Er würde gerne junge Talente ausbilden

Jan Donner. Foto: Natalia Jansen
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Jan Donner.

Jan Donner beantwortet die RGA-Fragen

-pek- Jan Donner ist als Posaunist bei der Deutschen Oper in Berlin beschäftigt. Der Musiker wurde 1989 in Bitburg geboren, ist in Remscheid aufgewachsen und hat lange„in Lennep gewohnt und in Lüttringhausen gelebt“. Er besucht seine Heimatstadt regelmäßig und verbindet dies möglichst mit Konzerten. 2021 erschien die CD „Meanwhile“, die er mit seiner Schwester Maren (Piano) aufgenommen hat.

Worauf kann man als Remscheider stolz sein?

Jan Donner: Auf die unfassbar schöne Natur. Wenn ich drei- oder viermal im Jahr nach Remscheid komme, genieße ich die Natur immer sehr. Außerdem haben die Remscheider eine schöne Einstellung zu ihren Traditionen.

Was ist für Sie der höchste kulinarische Genuss?

Donner: Das wechselt, weil ich immer wieder neue Sachen ausprobiere. Aber ein guter Kaffee ist klasse. Ein Kalbsschnitzel mit Kartoffelsalat ist herrlich. Dazu gerne ein Pils.

Was können Sie besser als die meisten anderen Menschen?

Donner: Mittlerweile kann ich sehr gut über mich selbst lachen. Und ich kann stur ein Ziel verfolgen. Das war bei meinem Weg zur Musik hin und wieder auch angebracht. Starker Wille zeichnet mich aus.

Welches Konzert haben Sie zuletzt besucht?

Donner: Ich war vor anderthalb Wochen beim Konzert eines Freundes, der bei den Berliner Philharmonikern spielt. Blechbläser und Orgel, was viel besser klingt, wie es sich anhört.

Mit wem würden Sie gerne einmal für einen Tag das Leben tauschen?

Donner: Ich weiß nicht, ob ich das wirklich wollen würde. (Überlegt). Ach, wenn es nur für einen Tag wäre, dann doch mit der Bundeskanzlerin.

Ihr Lieblingsplatz in Remscheid?

Donner: Das ist eine Bank, wenn man über Garschagen in Richtung der Herbringhauser Talsperre geht, hat man von ihr einen herrlichen Blick auf das Wasser. Wir sagen immer: Ich gehe mal die Bäume besuchen.

Wie würden Sie einen typischen Remscheider in drei Worten charakterisieren?

Donner: Hart, aber herzlich und zuverlässig.

Was ist für Sie der angenehmste Zeitvertreib?

Donner: Außerhalb von der Musik: Tennis spielen, Sport treiben, durch die Natur ziehen und sie genießen. Vorwiegend natürlich in den heimischen Remscheider Wäldern.

Was würden Sie als OB von Remscheid als Erstes anpacken?

Donner: Ich würde die kulturelle Szene in Remscheid aufwerten. Ich finde, das ist ein Bereich, der unterbelichtet ist. Nicht die Spitzenkultur, das meine ich nicht, aber die Breite. Ich würde die Musikschulen besser ausstatten, Geld reinstecken und sie interessant machen.

Welchen Traum hegen Sie?

Donner: Ich würde gerne mittel- bis langfristig meinen Lebensunterhalt ausschließlich mit Lehrtätigkeiten bestreiten können, hoffnungsvolle Talente ausbilden und deren Weg begleiten, sozusagen gestalterisch tätig sein. Ich sehe nicht, dass ich in dreißig Jahren noch Posaune in einem Orchester spiele.

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