Fluthilfe wird noch weiter Geld verteilen

Horst Kläuser erklärt

REMSCHEID -mw- Die Fluthilfe Remscheid hat noch Geld, das sie an die Hochwasseropfer austeilen wird. Wie viel, möchten die Verantwortlichen derzeit nicht konkret benennen. Demnächst soll gemeinsam mit der Stadtverwaltung Bilanz gezogen werden. Nur so viel: „Es ist noch Geld da. Wir wollen es bewusst nicht mit vollen Händen ausgeben, weil wir auch 2022 noch helfen wollen“, sagt Fluthilfe-Initiator Horst Kläuser. Alle akuten Notfälle habe man aber erst einmal versorgen können.

Man sei nun in einer Zwischenphase: Etliche hätten die Wiederaufbauhilfe beantragt, aber noch nicht erhalten. Die Krux: „Die Geschädigten müssen dabei angeben, was die Versicherungen bezahlen. Aber die ziehen sich immer weiter zurück.“ Obwohl das Land zugesagt hatte, unbürokratisch zu helfen, gebe es Ungereimtheiten. Und das sei für die Opfer eine doppelte Belastung.

120 Menschen stehen auf der Liste, die die Fluthilfe führt. Dahinter verbergen sich 120 Schicksale wie das der Familie Roberts (| rechts). Oder das des Mannes, dessen Haus im Bereich Rheinbach weggeschwemmt wurde und der nun in einem Wohnwagen haust. Oder das des Mannes, dem erst die Flut das Haus und nun der Tod seine Frau nahm. „Die seelischen Narben der Betroffenen kann man mit Geld nicht heilen“, sagt Kläuser. Manchmal hälfen aber schon ein paar liebe Worte oder ein Besuch.

fluthilfe-remscheid.de

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