11. Dezember

Frauen schauen beim Baumkauf genauer hin

Marion Riede berät die Kunden beim Baumkauf. Foto: tk
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Marion Riede berät die Kunden beim Baumkauf.
  • Tristan Krämer
    VonTristan Krämer
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Nordmanntanne und Blaufichte gehören zum Fest dazu. Bei der Auswahl gibt es Eigenheiten.

Wie viele Bäume sich auf dem Lkw stapeln, der an diesem verregneten Mittag auf dem Parkplatz von Radsport Nagel in der Straße Am Neuenteich steht, ist kaum zu sagen. Lange brauchen Sebastian Büchler, Chef des Garten- und Landschaftsbauunternehmen Büchler aus Wipperfürth, dem der Lkw gehört, und seine Mitarbeiter Marion Riede sowie Martin Stamm nicht, um die Nordmanntannen und Blaufichten abzuladen. Manche der Bäume sind mit rund 125 cm eher klein, andere mit 2,50 Meter stattlich groß. Doch alle haben dieselbe Bestimmung: Sie sollen als Weihnachtsbäume Menschen das Fest verschönern. Bis zu acht Jahre lang sind sie zuvor gewachsen. Nun werden sie hier in Lennep montags bis samstags von 9 bis 18 Uhr und sonntags von 10 bis 18 Uhr verkauft. Und auch wenn das Fest noch etwas hin ist, kommen die Kunden bereits jetzt. „Viele stellen sich den Baum zur Adventszeit nach draußen und holen ihn zu den Feiertagen rein“, sagt Marion Riede.

Während der Weihnachtsbaumverkauf für manche Familien Ritual ist und am Wochenende Mutter, Vater, Kind zum Stand kämen, seien es unter der Woche eher Einzelpersonen. Und noch etwas ist Riede aufgefallen: „Die Männer nehmen meist den ersten Baum, den sie sich ansehen. Frauen schauen da schon genauer hin.“ Ihr mache die Arbeit trotz Regens und Kälte Spaß. Schließlich berate sie die Kunden bei einer mit Blick auf ein gelungenes Weihnachtsfest wichtigen Entscheidung.

Übrigens: Teurer geworden sind die Bäume am Büchler-Stand nicht. Aller Befürchtungen angesichts des Hitze-Sommers zum Trotz. „Die Nordmanntanne ist ein Tiefwurzler. Sie holt sich das Wasser von unten“, sagt die Baumschulerin. Manche seien vielleicht etwas gelblicher als sonst, aber einem schönen Fest stehe baumtechnisch nichts im Wege. Büchler achtet darauf, dass das in diesem Jahr sogar mit einem guten Umweltgewissen gelingt: Statt wie bisher in ein Kunststoffnetz werden die Bäume ab sofort in ein Jutenetz gepackt. tk

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