BZI erhält weitere zwei Millionen Euro für den Neubau

Erweiterter Zuwendungsbescheid – Bund und Land NRW schießen noch einmal Geld nach

-ma- Der Neubau des Berufsbildungszentrums der Industrie an der Wüstenhagener Straße ist deutlich teurer geworden als ursprünglich geplant. Gerechnet wurde mit 15,7 Millionen Euro, die zu 80 Prozent von Bund und Land beigesteuert wurden. Zu wenig, wie sich im Zuge des Neubaus herausstellte.

Die Geschäftsführer des Berufsbildungszentrums der Industrie (BZI), Alexander Lampe und Frank Schmitz, freuen sich deshalb über einen erweiterten Zuwendungsbescheid zur Finanzierung des BZI-Neubaus. Mit weiteren rund zwei Millionen Euro unterstützen Bund und das Land Nordrhein-Westfalen durch das Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) die Fertigstellung der modernen Aus- und Weiterbildungsstätte.

Bescheid von Jürgen Hardt und Jens Nettekoven übergeben

„Das BZI ist eine besonders leistungsfähige Ausbildungsstätte, die uns im Bergischen hilft, mit dem Stand der Entwicklung in der Metallindustrie mitzuhalten. Sie findet auch überregional große Beachtung. Ich habe mich deshalb sowohl für die ursprüngliche Förderung als auch für die Aufstockung stark gemacht“, erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete Jürgen Hardt.

„Mit einer Summe von 1,5 Millionen Euro stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung somit die Hälfte des benötigten Mehrbedarfs zur Verfügung“, fügt Jürgen Hardt hinzu, der mit seinem Parteifreund und Remscheider Landtagsabgeordneten Jens Nettekoven jetzt den Bescheid über die zusätzlichen Fördermittel jetzt an der Wüstenhagener Straße übergeben hat.

Das von der Bergischen Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid und dem Arbeitgeberverband von Remscheid und Umgebung getragene Berufsbildungszentrum ist eine der bedeutendsten und größten Aus- und Weiterbildungseinrichtungen im bergischen Raum.

Erweiterter Bildungscampus setzt neue Maßstäbe

„Mit der Erweiterung des BZI-Bildungscampus‘ auf über 17 000 Quadratmeter haben wir neue Maßstäbe im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung für Remscheid und die ganze Region gesetzt. Damit wurde ein wichtiger Schritt in die Zukunft unseres Aus- und Weiterbildungsangebotes getan“, sagt BZI-Geschäftsführer Alexander Lampe über das neue BZI.

Im Neubau an der Wüstenhagener Straße sind moderne Ausbildungswerkstätten mit 360 Werkstattplätzen in den Bereichen Metall, Elektro und Steuerungstechnik sowie 144 Unterweisungsplätze in fünf Theorieräumen untergebracht.

Im BZI, das den Neubau im Sommer in Betrieb genommen hat, arbeiten rund 50 Mitarbeiter. Hinzu kommen 180 Auszubildende pro Jahrgang. Allerdings erhofft sich Alexander Lampe, dass dank des Neubaus im Remscheider Südbezirk die Zahl der Auszubildenden künftig auf 230 gesteigert werden kann.

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