Familie hatte die Idee dazu im Urlaub

Der ökumenische Open-Air-Gottesdienst vor dem Rathaus am kommenden Sonntag ist dem Thema Schöpfung gewidmet (v. l.): Michaela Pedolzky-Budych (Familienzentrum BonaVentura), Heike Müller-Ring und Sohn Julian sowie Superintendentin Antje Menn. Foto: Doro Siewert
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Der ökumenische Open-Air-Gottesdienst vor dem Rathaus am kommenden Sonntag ist dem Thema Schöpfung gewidmet (v. l.): Michaela Pedolzky-Budych (Familienzentrum BonaVentura), Heike Müller-Ring und Sohn Julian sowie Superintendentin Antje Menn.

Open-Air-Gottesdienst vor dem Rathaus

Von Sabine Naber

Die Idee, zu einem Schöpfungsgottesdienst auf den Theodor-Heuss-Platz einzuladen, die kam der Familie im Urlaub: „Unser Sohn Julian ist im Rahmen des Klimacamps aktiv, und wir fanden dann schnell Mitstreiter für diesen Gottesdienst für Jung und Alt“, erklärt Heike Müller-Ring.

Und so haben sich mit Superintendentin Antje Menn vom Evangelischen Kirchenkreis Lennep, der Jugend der Kirchengemeinde St. Bonaventura und Heilig Kreuz, dem Familienzentrum BonaVentura und dem Klimacamp Remscheid jetzt vier Engagierte zu diesem Open-Air-Gottesdienst zusammengefunden, bei dem am Sonntag, 19. September (11 Uhr), vor dem Remscheider Rathaus das Thema Klimaschutz im Vordergrund steht.

„Wir solidieren uns gerne mit den Aktionen der jungen Leute.“

Antje Menn, Superintendentin

„Denn wir haben diesen Gedanken ja alle längst auf unserer Agenda. Spätestens durch das Hochwasser und die verheerenden Folgen ist es uns ja noch mal dringlich vor Augen geführt worden. Und wir solidarisieren uns gerne mit den Aktionen der jungen Leute“, macht Antje Menn deutlich. Sie freut sich besonders, dass der Schöpfungsgottesdienst ein ökumenischer Gottesdienst ist.

„Bei uns ist das ja schon lange, auch schon weit vor Corona, das Thema, das wir gemeinsam mit Fridays for Future voranbringen wollen. Und weil einige von uns nicht nur im Klimacamp, sondern auch kirchlich engagiert sind und auf die Schöpfung gucken, passt das gut“, sagt Julian Ring. Ab dem 17. September sei man ohnehin täglich auf dem Rathausplatz präsent, um darauf hinzuweisen, dass die Klimakrise und das Artensterben uns alle betreffen und die eigene Zukunft, aber auch die der zukünftigen Generationen lebenswert bleiben müssten. „Die Politik hat kein Recht, sie zu zerstören. Wir sind die letzte Generation, die dafür kämpfen kann“, ist der 20-Jährige überzeugt.

Ausschnitte aus einem Musical, das natürlich auch den Klimaschutz in den Mittelpunkt der Geschichte stellt, werden zu hören sein, wenn Heike Müller-Ring singt und von Alina Amaras am Piano, Britta Stockbauer mit der Querflöte und Wolfgang Ring am Cello begleitet wird.

Und auch beim Auftritt der acht bis zehn Kinder des Familienzentrums BonaVentura wird es musikalisch zugehen. „Sie werden, verkleidet als Raupen, das Schmetterlingslied singen. Und sich dann als schöner Schmetterling entpuppen“, schildert Michaela Pedolzky-Budych, die Leiterin der Einrichtung, die Vorbereitungen, die natürlich längst im Gang sind. Die farbenfrohen Schmetterlingskostüme hatte Heike Müller-Ring zur Verfügung gestellt und die Vorschulkinder seien jetzt schon mit Feuer und Flamme bei der Sache. „Sie freuen sich sehr auf ihren Auftritt.“

Auch auf dem Rathausplatz gilt am kommenden Sonntag die aktuelle Corona-Schutzverordnung, die Maskenpflicht bis zum Sitz- oder Stehplatz vorsieht. „Wir werden jeweils zwei Stühle nebeneinanderstellen und den nötigen Abstand zum Nachbarn einhalten“, betont Müller-Ring. Willkommen sei jeder, der am Schöpfungsgottesdienst teilnehmen möchte.

Sonntag, 19. September, 11 Uhr, Theodor-Heuss-Platz

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