Fünf Jugendliche stellen ein eigenes Videospiel her

Erschaffe Dein eigenes Videospiel, heißt es beim Osterferienprogramm Kraftstation für fünf Jugendliche. Foto: Roland Keusch
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Erschaffe Dein eigenes Videospiel, heißt es beim Osterferienprogramm Kraftstation für fünf Jugendliche.

Osterferienprogramm der Kraftstation unter Corona-Bedingungen

Von Peter Klohs

Alt-Remscheid Lange Zeit stand nicht fest, ob das Osterferienprogramm des Remscheider Jugendzentrums Kraftstation stattfinden würde. „Wir wussten ja nicht, was möglich war und was wir anbieten durften“, erklärt der Leiter des Medienbereichs, André Sobiralski. So blieb nach dem positiven Bescheid nicht viel Zeit, das Ferienprogramm zu planen.

Am gestrigen Mittwoch stand die Herstellung eines eigenen Videospiels unter Zuhilfenahme von Bloxels auf dem Programm. Aber die fünf angemeldeten Jugendlichen waren für diese doch recht komplexe technische Welt zu jung. André Sobiralski und sein Team hatten sich jedoch eine Alternative ausgedacht. Die App „Draw Your Game“, eine Art vereinfachter Vorläufer von Bloxels, reicht zur Herstellung eigener Spielewelten vollkommen aus.

Außer der App benötigen die Jugendlichen dazu vier unterschiedlich farbige Stifte sowie einen gewissen Anteil an Fantasie. Mit einem schwarzen Stift werden die landschaftlichen Gegebenheiten der Spielwelt skizziert, mit Blau wird eingezeichnet, was sich bewegen soll, Grün bedeutet: Hier steht ein Trampolin, die Hindernisse werden mit einem roten Stift gemalt. Die so gezeichnete Spielwelt wird gescannt, der Standort der Spielfigur, die allgemein als „Der Held“ bezeichnet wird, wird festgelegt… und los geht’s. Zwei Modi stehen zur Verfügung: Es kann zwischen „Flucht“ und „Blaue Elemente zerstören“ gewählt werden.

„Das ist ein sehr beliebtes Format“, erzählt Sobiralski, „das wir auch für komplette Schulklassen anbieten. Heute werden wir damit anfangen, und wenn wir feststellen, dass es sehr pfiffige Jugendliche sind, dann können wir eventuell auch mit Bloxels beginnen.“

Mit Bloxels werden die Spielewelten nicht gezeichnet, sondern sozusagen modelliert. Die Welten sind viel detailreicher und die Technik erfordert auch ein gewisses Maß an Geduld.

Laut Corona-Vorgaben darf die Kraftstation nicht mehr als fünf Jugendliche gleichzeitig zu Gast haben. „Wir sind da sehr flexibel“, erzählt der Medienprofi, „und halten uns gewissenhaft an die Vorgaben. Den größeren Jugendlichen ist es auch in der heutigen Zeit nicht so wichtig, wie wir sie beschäftigen. Wichtig ist für sie, sich mit anderen Jugendlichen treffen zu können und auch einmal über völlig andere Themen zu reden. Auch dafür sind wir natürlich da. Konferenzen via Zoom gehen im Prinzip auch, ersetzen aber niemals den persönlichen Kontakt.“

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