Eschbachtal

Freibad: Förderverein will im Frühjahr planen

Torsten Winter, Niklas Buschmann, Nathalie Busch, Selina Schmitt und Klaus Pier (v. l.) vom Förderverein grillen für die Herrchen und Frauchen beim Hundeschwimmen im Freibad Eschbachtal.
+
Torsten Winter, Niklas Buschmann, Nathalie Busch, Selina Schmitt und Klaus Pier (v. l.) vom Förderverein grillen für die Herrchen und Frauchen beim Hundeschwimmen im Freibad Eschbachtal.
  • Melissa Wienzek
    VonMelissa Wienzek
    schließen

Die Verzögerung beim Umbau des Freibads ist keine Überraschung.

Remscheid. Es war für sie keine Überraschung: Die Nachricht, dass das Freibad Eschbachtal wohl kommendes Jahr noch einmal eine Saison öffnet wird, weil die Fördermittelvergabe länger dauert, nehmen die Mitglieder des Fördervereins mit einer gesunden Portion Realismus auf. „Aufgrund meiner politischen Erfahrung weiß ich: Fördermittel dauern“, zeigt sich der Vorsitzende Stefan Grote, der auch Bezirksbürgermeister im Südbezirk ist, nicht verwundert.

Sportdezernent Thomas Neuhaus hatte im Hauptausschuss mitgeteilt, dass sich der geplante Freibad-Umbau verzögert. Auch die Kosten sind gestiegen: von 14 auf 24,5 Millionen Euro. Das hat auch mit dem Hochwasserschutz zu tun, der nun in das Konzept einfließt. Denn der Eschbach soll freigelegt werden, damit er künftig nicht mehr über die Ufer tritt und das älteste Binnenfreibad Deutschlands nicht mehr flutet. Dafür müssen Gutachten eingeholt und Absprachen mit mehreren Institutionen getroffen werden - von der Nachbarstadt Wermelskirchen über die Technischen Betriebe Remscheid bis hin zur Bezirksregierung Düsseldorf, bei der Zuschussfragen zu klären sind. „Das ist wie im Karneval mit Köln und Düsseldorf“, meint Grote. Wenn alles gut laufe, könnten im Winter 2024 die ersten Abrissarbeiten beginnen. Die Stadt rechnet mit einer Bauzeit von eineinhalb bis zwei Jahren - die Wiedereröffnung wäre dann im Sommer 2025. So haben die Remscheider noch eine Badesaison 2023.

Was bedeutet das nun für den 120 Mann starken Förderverein? Der überlegt derzeit, wann er welche Veranstaltungen anbieten will. „Irgendetwas werden wir schon gestemmt kriegen“, gibt sich Grote optimistisch. Denn die kommen stets dem Bad zugute. Ein Konzert jedenfalls nicht, das beliebte Hundeschwimmen - gestern waren wieder 140 Hunde und 600 Zweibeiner dort - sei unwahrscheinlich, wohl eher gebe es noch eine Schiffsparade. Eine endgültige Entscheidung soll im Frühjahr fallen, wenn der Umbau-Zeitplan hoffentlich etwas klarer ist.

Und das sei auch richtig so, meint der Vereinsvorsitzende. „Lieber mit Bedacht und alles haarklein abstimmen - auch wenn andere aufs Tempo drücken möchten, weil die Baukosten explodieren.“ Denn der Umbau sei zukunftsweisend. „Diese Chance wird Remscheid nicht noch einmal bekommen.“ Priorität habe der Hochwasserschutz - darauf habe er als Bezirksbürgermeister stets hingewiesen.

Das Hundeschwimmen findet noch bis 30. Oktober sonntags von 13 bis 18 Uhr im Freibad statt. Eintritt: 3 Euro.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Aldi kommt ins Allee-Center – Eröffnungstermin steht fest
Aldi kommt ins Allee-Center – Eröffnungstermin steht fest
Aldi kommt ins Allee-Center – Eröffnungstermin steht fest
Metallverwerter retten Lenneper Gans
Metallverwerter retten Lenneper Gans
Metallverwerter retten Lenneper Gans
Drogerie und Markt beim Aldi im Südbezirk: „Weg wird steinig“
Drogerie und Markt beim Aldi im Südbezirk: „Weg wird steinig“
Drogerie und Markt beim Aldi im Südbezirk: „Weg wird steinig“
Achtung Betrüger: Bei Geldscheinen genau hinschauen
Achtung Betrüger: Bei Geldscheinen genau hinschauen
Achtung Betrüger: Bei Geldscheinen genau hinschauen

Kommentare