Ganz Lüttringhausen wird zur Freilichtbühne für junge Tänzer

Die dritte Bühne der Performance-Route 2020 eröffnete sich den Zuschauern an der Tannenbergstraße in Lüttringhausen. Foto: Karl-Heinz Krauskopf
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Die dritte Bühne der Performance-Route 2020 eröffnete sich den Zuschauern an der Tannenbergstraße in Lüttringhausen.

Vom Kulturfonds gefördertes Festival steigt am Wochenende

Von Melissa Wienzek

Lüttringhausen Das Tanzfestival mit internationalen Tänzerinnen und Tänzern in Remscheid, „tanzt.jetzt!“ geht in die Verlängerung: Die zweite Ausgabe startet am kommenden Samstag, 25. September. Wir geben einen Überblick.

Die Idee: „Der zeitgenössische Tanz ist meiner Meinung nach noch nicht so bekannt wie Musik oder Theater, Oper oder andere Kunstformen“, sagt Tänzerin Joy Kammin, die aus Lüttringhausen stammt. „Das ist auch deshalb so, weil der zeitgenössische Tanz immer getrennt bleibt von den Menschen.“ Kammins Idee: den Tanz mehr zu den Leuten bringen – und dadurch ein anderes Publikum erreichen. „Wenn man den Ort schon kennt, hat man einen Bezug zu ihm, es hat was Familiäres.“ Mit „tanz.jetzt!“ möchte die Gruppe alle Aspekte aufzeigen, die zeitgenössischer Tanz in sich vereint: Kreativität, Freiheit, Körperbewusstsein und vieles mehr. Der Bergische Kulturfonds fördert das Projekt mit 3500 Euro.

Das Programm: Es gibt eine Performance-Route am Samstag und Workshops am Sonntag. Die Performance-Route am Samstag, 25. September, startet auf der Heimatspielbühne in Lüttringhausen um 14 und um 17 Uhr. Von dort aus tanzen die fünf Profis durch das ganze Dorf – und machen verschiedene Stellen des Stadtteils damit zur öffentlichen Bühne. Eine Anmeldung im Internet ist nötig. Es gilt 3G. Am Sonntag, 26. September, gibt es dann Workshops von Gyrokinesis über „Energy in Motion“ bis „Stimme und Tanz in Kontakt“. Es sind noch Plätze frei. Anmeldung und Infos:

www.tanzt.jetzt

Die Tänzer: Dieses Jahr sind folgende internationale Tänzer dabei: Astrid Bramming (kommt aus Dänemark, lebt auch in Spanien), Julia Gómez Avilés (aus Spanien, wohnt in den Niederlanden) Naomi Kamihigashi (stammt aus der Schweiz) und Thomas Walschot (Niederlande, leben beide in Amsterdam), und die Schwestern Joy (Tanz) und Celine (Gesang) Kammin aus Lüttringhausen. „Die internationalen Tänzer wohnen wieder in Gastfamilien. Der Austausch ist also wirklich da. Viele liebe Menschen bringen sich derzeit in Lüttringhausen für das Projekt ein. Es hat einen sehr persönlichen Charakter“, freut sich Joy Kammin.

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