17 Remscheider Grundschulen

Für Grundschulen wird es ein anstrengendes Schuljahr 22/23

Die Erstklässler in den 17 Remscheider Grundschulen werden ein Schuljahr 2022/23 mit prall gefüllten Klassen erleben. 1133 Schüler(innen) werden in der zweiten August-Woche eingeschult.
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Die Erstklässler in den 17 Remscheider Grundschulen werden ein Schuljahr 2022/23 mit prall gefüllten Klassen erleben. 1133 Schüler(innen) werden in der zweiten August-Woche eingeschult.
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Erstklässler erwartet Klassenstärken mit Maximalbelegung.

Von Andreas Weber

Remscheid. Die Erstklässler in den 17 Remscheider Grundschulen werden ein Schuljahr 2022/23 mit prall gefüllten Klassen erleben. „Die Belegung wird in vielen Schulen zum Maximum von 30 tendieren“, erklärte Markus Eschweiler (Fachdienst Schule) im Schulausschuss.

1133 Schüler(innen) werden in der zweiten August-Woche eingeschult, darunter sind 13 Kann-Kinder. Die Zahl der Mädchen (561) und Jungen (572) hält sich ungefähr die Waage. 43 neue Klassen werden entstehen. 40 Abgangsklassen im vierten Schuljahr eingerechnet, müssen drei Schulen zusätzliche Klassen bilden.

Eschweiler geht davon aus, dass dies in Hasten aufgrund der räumlichen Kapazitäten möglich sein wird. Schwieriger wird es in der GGS Dörpfeld, die vom Raumangebot eigentlich keinen Platz mehr hat. Anders ist es in Hasenberg, die zwar im Moment zweizügig läuft, aber auf eine Dreizügigkeit ausgelegt ist. Mit 86 sind die meisten Kinder in der GGS Am Stadtpark angemeldet.

Markus Eschweiler sprach von nicht einfachen Voraussetzungen. Gegenüber dem Vorjahr sind die Zahlen auch in die Höhe gestiegen, weil ukrainische Flüchtlingskinder untergebracht werden müssen im regulären Schulbetrieb. 21 sind es zurzeit.

„17 offene Kinder“ müssen noch gefunden werden

Anders als bei den weiterführenden Schulen wird es an Grundschulen keine Willkommensklassen geben. Erschwerend für den Fachdienst kommt hinzu, dass es noch „17 offene Kinder“ gibt, die sich hätten anmelden müssen, aber bislang noch nicht geortet werden konnten. Außerdem bereiten die „Rücktritte“ (Kinder, die gezielt die Klasse wiederholen) Probleme bei der Zuteilung. Unter den angemeldeten i-Dötzchen haben 604 eine Zuwanderungsgeschichte. Bei den Konfessionen ist der Islam mit 351 führend, gefolgt von 224 evangelischen Schülern und 192 Katholiken. 332 haben keine Religionszugehörigkeit.

976 Schüler(innen) kommen an weiterführende Schulen. Bei den Gymnasien zählt das EMMA 103 Neuanmeldungen, 91 werden aufs GBG wechseln, 85 aufs Leibniz, 82 auf das Rögy. Bei den Gesamtschulen werden Albert-Einstein und Sophie-Scholl jeweils durch 162 Fünftklässler verstärkt. Im Vorfeld hatten sich an der Sophie-Scholl wie immer deutlich mehr angemeldet. 72 mussten abgewiesen werden.

Bei den Realschulen begrüßt die Alexander-von-Humboldt 91 neue Gesichter, bei der Albert-Schweitzer werden es 101 sein. Die Nelson-Mandela-Schule tritt mit 62 Fünftklässlern an, in der Hauptschule Hackenberg sind es 37.

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