Jubiläum

Hilda-Heinemann-Schüler lernen Jonglage statt Mathe

Im Zirkuszelt bereiten sich die Mädchen und Jungen der Hilda-Heinemann-Schule auf ihren Auftritt vor. Foto: Roland Keusch
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Im Zirkuszelt bereiten sich die Mädchen und Jungen der Hilda-Heinemann-Schule auf ihren Auftritt vor.
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Hilda-Heinemann-Schule in Hackenberg wird 40 Jahre alt. Projektwoche mit zwei Vorstellungen.

Von Andreas Weber

Zu ihrem 40-jährigen Bestehen gönnt sich die Hilda-Heinemann-Schule etwas Besonderes. Der Zirkus ist da. Vom 24. bis 30. September sind Gerhard Sperlich und seine Familie in Hackenberg zu Gast. Statt Deutsch, Mathe, Musik und Sachkunde stehen Akrobatik, Tierdressur, Jonglage, Zauberei und Clownerie auf dem Stundenplan.

„Mit den Sperlich-Profis gestalten wir eine tolle Woche, die mit zwei öffentlichen Aufführungen enden wird“, freuen sich Schulleiter Karsten Bach und sein Stellvertreter Christian Jansen. 136 Schüler tummeln sich in dieser Woche in der Manege, die auf der Wiese neben dem Schulgelände aufgebaut wurde. Sperlich ist mit einem großen Tross – Lkw und Wohnwagen – angerückt.

Der Circus Sperlich setzt einen Akzent seit vielen Jahren bei der Pädagogik. „Diese hat sich in den letzten Jahrzehnten rasant entwickelt“, teilt der Marktführer für Zirkusprojekte in Schulen auf seiner Homepage mit. Schüler könnten auf diese Weise ihre motorischen wie kognitiven Fähigkeiten sowie das soziale und emotionale Lernen schulen.

Schule war am 28. September 1977 in Hackenberg eingeweiht worden

Die Ergebnisse können sich die Besucher in zwei öffentlichen Vorstellungen am 29. (14 Uhr) und 30. September (11 Uhr) anschauen. Am 28. September 1977 war die Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung an dem neuen Standort Hackenberger Straße 117-121 eingeweiht worden, in Anwesenheit der Namensgeberin, der Ehefrau des dritten Bundespräsidenten Deutschlands, Gustav Heinemann.

1970 gründete Hilda Heinemann die gleichnamige Stiftung, die sich um die Eingliederung von Erwachsenen mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung in das Arbeitsleben kümmert. Ins Leben gerufen worden war die Schule 1966 als städtische Schule für Geistigbehinderte. Zwei Jahre später siedelte sie von Hölterfeld nach Grund um, wurde dabei um die Standorte Halbach und Morsbach erweitert.

Am 12. Juni 2013 wurde Rektor Theo Heitkamp nach 26 Jahren in den Ruhestand verabschiedet, sein Konrektor Christian Jansen übernahm kommissarisch die Leitung. Im Mai 2014 wurde Karsten Bach neuer Chef an der Hilda-Heinemann-Schule. Neben der Projektwoche wird es zum 40-jährigen Bestehen einen Festakt geben, der am 16. November (10.30 Uhr) stattfinden wird.

Karten für die Vorstellungen kosten sechs Euro (Erwachsene), drei Euro (Kinder). Erhältlich sind die Tickets im Schulsekretariat, P 16-3127, Mittwoch (8 bis 14) und Donnerstag (11 bis 14 Uhr).

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