Zehn Fragen

Fleisch gehört für Oliver Scheemann auf den Speiseplan

Oliver Scheemann. Foto: Peter Klohs
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Oliver Scheemann.

Oliver Scheemann beantwortet die RGA-Fragen.

Oliver Scheemann ist Schauspiel- und Theaterpädagoge. Der 54-jährige gebürtige Wuppertaler lebt seit beinahe 30 Jahren in Remscheid. Der freiberuflich tätige leidenschaftliche Theatermann beantwortet unsere Fragen im Rotationstheater, für das er seit einer Vielzahl von Jahren tätig ist und angehende Schauspieler auf das Leben auf der Bühne vorbereitet.

Worauf kann man als Remscheider stolz sein?

Oliver Scheemann: Auf den Menschenschlag hier. Die Remscheider sind nicht oberflächlich. Vielleicht sind sie manchmal etwas phlegmatisch, aber sie sind unbedingt zuverlässig.

Was ist für Sie der höchste kulinarische Genuss?

Scheemann: Ein mindestens 300 Gramm schweres Rumpsteak mit Pommes oder Bratkartoffeln, mit Speck und allem, was dazugehört. Fleisch gehört für mich zum menschlichen Speiseplan.

Was können Sie besser als die meisten anderen Menschen?

Scheemann: Ich bin empathisch. Das ist für meinen Beruf quasi eine Notwendigkeit. Ich kann Menschen extrem gut motivieren. Als Schauspieler werden sie dadurch oft besser.

Welches Konzert haben Sie zuletzt besucht?

Scheemann: Ich bin ein großer Fan des ehemaligen Genesis-Sängers Peter Gabriel. Den sah ich zuletzt in einem Konzert in Berlin, mit Orchester. Seine Stimme ist wie Wein, die wird mit dem Alter immer besser. Und sein Bassist Tony Levin ist sowieso ein Gott.

Mit wem würden Sie gerne einmal für einen Tag das Leben tauschen?

Scheemann: Auch wenn es langweilig klingt: Mit Peter Gabriel. Wie sieht ein solcher Star die Welt? Wie sieht er Corona? Was denkt er über den Brexit? Das alles würde ich gerne wissen.

Ihr Lieblingsplatz in Remscheid?

Scheemann: Es gibt ein Restaurant in der Lenneper Altstadt, wo ich mich unglaublich wohl fühle. Das ist die Trattoria Daunia von Matteo Vasti. Da bin ich sehr oft. Auch Besuch wird dorthin ausgeführt.

Wie würden Sie einen typischen Remscheider in drei Worten charakterisieren?

Scheemann: Der typische Remscheider ist zuverlässig, manchmal kulturell phlegmatisch und bühnenscheu.

Was ist für Sie der angenehmste Zeitvertreib?

Scheemann: Mein Hobby ist mein Beruf, und mein Beruf ist meine Berufung. Von daher: Theater spielen, Theaterregie führen, überhaupt alles, was mit Theater zu tun hat.

Was würden Sie als OB von Remscheid als Erstes anpacken?

Scheemann: Ich würde sofort und drastisch den Kulturetat erhöhen, und zwar für alle. Für das Teo Otto Theater und das Rotationstheater und all die anderen Kulturschaffenden in Remscheid bis hin zur freien Szene.

Welchen Traum hegen Sie?

Scheemann: Ich träume davon, dass das Rotationstheater noch bekannter in der Theaterszene wird. Noch viel mehr Menschen sollten sich für das Theater und das Theaterspielen interessieren. -pek-

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