömen.

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