Messe

Expo Real: Neuer Einzelhändler für die Alleestraße gefunden

Der Baudezernent berichtet, das sich ein neuer größerer Einzelhändler auf der Alleestraße ansiedeln möchte. (Archivfoto)
+
Der Baudezernent berichtet, das sich ein neuer größerer Einzelhändler auf der Alleestraße ansiedeln möchte. (Archivfoto)
  • Tristan Krämer
    VonTristan Krämer
    schließen

Die Fachmesse geht am Mittwoch zu Ende. Die Stadt ist zufrieden. In München hörte sich NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) auch die Freibadsorgen an.

Von Tristan Krämer

Drei volle Tage bei der Expo Real in München gehen heute für die Vertreter aus dem Bergischen Land zu Ende. Voll war es in den Messehallen und voll war auch der Terminkalender der Delegation aus Remscheid, Solingen und Wuppertal.

Nach Aussage von Remscheids Baudezernent Peter Heinze hat sich der Aufwand gelohnt: Unter anderem sei ein größerer Einzelhändler gefunden, der sich an der Alleestraße ansiedeln möchte. Um wen es sich dabei handelt, wollte Heinze mit Blick auf die Verhandlungen von Vermieter und Mieter noch nicht sagen. „Auf jeden Fall ist es ein positives Signal für den Einzelhandel an der Allee. Das hatten wir ja schon länger nicht mehr“, so Heinze im RGA-Gespräch.

Kleine Supermärkte sollen in unterversorgten Gebieten entstehen

Ohnehin war der Einzelhandel eines der Hauptthemen bei der Fachmesse für Immobilien und Investitionen. Mit Christoph Dammermann, Staatssekretär im NRW-Wirtschaftsministerium, sei ausgelotet worden, inwiefern urbane Produktion gefördert werden kann, um Leerstände zu füllen. Dabei werden Herstellung und Verkauf von Produkten an einem Ort gekoppelt. Ein entsprechender Förderantrag der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft beim Land läuft bereits.

Zudem hätten Gespräche mit Einzelhandelsunternehmen und Drogeriemärkten stattgefunden. „Wir haben abgeklopft, ob sie statt großer Märkte auch bereit wären, kleinteiligere Projekte umzusetzen“, erklärte der Baudezernent. Dies sei für unterversorgte Bereiche wie den Hasenberg oder Teile des Südbezirks interessant. Angesichts knapper Flächen müsse überlegt werden, wie Märkte Teil der Stadtentwicklung werden könnten. „Wieso soll nicht ein Supermarkt in einem Gebäude sein, über dem es Wohnungen gibt?“, nannte Heinze ein Beispiel für Ideen. Auch Kitas als Frequenzbringer seien denkbar. 

DOC-Streit war kein Thema

Mit NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) wurde neben den Förderprojekten wie dem Ebert-Platz auch die nötige Sanierung des Freibads Eschbachtal besprochen. Die Ministerin wolle eine mögliche Förderung „wohlwollend prüfen“, so Heinze.

Kein Thema am gemeinsamen bergischen Stand sei – um der Außendarstellung wegen – der DOC-Streit gewesen. Heinze: „Selbstverständlich haben wir uns hier professionell gemeinschaftlich präsentiert.“

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Viele Einsätze für die Feuerwehr am Samstag
Viele Einsätze für die Feuerwehr am Samstag
Viele Einsätze für die Feuerwehr am Samstag
Geplante Gewerbegebiete in Bergisch Born: Nachfrage ist groß
Geplante Gewerbegebiete in Bergisch Born: Nachfrage ist groß
Geplante Gewerbegebiete in Bergisch Born: Nachfrage ist groß
Corona: Höchste Inzidenz in NRW im Oberbergischen - Termine für neue Impfstelle ab heute
Corona: Höchste Inzidenz in NRW im Oberbergischen - Termine für neue Impfstelle ab heute
Corona: Höchste Inzidenz in NRW im Oberbergischen - Termine für neue Impfstelle ab heute
Dr. Frank Neveling: „Intensivkapazitäten sind bereits knapp“
Dr. Frank Neveling: „Intensivkapazitäten sind bereits knapp“
Dr. Frank Neveling: „Intensivkapazitäten sind bereits knapp“

Kommentare