Eschbach: Fachfirma startet mit Sanierung der Böschung

Bigpacks voll Sand schützen die Eschbach-Böschung. Foto: mis
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Bigpacks voll Sand schützen die Eschbach-Böschung.

Wupperverband hat den Bereich von der Fischtreppe bis zum Mühlendamm begutachtet

Von Philipp Müller und Andreas Tews

Mit der Hangsicherung am Mühlendamm im Bereich des Hauses, das jetzt ohne Kellergeschoss an der Eschbach steht, hat der Wupperverband eine Spezialfirma beauftragt. Die hat gestern ihre Arbeit aufgenommen. Wie viel Zeit die Arbeiten dort in Anspruch nehmen werden, ist nach Angaben von Susanne Fischer vom Wupperverband noch nicht abzusehen.

Aber der Kranwagenfahrer der Firma erklärte gestern, dass heute und morgen noch Sand erwartet werde. Der wird in Bigpacks gefüllt und an der abbröckelnden Böschung per Kran abgesetzt. Außerdem soll ab heute ein Bagger in den Bach gesetzt werden, um die Arbeiten zu unterstützen. Eine Bauingenieurin berichtet, vieles hänge davon ab, ob der Eigentümer des stark beschädigten Hauses dieses abreißen oder sanieren wolle.

Anwohnern betrachten neuen Fischtreppe mit Argwohn

Ebenso wenig ist dem Wupperverband derzeit bekannt, welche Schäden an der nahe gelegenen Fischtreppe entstanden sind. Anwohner glauben sie sei schuld daran, dass das Wasser auch über die Straße Mühlendamm zusätzlich in den Stadtteil geflutet sei und zusätzlich für Schäden gesorgt habe. Die Straße Mühlendamm ist für Pkw wegen der fehlenden Böschung gesperrt. Auch die Straße schaute sich gestern die Fachfrau an. Sie sagte auch, dass der neue Hochwasserschutz des Eschbachs sonst nicht beschädigt sei. Gegen die Fluten am Mittwochabend hatte er aber gar keine Chance.

In Unterburg beschränken sich die nötigen Reparaturen wohl auf den Bereich oberhalb der neuen Hochwasserschutzanlagen. Von den neuen Mauern sei bisher lediglich bekannt, das einzelne Stücke aus dem Verblendmauerwerk herausgespült worden seien, berichtet Fischer. So gebe es im gesamten Verbandsgebiet entlang der Wupper und ihrer Zuflüsse viele Schäden. „Einen Überblick über alle Schäden haben wir noch nicht“, sagt die Sprecherin.

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