Zaungäste nicht willkommen: Filmteam dreht seit Mittwoch für „Tribute von Panem“ in Remscheid
Remscheid. Filmarbeiten an der Burger Straße: Ein Filmteam dreht dort seit Mittwoch Einstellungen für einen neuen Kinofilm zur Reihe „Tribute von Panem“. Auch ein Hubschrauber kommt zum Einsatz.
Geht es nach den Produktionsfirmen, bleibt so etwas streng geheim. Vielen Remscheidern sind die zahlreichen Fahrzeuge und auch dunklen Limousinen jedoch nicht verborgen geblieben, die an der Burger Straße parken und unterwegs sind.
Ein Hubschrauber sorgt für Wind in den Wipfeln
Wie der RGA aus zuverlässiger Quelle erfahren hat, hat eine Filmfirma dort ein privates Waldstück für Filmarbeiten gemietet. Der Rotor eines Hubschraubers, der darüber kreist, soll einen Sturm simulieren.
Gedreht wird ein US-amerikanischer Spielfilm basierend auf der Romantrilogie „Tribute von Panem“ von Suzanne Collins. Es handelt sich um ein sogenanntes Prequel. Es geht um die Vorgeschichte des Tributen-Mentors Haymitch Abernathy.
Dreharbeiten fanden dazu unter anderem bereits in Köln und im Landschaftspark Duisburg-Nord statt. Zu den Schauspielern zählen Ralph Fiennes, Glenn Close, Elle Fanning und Kieran Culkin.
Hier soll jeder zügig weiterfahren
An der Burger Straße winken Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Securitydienstes alle vorbeifahrenden Autos durch die Engstelle, die die parkenden Lkw dort bilden. Zaungäste, die einen Blick auf die Dreharbeiten und womöglich gar auf bekannte Schauspieler werfen möchten, sind wenig willkommen.
Der Sicherheitsdienst weist alle Besucher ab und macht den Autofahrern deutlich, dass sie zügig weiterfahren sollen. Abgeschirmt wird auch ein Teil des Schützenplatzes in Remscheid. Dort hat die Filmcrew ein Lager aufgeschlagen. Es stehen dort hinter einem blickdichten Zaun weitere Lkw und Wohnmobile.
Kein Kommentar zu gar nichts
Verschlossen zeigen sich auch die Filmemacher selbst. Gern hätte der RGA berichtet, warum sich die Crew den Remscheider Wald für ihre Aufnahmen ausgesucht hat. Auf die Anfrage gab es folgende Antwort: „Die Produktion möchte sich dazu nicht äußern. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass auch Studio Babelsberg sich nicht zu laufenden Produktionen äußert.“
RGA