Extremismus: Lenkungskreis geplant

-wey- Remscheid wird vorerst keinen hauptamtlichen Extremismus-Beauftragten bekommen. Nachdem das von der CDU angeregte Thema geraume Zeit die Remscheider Politik beschäftigt hat, einigte man sich in der vergangenen Ratssitzung auf einen Kompromiss. Die Christdemokraten hatten vorgeschlagen, die Aufgabe an einen städtischen Mitarbeiter außerhalb des Verwaltungsvorstands zu übertragen.

Die Gestaltungsmehrheit aus SPD, Grüne und FDP schloss sich dem Vorschlag von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (SPD) an: ein Lenkungskreis unter Leitung des OB. Am Ende einer kurzen Diskussion wurden beide Vorschläge verknüpft: Die Stadt richtet in einem ersten Schritt den Lenkungskreis ein. Und in einem Jahr wird anhand der Ergebnisse entschieden, ob Remscheid nicht doch einen hauptamtlichen Extremismusbeauftragten braucht.

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